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SPD AG 60+ besuchte Remagen

35 Personen waren der Einladung der AG 60+ der Hürth SPD gefolgt, um am 27.8.16 einen Ausflug nach Remagen zu unternehmen. Mit der Bahn ging es von Kalscheuren zu der Kleinstadt am Rhein mit knapp 17.000 Einwohnern, wo sie dem Stadtführer auf den Spuren der Römer folgten, die die Stadt um das Jahr 3 n.Chr. gegründet haben. Geprägt wird die Stadt ebenfalls durch viele mittelalterliche Gebäude, besonders sind hier zu nennen die Pfarrkirche St Peter und Paul und die Apollinariskirche. Remagen fühlt sich dem Rheinland näher als der Pfalz, hier heißt es im Karneval Alaaf wie in Köln, die Nachbarstadt Andernach ruft Helau.

Brücke

Weltberühmt wurde Remagen durch die misslungene Sprengung der Brücke über den Rhein am 7. März 1945, die den Amerikanern am Schluß des Zweiten Weltkrieges ein schnelles Vorrücken nach Westen ermöglichte. Heute ist im Brückenteil auf der Remagener Seite ein Friedensmuseum eingerichtet.

Nach dem Mittagessen bewunderte die Gruppe die Oldtimer-Ausstellung auf der Rheinpromenade oder die Apollinariskirche; zurück ging´s mit dem Schiff nach Bonn und von da aus mit dem Zug nach Hürth. Remagen ist ein lohnendes Ausflugsziel.

AG 60 plus: „Wir arbeiten generationsübergreifend“

Auf der Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft 60plus der Hürther SPD  wurde der Vorstand für zwei weitere Jahre wiedergewählt.  Meine Wiederwahl

ist für mich ein großer Vertrauensbeweis, der mich anspornt, die Arbeit der AG 60plus weiterzuführen. Wohnen, Rente und Familie bleiben dabei die zentralen Themen. Wir werden auch weiterhin generationsübergreifend arbeiten.

Die Zusammenarbeit mit den Hürther Jusos soll fortgeführt werden soll. Bereits am 13. November 2014 findet in der Realschule die nächste Veranstaltung zusammen mit den Jusos zum Thema Wohnen statt. Von der Forderung nach bezahlbarem Wohnen bis hin zum altersgerechten Wohnen der Zukunft sollen alle Facetten diese vielschichtigen Thema betrachtet werden. Wir lassen Experten von Wohnungsbaugesellschaften, der Verwaltung und von Freien Trägern zu Wort kommen, die u.a. erläutern, wie sich in Hürth gemeinsame Wohnformen von Jung und Alt verwirklichen lassen. Alle Interessierten sind dazu jetzt schon herzlich eingeladen.  Grundsätzlich steht die Arbeitsgemeinschaft auch Nichtmitgliedern offen. Wer Lust hat mitzumachen, kann sich direkt bei  mir melden.

Tel: 97 80 96 Mail: margit.reisewitz@edv-reisewitz.de

Dem neugewählten Vorstand gehören an:

Vorsitzende: Margit Reisewitz

Stellv. Vorsitzende: Karin Urbach

Beisitzer: Karl-Heinz Außem, Lothar Lax, Silvia Lemmer, Peter Josef Linnartz, Johannes Pfersdorff, Rolf Reisewitz und Hannelore Wilhelm-Krischke

SPD60plusVorstand2014_klein Der neugewählte Vorstand der AG 60+ der Hürth SPD. Von rechts nach links: Lothar Lax, Silvia Lemmer, Peter Josef Linnartz, Margit Reisewitz (Vorsitzende), Karin Urbach (Stellvertreterin), Rolf Reisewitz. Nicht auf dem Bild: Karl-Heinz Außem, Hannelore Wilhelm-Krischke, Johannes Pfersdorff.

Jung und Alt gemeinsam

Premiere in der Friedrich-Ebert-Schule

Jung und Alt aus der SPD Hürth sprachen erstmals gemeinsam über die generationsübergreifenden Themen Familie, Rente und Wohnen.

Zu einer Premiere lud die SPD Hürth am 10. Mai in die Friedrich-Ebert-Schule ein: Erstmals fand dort eine generationsübergreifende Diskussionsrunde statt, an der die SPD-AG 60+ und die Jusos gemeinsam teilnahmen. Margit Reisewitz, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Hürth, hatte sich zu dieser Veranstaltung beim Bundestagswahlkampf der Partei in Bochum inspirieren lassen. In Hürth begrüßte sie in Anwesenheit des Bürgermeisters Walther Boecker die SPD-Mitglieder und andere interessierte Bürger, die trotz schlechten Wetters zahlreich erschienen waren, um sich mit den Themenkomplexen Familie, Rente und Wohnen auseinanderzusetzen.

