Archiv der Kategorie: Umwelt

Der Lindenplatz in Efferen –ein vergessener Ort?

Lange schon ist der Lindenplatz wenig attraktiv. Die Mitte des Platzes ist überwuchert, ein Durchgang ist nicht möglich. Auch die Ecke am Kopfende lädt trotz Bank nicht zum Verweilen ein. Jetzt soll sich dies ändern. Es wurde eine Initiative der SPD aus dem Jahr 2009 wieder aufgegriffen, die einen Vorschlag eines Landschaftsplaners in den Planungsausschuss v. 18.9.2009 einbrachte. Der Beschluss, die Machbarkeit der Umgestaltung zu prüfen und die nötigen planerischen Schritte zu unternehmen, führte zu nichts, da die Kosten als zu hoch eingestuft wurden.

2016 wurde das Thema durch die Lokale Agenda wieder aufgenommen und durch einen Baubeschluss im Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr die Verwaltung beauftragt zu prüfen, inwieweit die Fläche für „Urban Gardening“ nutzbar gemacht werden könnte. Ein neuer Plan zur Umgestaltung wurde von den Stadtwerken mit 95.000 Euro Kosten veranschlagt und deshalb zurückgestellt. Zur Prüfung sollten die Anwohner mit einbezogen werden.

Aus diesem Grund fand am 31.5.17 eine Informationsveranstaltung für die Anwohner des Lindenplatzes statt, zu der die Lokale Agenda und der Klimaschutzmanager der Stadt, Herr André Katzenberger eingeladen hatten, bei dem die Anwohner nach ihren Ideen für die Umgestaltung gefragt wurden.Die von Herrn Katzenberger vorgetragene Idee des Stadtgärtnerns wurde allerdings abgelehnt, da hierfür kein Bedarf gesehen wurde. Am Ende standen folgende Ergebnisse fest: Die Vegetation in der Mitte solle erhalten bleiben, aber durch Sitzmöglichkeiten ein attraktiver Aufenthaltsbereich geschaffen werden. Die Vermüllung solle durch das Aufstellen von Mülleimern und einer Station für Hundekotbeutel verhindert werden. Nur ein Drittel der Fläche solle umgestaltet werden, das war der Kompromiß des Abends, dem alle Anwesenden zustimmten.

Diese Lösung ist sicher nicht so teuer, wie die im Planungsausschuß vom 30.8.16 vorgestellte und kommt den Bedürfnissen der Anwoher entgegen. Jetzt ist es an der Verwaltung, diese Vorstellungen der Anwohner aufzunehmen.

 

Repair-Café und Brücke der Kulturen unter einem Dach

Das Repair-Café Hürth hat eine neue Bleibe gefunden: Ab dem 10. Dezember 2016 wird es in den Räumen der Brücke der Kulturen, Friedrich-Ebert-Str. 36 stattfinden. Der Nutzungsvertrag wurde diese Woche unterschrieben:

Nutzungsvertrag

Anke Voerkel, Elena Letezki, Vorsitzende und Margit Reisewitz

Das Repair-Café gibt es seit Mai 2015 in Hürth, jetzt ist nach wechselnden Örtlichkeiten eine bleibende Lokalität gefunden worden. Im Repair-Café versuchen Ehrenamtler, kaputten Geräten, bei denen eine Reparatur von Firmen abgelehnt wird, wieder zum Funktionieren zu verhelfen, um der Wegwerfgesellschaft etwas entgegen zu setzen.

Das Repair-Café findet statt:

am zweiten Samstag jeden Monats von 14 bis 17 Uhr

in der Friedrich-Ebertstr. 36

Wartezeiten werden im Repair-Café durch Kaffee und Kuchen überbrückt, auch kann man sich Anregungen von den Reparateuren holen, um selbst Hand anzulegen. Die Reparaturen werden kostenlos ausgeführt, jedoch wird um Spenden gebeten,die für die Getränke, Anschaffung von Werkzeug und die Nutzung der Räume benötigt werden. Auch freuen sich die Reparateure über Anerkennung, wenn sie sich mit den Geräten beschäftigt haben.

Logo_BrueckederKulturen

Was ist nun die Brücke der Kulturen für ein Verein, der das Repair-Café aufgenommen hat? Der Verein ist hervorgegangen aus dem Sprachlotsenprojekt der Hürther Integrationsbeauftragten Marita Meurer. Anfang gedacht als Unterstützung von Migranten für Migranten bei Behördengängen, Übersetzung von offiziellen Schreiben oder Dolmetschen beim Arzt, schlossen sich die Sprachlotsen zu einer Initiative zusammen. Sie nannten sich Brücke der Kulturen, ein Logo wurde gefunden durch einen Wettbewerb am Goldenberg-Berufskolleg. Seit November 2014 gibt es das Asylcafé als Ort der Begegnung, seit Januar 2015 bietet die Brücke der Kulturen Deutschkurse an. Durch den Zustrom von Flüchtlingen im Herbst 2015 nahmen die Aufgaben der Brücke der Kulturen sprunghaft zu, Anzahl der Deutschkurse erhöhte sich, es wurde ein Flüchtlingschor gegründet, aber auch sportliche Aktivitäten vermittelt und organisiert.

