Tierschutz

Eines meiner Anliegen ist der Tierschutz.

Nicht nur im Rat setze ich mich dafür ein, sondern ich bin auch im Vorstand des Tierheims „Helenenhof“.  Auch hier ist es mir wichtig, Menschen zusammenzuführen, damit sie gemeinsam mehr zum Wohle der Tiere erreichen können. Die Feuerwehr hilft beim Retten von Tieren,  der Helenenhof versorgt die geborgenen Tiere.  Diese gute Zusammenarbeit zeigte sich auch beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Hermülheim.

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Hochspannungsleitung in Hürth – aktuell

Trotz widrigen Wetterverhältnissen wollte die SPD- Landtagsabgeordnete Brigitte Dmoch-Schweren die Bürgerinitiative zur Erdverkabelung , IG Hürth, nicht „im Regen stehen lassen“.  Auf Initiative der SPD Ratsfrau Margit Reisewitz und SPD-Ratskandidat Patrik Trosdorff  wurde am 06.05.2014 einer Ortsbesichtigung in Hürth-Hermülheim durchgeführt. In den Gesprächen wurde von Seiten der IG Hürth die aktuelle Situation erläutert, die eine Erdverkabelung im Wohngebiet zwischen Hermülheim und Efferen  auf Grund der Gesetzeslage – EnergieLeitungsAusbauGesetzt, EnLAG,-  nicht vorsieht.

Die Hürther Bürger wären somit die „Verlierer“ der Energiewende, wenn die Planung als Freileitung bestehen bleiben würde.  So sollen in unmittelbarer Nähe der bestehenden Wohnbebauung sechs Kabel mit einer Stromstärke von 380 KV auf Strommasten verlegt werden.

Hier verwiesen Margit Reisewitz und Patrik Trosdorff nochmals auf Alternativen um die gesundheitlichen Belastungen der betroffenen Bürger und BürgerInnen gegenüber der Freileitungsverlegung zu schützen. Insbesondere das in Hürth ansässigen Unternehmen Nexans hat hier innovative Stromübertragungskabel als Erdkabel entwickelt.

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Treffen der SPD-Landtagsabgeordneten Brigitte Dmoch-Schweren mit der IG Hürth e.v.

Brigitte Dmoch Schweren sagte zu, sich im Landtag wie auch auf Bundesebene für eine Änderung des EnLAG einzusetzen („Wenn nicht hier, wo dann“), um so die Erdverkabelung in diesem speziellen Bereich zu ermöglichen.

Das Thema findet auch Beachtung in der Lokalpresse.

Kölner Stadtanzeiger

Das Thema „Erdverkabelung“ ist für Hürth von besonderer Bedeutung.  Wir haben  in unserer Stadt mit Nexans eine Firma,  die Erdkabel mit Supraleittechnik entwickelt. Eine Pilotstrecke mit dieser Technik wurde kürzlich in Essen in Betrieb genommen.

Hierzu eine Mitteilung von unserem Ratsmitglied Klaus Lennartz.

Fahrt nach Hambach

Geselligkeit gehört auch zur Politik. So unternahm die AG60plus eine Fahrt nach Hambach. Einige Genossen kamen dabei an den Ort zurück, an dem sie bis zur Rente gearbeitet hatten. Wir konnten so die Auswirkung des Braunkohletagebaus sehen, aber auch die Bemühungen zur Rekultivierung erkennen.

Fahrt nach Hambach

 Am 24.4.14 unternahm die AG 60plus der Hürth SPD eine Fahrt zum Tagebau Hambach. 28 Personen, darunter viele Gäste, nahmen an der Fahrt teil. Nach einer informativen Einführung im Infozentrum von RWE, die einen anschaulichen Überblick über die geografische Lage, Geschichte, Förderung und Aufbereitung der Braunkohle und ihrer Einsatzgebiete gab, ging es mit dem firmeneigenen, geländegängigen Bus weiter auf das eigentliche Gelände des Tagebaus. Sehr eindrucksvoll war die Größe der Bagger und auch des „Lochs“, in dem die Braunkohle gefördert wird.

