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SPD AG 60+ besuchte Remagen

35 Personen waren der Einladung der AG 60+ der Hürth SPD gefolgt, um am 27.8.16 einen Ausflug nach Remagen zu unternehmen. Mit der Bahn ging es von Kalscheuren zu der Kleinstadt am Rhein mit knapp 17.000 Einwohnern, wo sie dem Stadtführer auf den Spuren der Römer folgten, die die Stadt um das Jahr 3 n.Chr. gegründet haben. Geprägt wird die Stadt ebenfalls durch viele mittelalterliche Gebäude, besonders sind hier zu nennen die Pfarrkirche St Peter und Paul und die Apollinariskirche. Remagen fühlt sich dem Rheinland näher als der Pfalz, hier heißt es im Karneval Alaaf wie in Köln, die Nachbarstadt Andernach ruft Helau.

Brücke

Weltberühmt wurde Remagen durch die misslungene Sprengung der Brücke über den Rhein am 7. März 1945, die den Amerikanern am Schluß des Zweiten Weltkrieges ein schnelles Vorrücken nach Westen ermöglichte. Heute ist im Brückenteil auf der Remagener Seite ein Friedensmuseum eingerichtet.

Nach dem Mittagessen bewunderte die Gruppe die Oldtimer-Ausstellung auf der Rheinpromenade oder die Apollinariskirche; zurück ging´s mit dem Schiff nach Bonn und von da aus mit dem Zug nach Hürth. Remagen ist ein lohnendes Ausflugsziel.

Studienfahrt nach Straßburg

Die AG 60+ der Hürth SPD fuhr vom 6.-9.10.15 auf eine Studienreise nach Straßburg. Eine Gruppe von 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmern machte sich auf, um die Stadt im Herzen Europas zu besichtigen. Auf der Hinreise besuchten sie die Burg Hambach, Ort des Hambacher Festes 1832, wo bis zu 30 000 Demonstranten für Einheit  und Freiheit Deutschlands eintraten.

In Straßburg bildete der Besuch des Europaparlaments den Höhepunkt, wo es die Möglichkeit gab, der Debatte über das Syrienproblem zu folgen. Das geplante Treffen mit Martin Schulz musste leider dem Besuch von Felipe v. Spanien, Angela Merkel und Francois Hollande weichen .

Weitere Programmpunkte waren eine Bootstour auf der Ill, die vor Augen führte, welche architektonischen Spuren sowohl die Franzosen als auch die Deutschen in Straßburg hinterlassen haben. Auch ein Besuch im Europarat stand auf dem Programm, der weniger bekannt ist als die EU. Dieses Gremium kümmert sich um die Einhaltung der Menschenrechte; der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, der jedem Europäer offensteht, ist dem Europarat angegliedert.

Weitere Stationen des Besuchs waren Riquevihr, Colmar und Staufen. Auf der Rückreise zeigten sich die Fahrtteilnehmer beeindruckt von der Maginot-Linie, die im 2. Weltkrieg als Verteidigungslinie gegen die Deutschen dienen sollte.

Diese Studienreise war ein voller Erfolg, die Mischung aus politischer und kultureller Information und Unterhaltung trug zum Gelingen bei. Die nächste Studienreise 2016 wird die AG 60+ nach Brüssel führen, die Teilnahme ist für alle Interessierten offen.

AG 60+ der HürthSPD in Wuppertal

Für den 25.6.15 hatte die AG 60+ der HürthSPD zu einer Fahrt nach Wuppertal eingeladen. Bei herrlichem Wetter führte die Fahrt zunächst nach Wuppertal-Vohwinkel, wo  der originale Kaiserwagen der Schwebebahn startete, mit dem Kaiser Wilhelm im Oktober 1900 vor der Freigabe der Strecke gefahren war. Die Reisegruppe von mehr als 40 Personen lernte die Strecke von Vohwinkel bis Oberbarmen kennen, von wo die Schwebebahn mit einer Wendeschleife die Rückfahrt antrat. Das sicherste Verkehrsmittel der Welt verkehrt alle drei Minuten und befördert 25 Millionen Fahrgäste jedes Jahr. Die Fahrt erlaubt einen stressfreien Blick aus luftiger Höhe auf historische Gebäude entlang der Wupper und die verstopften Straßen Wuppertals.