Inzwischen ist das Asylcafé in die Räume von St. Joseph eingezogen und die Brücke der Kulturen hat Büro und Begegnungsräume in der Friedrich-Ebert-Str. 36. Der Umzug wurde mit einem Tag der offenen Tür begangen.

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Vorstand der Brücke der Kulturen und viele Unterstützer.

Wir wünschen der Brücke der Kulturen weiterhin viel Erfolg in ihrer Arbeit und hoffen, dass sie noch viele Kooperationspartner findet.

Lagerhalle für Klärschlamm: Anwohner sind besorgt

RWE Power will am Standort Knapsack eine Lagerhalle für Klärschlamm (Bild oben mit Genehmigung von RWE-gelbes Rechteck=Lagerhalle) bauen, um dessen Verbrennung zu verstetigen. Bis jetzt wird an 6 Tagen die Woche Klärschlamm angeliefert, davon samstags nur in geringem Maße und sonntags gar nicht. Durch die Lagerung in der geplanten Halle kann an 7 Tagen die Woche Klärschlamm mitverbrannt werden, erwartet werden 50.000 bis 80.000 Tonnen jährlich mehr, dies überschreitet aber die genehmigte Menge nicht.

Knapsack_Halle

So soll die Halle später einmal aussehen.

RWE hatte am 13.8.16 zu einer Info-Veranstaltung eingeladen, um Anwohnern und Interessierten das Projekt vorzustellen. Bürger und Lokalpolitiker waren gekommen, um sich zu informieren und ihre Bedenken vorzutragen. Sie befürchten Geruchsbelästigung und Lärm durch mehr LKW. Geplant ist allerdings, dass die LKW ortsferne Straßen benutzen. Auch dürfte von ausgefaultem Klärschlamm kaum Geruchsbelästigung ausgehen. Jedoch bleibt abzuwarten, ob sich die LKW-Fahrer an die vorgeschriebenen Routen halten. Die weitere Entwicklung muss beobachtet werden.

Überraschender Besuch im Repair-Café

Zum fünften Mal fand das Repair-Café im Pavillon auf dem Schulhof der Gesamtschule statt und nach wie vor findet es guten Zuspruch. Wir haben einen neuen Experten dazu gewonnen, der sich um elektrische Geräte kümmert. Auch dieses Mal war die Palette der Reparaturwünsche weit gefächert, es gab 19 Aufträge; es waren löchrige Pullover dabei sowie ein defekter mechanischer Bleistiftspitzer, ein Papierschredder, eine Lampe, eine Kabeltrommel, ein Kinderfahrrad und vieles mehr.

Bei Kaffe und Kuchen kann man auf seine Reparatur warten und den Experten zusehen oder sich auch beteiligen.

 

Ein ganz besonderes Ereignis war, dass eine Grupppe von Flüchtlingen den Weg ins Repair-Café gefunden hatte, um sich zu informieren. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass auch einige der Flüchtlinge ihre Kenntnisse einbringen konnten, so setzte sich ein Flüchtling hin und begann zu nähen. Auch Computerkenntnisse waren bei einigen vorhanden.

Dies eröffnet die Perspektive, in Zukunft auch Flüchtlinge mit einzubeziehen, die helfen wollen, Dinge zu reparieren, vielleicht auch Fahrräder, die uns von Bürgern zur Verfügung gestellt wurden, für sich selbst herzurichten. So kann unser Repair-Café noch eine andere Rolle übernehmen.

Am Samstag, den 10.10, um 14 Uhr gib es das nächste Repair-Café

Hürth wird umweltbewußter- neue Impulse für die Arbeit der Lokalen Agenda Hürth

Logo_Agenda

Nach über 15 Jahren kann die Lokale Agenda Hürth auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken. In vielen Projekten wurden Umweltschutz und Nachhaltigkeit gestärkt. Heute ist die Lokale Agenda in Arbeitskreisen organisiert, die vom Koordinationskreis gebündelt werden. Beim letzten Treffen des Koordinationskreises ging es sowohl um bewährte als auch neue Projekte.

Die Weltreise, bei der Kindern Sitten und Gebräuche sowie Speisen von Schulkameraden aus anderen Ländern nahegebracht werden, ist umstrukturiert worden und wurde dieses Jahr an den OGS der Deutschherrenschule und der Carl-Orff-Schule durchgeführt und soll erweitert werden.