Aber nicht nur Bagger, Absetzer und Förderbänder gab es zu sehen, denn die Fahrt führte auch durch rekultiviertes Gebiet, in dem viele verschiedene Baum- und Pflanzenarten sowie Wildtiere wieder heimisch geworden sind.  Man konnte die Weiterentwicklung der Anforderungen an die Rekultivierung im Laufe der Jahre erkennen. So werden z.B. als Wälder nur noch Mischwälder angelegt, bei denen kaum mehr als 3 benachbarte Bäume von einer Art sind. Und auch die Ansiedlung von Tieren wird soweit nötig unterstützt. Wilhelm von Dewitz vom NABU hat damals wesentlich die Anforderungen mitgestaltet. So ist die Sophienhöhe  als Wandergebiet sehr beliebt geworden. Hier wird das Spannungsfeld zwischen Naturschutz und wirtschaftlichen Erfordernissen sehr deutlich.

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Nach einem kleinen Abendessen im Restaurant „Terra Nova“ mit netten Gesprächen ging´s zurück nach Hürth. Eine beeindruckende Fahrt mit kompetenter Führung und perfekter Organisation, an die wir gerne zurückdenken, sagte Margit Reisewitz, die Vorsitzende der AG 60 plus, und dankte den Organisatoren, darunter auch ehemalige Mitarbeiter der Rheinbraun.

Wohnen in Hürth für Jung und Alt

Das Thema „Wohnen“ geht natürlich alle an.  Die Anforderungen von älteren Menschen an eine Wohnung sind aber spezieller u.a. wegen eingeschränkter Mobilität .

Die SPD Arbeitsgemeimschaft 60 plus aus Hürth, deren Vorsitzende ich bin, befasst sich in einer Veranstaltungsreihe mit diesem Thema.

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Das „Wohnen im Alter Team“ mit Anette Seurer, Richard Welter und Margit Reisewitz.

Am 4. September 2013  haben wir zwei Fragen in den Mittelpunkt gestellt:

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1. Welche Anforderung gibt es an barrierefreie Wohnungen?

Anette Seurer,  Architektin und SPD-Ratskandidatin,  berichtete über technische Anforderungen und Fördermöglichkeiten.

2. Welche Gesichtspunkte aus der Sicht der Stadtplanung sollten beachtet werden?

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Der ehemalige Baudezernent Richard Welter  stellte Konzepte vor, wie eine Stadt wie Hürth mit dem demographischen Wandel langfristig umgehen sollte.

Er schlug u.a. vor, Wohnformen für Jung und Alt zu entwickeln und nannte als gelungenes Beispiel das Kirschblüten-Carré.

Es wurde beschlossen, beim nächsten Termin mehr darüber zu erfahren. Auch sollte über das „Bielefelder Modell“ berichtet werden.

 

 

Kultur macht stark

Als kulturpolitische Sprecherin der  SPD-Fraktion in Hürth habe ich die Kulturleitlinien von Hürth mitgestaltet.

Dabei waren mir zwei Aspekte besonders wichtig:

1. Alle, die in der Hürther Kulturszene mitwirken, sollen besser zusammenarbeiten, so dass mit den knappen Ressourcen möglichst viel erreicht wird.

2.  Insbesondere Kinder und Jugendliche müssen Zugang zu kultureller Bildung erhalten.

Hier der ganze Text der Kulturleitlinie.

Ein besonders schönes Beispiel, dass unsere Kulturleitlinien auch gelebt werden, ist das Märchenoperprojekt unserer Josef-Metternich-Musikschule. Dabei wirken auch mit:

– der Förderverein der Musikschule
– die Opernwerkstatt am Rhein (mit Sitz in Hürth),
– die Stadtbücherei
– die Lesefreunde Hürth und auch
– das Bürgerhaus Hürth .