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Zu Beginn gab Landtagsabgeordnete Brigitte Dmoch-Schweren aus ihrer Erfahrung als Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Impulse zu den drei Themen, die in rotierenden Gruppen von den Anwesenden diskutiert wurden. Dabei regte sievor allem an, die Kapitalisierung des Menschen kritisch zu sehen, das Wohnen als Grundrecht in den Fokuszu nehmen, die Vielschichtigkeit des Themas Familie mitzudenken und die Rentenmaterie flexibel zu betrachten.

Diskutiert wurde durchaus kontrovers, wie durch die Sprecher der Themengruppen Familie im Anschluss deutlich gemacht wurde. Neben einem klaren Bekenntnis zum Kind sahen die Diskutanten Lösungsansätze für bestehende Probleme in der Förderung der Gleichberechtigung sowie einer Verbesserung der Anpassungsmöglichkeit von Arbeitszeiten an familiäre Bedürfnisse. Außerdem regten sie an, den Familienbegriff weiter zu fassen.

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Markus Schulzen (Vorsitzender der Kreis-Jusos)
berichtet aus dem Arbeitskreis Rente

Die Forderung nach einer Grundrente, die Senioren vor dem Gang zum Sozialamt bewahren und die Kommunen entlasten könnte, war auch vor dem Hintergrund des Scheiterns der Riester-Modelle eine zentrale These der Gruppen, die sich mit dem Thema Rente auseinandergesetzt hatten. Eine Steuerfinanzierung der Rente wie in anderen europäischen Ländern wurde als mögliches Vorbild genannt. Gefordert wurde auch eine Flexibilisierung derRentenmodelle, um der Vielzahl an Bedürfnissen und Wünschen von Arbeitnehmern gerecht zu werden. Unterstrichen wurde außerdem, dass junge Menschen aus der sogenannten „Generation Praktikum“ grundsätzlich die Möglichkeit erhalten sollten, rentenwirksame Arbeitsverhältnisse einzugehen.

Modelle des generationsübergreifenden Zusammenlebens standen im Mittelpunkt der Diskussionen rund um das Thema Wohnen. Kompromissbereitschaft und der gesellschaftliche Dialog sollten gefördert werden, um alternative Wohnkonzepte für alle Generationen zu ermöglichen. Aber auch ein nachhaltiges Bauen, das Umnutzungen und die Anpassung an sich wandelnde Gesellschaftsumstände mit einplane, wurde als Zukunftsziel genannt.

Im Anschluss an die Veranstaltung zeigte sich Margit Reisewitz sehr zufrieden mit den Ergebnissen, dankte ausdrücklich allen Teilnehmern und unterstrich, dass das Thema Jung und Alt auch in Zukunft auf der Agenda bleiben müsse: „Wir wollen die Generationen zusammenbringen und damit einen bewussten Akzent gegen spaltende Parolen setzen. Ganz konkret planen wir eine gemeinsame Fahrt, um den Zusammenhalt in unserer Partei weiter zu stärken. Ich bin überzeugt, dass nur gemeinsame Anstrengungen Erfolge bei der Lösung von Problemen versprechen“, so Margit Reisewitz.

Wohnen in Hürth für Jung und Alt

Das Thema „Wohnen“ geht natürlich alle an.  Die Anforderungen von älteren Menschen an eine Wohnung sind aber spezieller u.a. wegen eingeschränkter Mobilität .

Die SPD Arbeitsgemeimschaft 60 plus aus Hürth, deren Vorsitzende ich bin, befasst sich in einer Veranstaltungsreihe mit diesem Thema.

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Das „Wohnen im Alter Team“ mit Anette Seurer, Richard Welter und Margit Reisewitz.

Am 4. September 2013  haben wir zwei Fragen in den Mittelpunkt gestellt:

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1. Welche Anforderung gibt es an barrierefreie Wohnungen?

Anette Seurer,  Architektin und SPD-Ratskandidatin,  berichtete über technische Anforderungen und Fördermöglichkeiten.

2. Welche Gesichtspunkte aus der Sicht der Stadtplanung sollten beachtet werden?

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Der ehemalige Baudezernent Richard Welter  stellte Konzepte vor, wie eine Stadt wie Hürth mit dem demographischen Wandel langfristig umgehen sollte.

Er schlug u.a. vor, Wohnformen für Jung und Alt zu entwickeln und nannte als gelungenes Beispiel das Kirschblüten-Carré.

Es wurde beschlossen, beim nächsten Termin mehr darüber zu erfahren. Auch sollte über das „Bielefelder Modell“ berichtet werden.