Schwebebahn_ausschnitt1_v2

Nach der Fahrt mit dem Kaiserwagen ging es mit dem Bus weiter zum Schloß Burg, dem Stammsitz der Grafen von Berg. Hier genossen die Reisenden die Bergische Kaffeetafel und erkundeten das Burggelände. Schloß Burg wurde Anfang des 12. Jahrhunderts erbaut, nach zahlreichen Umbauten und Restaurierungen erhielt es sein heutiges Aussehen im 20. Jh.

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Nach dem Mittagessen ging es weiter zur Müngstener Brücke, einem beeindruckenden Bauwerk, das im Juli 1897 eingeweiht wurde. Mit 107 Metern ist sie noch heute die höchste Stahlgitterbrücke Deutschlands und stellt als Eisenbahnbrücke die Verbindung zwischen Solingen und Remscheid her.

Unser Reiseleiter Lothar Lax hatte nicht nur die Fahrt perfekt organisiert, er versorgte uns auch mit einer Fülle von Fakten und Anekdoten, die die Fahrt nicht nur vergnüglich, sondern auch sehr informativ machten.

 

Fahrt nach Hambach

Geselligkeit gehört auch zur Politik. So unternahm die AG60plus eine Fahrt nach Hambach. Einige Genossen kamen dabei an den Ort zurück, an dem sie bis zur Rente gearbeitet hatten. Wir konnten so die Auswirkung des Braunkohletagebaus sehen, aber auch die Bemühungen zur Rekultivierung erkennen.

Fahrt nach Hambach

 Am 24.4.14 unternahm die AG 60plus der Hürth SPD eine Fahrt zum Tagebau Hambach. 28 Personen, darunter viele Gäste, nahmen an der Fahrt teil. Nach einer informativen Einführung im Infozentrum von RWE, die einen anschaulichen Überblick über die geografische Lage, Geschichte, Förderung und Aufbereitung der Braunkohle und ihrer Einsatzgebiete gab, ging es mit dem firmeneigenen, geländegängigen Bus weiter auf das eigentliche Gelände des Tagebaus. Sehr eindrucksvoll war die Größe der Bagger und auch des „Lochs“, in dem die Braunkohle gefördert wird.

Aber nicht nur Bagger, Absetzer und Förderbänder gab es zu sehen, denn die Fahrt führte auch durch rekultiviertes Gebiet, in dem viele verschiedene Baum- und Pflanzenarten sowie Wildtiere wieder heimisch geworden sind.  Man konnte die Weiterentwicklung der Anforderungen an die Rekultivierung im Laufe der Jahre erkennen. So werden z.B. als Wälder nur noch Mischwälder angelegt, bei denen kaum mehr als 3 benachbarte Bäume von einer Art sind. Und auch die Ansiedlung von Tieren wird soweit nötig unterstützt. Wilhelm von Dewitz vom NABU hat damals wesentlich die Anforderungen mitgestaltet. So ist die Sophienhöhe  als Wandergebiet sehr beliebt geworden. Hier wird das Spannungsfeld zwischen Naturschutz und wirtschaftlichen Erfordernissen sehr deutlich.

hambach_blog

Nach einem kleinen Abendessen im Restaurant „Terra Nova“ mit netten Gesprächen ging´s zurück nach Hürth. Eine beeindruckende Fahrt mit kompetenter Führung und perfekter Organisation, an die wir gerne zurückdenken, sagte Margit Reisewitz, die Vorsitzende der AG 60 plus, und dankte den Organisatoren, darunter auch ehemalige Mitarbeiter der Rheinbraun.