Das Projekt kommt zu gute 5 Gruppen von integrativen Kindertagesstätten:
– Mobile
– Sterntaler
– St. Maria am Brunnen

Hier etwas mehr über das Projekt:

 

Wohnen in Hürth – Wohnquartiere für Jung und Alt

Arbeitsgemeinschaft 60plus der Hürther SPD lud zur Diskussionsrunde über das Wohnen im Alter ein  am  20.3.14

 Wohnquartiere für Jung und Alt

Die Überarbeitung des Wohnbaulandkonzeptes steht an. Ein interfraktioneller Arbeitskreis wurde durch den Rat der Stadt Hürth eingesetzt. Für die Arbeitsgemeinschaft 60plus (AG 60plus) der Hürther SPD steht fest, dass stärker als bisher darüber nachgedacht werden muss, wie der Generationenwechsel in Siedlungen durch alternative Wohnangebote gefördert werden kann. „Denn auch in Hürth stellen sich für eine zunehmende Zahl älterer Menschen zentrale Fragen: Wo will ich im Alter wohnen? Welche Unterstützung wünsche ich mir im Alltag und was kann ich selbst noch leisten? Welches soziale Umfeld brauche ich, um mich wohl zu fühlen? Wie kann ich möglichst lange selbständig leben? Welche Wohnform kann ich mir leisten und welche finanziellen Unterstützungen gibt es?“, so die Vorsitzende der AG 60plus Margit Reisewitz.

Im Rahmen einer öffentlichen Diskussionsrunde mit Bürgermeister Walther Boecker und dem ehemaligen Baudezernenten Richard Welter wurde das Thema erörtert.

„Ein gelungenes Beispiel für ein solches Wohnquartier für Jung und Alt ist das Kirschblüten – Carre´ in  Hermülheim“, so Richard Welter.

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Der Vorstand der SPD AG 60 plus informiert sich
über das Kirschblüten-Carré.

Die Wohnungs- und Siedlungs-GmbH (WSG) hatte 2011 zwischen Köln-, Bödiker- und von Bötticherstraße 94 Wohnungen errichtet. Davon wurden 69 Wohnungen mit öffentlichen Mitteln gefördert. Durch die Mischung von gefördertem und nicht gefördertem Wohnungsbau ist die soziale Ausgewogenheit des Viertels gewährleistet. „Das Kirschblüten – Carre´ belebt den Stadtteil Hermülheim“,  ergänzt Margit Reisewitz.

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Der Bürgermeister Walther Boecker diskutiert die Überarbeitung des Wohnlandkonzepts von Hürth

Nach den Ausführungen von Bürgermeister Boecker über die Herausforderung, dass Hürth eine wachsende Stadt ist, die den unterschiedlichen Wohnbedürfnissen von Alt und Jung gerecht werden muss, diskutierten Teilnehmer das sog. „Bielefelder Modell“,  das zusätzlich zum versorgungssicheren Wohnen auch Gemeinschaftseinrichtungen bietet, als Anlaufstelle für Jung und Alt. „ Wir werden im Rahmen unserer politischen Arbeit die städtebauliche Diskussion in weiteren Veranstaltungen mit Experten fortführen. Am Ende könnten neue Quartiere ähnlich dem Kirschblüten-Carré entstehen“, so Margit Reisewitz abschließend.

 

Hochspannungsleitung in Hürth

Der Plan, die Hochspannungsleitung zwischen Efferen und Hermülheim durch eine doppelt so hohe zu ersetzen, bewegt die Anlieger. Hier führt die Leitung besonders dicht an Wohnungen vorbei und sogar über einen Spielplatz.

Die „Interessengemeinschaft Hürth gegen den Neubau der Amprion-Höchstspannungsleitung Rommerskirchen -Sechtem e. V.“ setzt sich für die Erdverkabelung an dieser Stelle ein und wird u.a. von Patrik Trosdorff und mir unterstützt.

Ein Teilerfolg konnte bereits verbucht werden. In einer Studie wurde festgestellt, dass eine Erdverkabelung grundsätzlich möglich ist allerdings auch teuer würde.

In einem Gesetz war allerdings festgelegt worden, dass Erdverkabelung nur an wenigen Pilotstrecken vorzusehen sind.  An einer der Pilotstrecken in landwirtschaftlich genutztem Gebiet wehren sich die Anleger gegen die Erdverkabelung. Mein Vorschlag, statt dieser bei uns die Erdverkabelung auszuführen ist in der Prüfung.