Im AK „Grüne Oasen“ ging es um die Darstellung des Baumlehrpfades, der vom Ernst-Mach-Gymnasium unter Federführung von Herrn Knechten aufgebaut wurde und über die Homepage der Schule abrufbar ist. Auch hier wird über eine Erweiterung nachgedacht. Es könnten ein Erlebnispfad und eine Naturbühne entstehen, hierfür werden noch Unterstützer und Sponsoren gesucht.

Beim Thema „Verkehr“ kamen sowohl der Ausbau der Radwege zur Sprache als auch die Möglichkeit, Bürgern Fahrräder der KVB zur Verfügung zu stellen. Auch in Hürth gibt es jetzt Car-Sharing, am Rathaus und am Busbahnhof sind je zwei Autos platziert. Für Elektrofahrzeuge soll es zu der bestehenden Tankstelle bei Bautz+ Klinkhammer noch vier bis fünf weitere E-Tankstellen geben.

Ebenfalls neu in Hürth sind das Faire Frühstück und das Repair-Café. Am 9.5.15 fand das erste faire Frühstück auf dem Otto-Räcke-Platz statt, bei dem nur fair gehandelte Produkte angeboten wurden. 60 Teilnehmer waren gekommen. Ein zweites Frühstück ist für den 12.9.15 an demselben Ort geplant (10-12 Uhr) mit zusätzlichen Aktionen für Kinder und Erwachsene.

Auch das Repair-Café ist neu in Hürth. Bisher haben drei Termine stattgefunden. Hierbei geht es um die Reparatur von Sachen, die keine Werkstatt mehr annimmt. Sieben Ehrenamtler kümmern sich um elektrische Geräte, Fahrräder, Kleidung, Computer oder Kleinmöbel und versuchen, sie wieder  funktionsfähig zu machen. Bisher haben über 45 Personen um Reparaturen gebeten. Am zweiten Samstag im Monat ist das Repair-Café von 14-17 Uhr an der Bonnstr. 109 (Pavillon auf dem Schulhof) geöffnet. (Nachtrag: Ab dem 10.12.16 ist das Repair Café  zu finden am  Otto-Räcke-Platz gegenüber dem Bürgerhaus   neben dem „Café Goldig“ bei der Brücke der Kulturen.)

Die Termine sind auf der Homepage des Repaircafes Hürth  (hier) zu finden.

Der Bericht von Herrn Katzenberger, des Klimaschutzbeauftragten, umfasste u.a. Energiesparprojekte in Schulen, den Stromsparwettbewerb und den Energie-Aktionstag am 4.10.15.

„WIr  freuen uns, dass wir in vielen kleinen Schritten Hürth immer umweltbewusster machen können“, so Margit Reisewitz, Sprecherin des Koordinationskreises. „Wir haben noch viele Ideen, die wir umsetzen möchten, deshalb suchen wir noch weitere Unterstützer“.

Meldungen unter: 02233/97 80 96.

Gemeinsames Tätigwerden: Am 9. Mai öffnete erstmals das Hürther Repair Café seine Pforten.

Wer kennt das nicht? Kaum ist die Garantie bei einem teuren Elektrogerät abgelaufen, ist es auch schon kaputt. Reparaturen sind dann oft so kostspielig, dass eine Neuanschaffung günstiger ist. Aber auch ein wackelnder alter Stuhl oder eine mottenbenagte Bluse sind oft genug Kandidaten für die Abfalltonne. Gegen die Wegwerf-Kultur organisieren sich seit einiger Zeit Repair Cafés. Am 9. Mai öffnete auch in Hürth erstmals ein solches Café seine Pforten. Auf Initiative der Lokalen Agenda 21 trafen sich im OGS Pavillon der Dr. Kürten-Schule ehrenamtliche Helfer mit Menschen, die etwas zu reparieren hatten.

 

Eine wunderbare Erfahrung

Bei Kaffee und Kuchen herrschte eine angeregte Geschäftigkeit. Michaela Reithinger war mit ihrer Nähmaschine in das Repair Café gekommen. Reithinger gibt Näh-Workshops und wirkt im Rahmen der Lokalen Agenda 21 an der Organisation des Repair Cafés mit. „Ich sehe dieses Angebot als eine Begegnungsplattform“, erläuterte sie. Nachhaltigkeit und Alternativen zum ständigen Konsum seien ihr wichtig: „Think global, act local! – Denke global, handle lokal!“ Beim Repair Café gehe es nicht um das passive Nutzen von Leistungen, sondern um gemeinsames Tätigwerden: „Für die meisten Menschen ist es eine wunderbare Erfahrung, etwas zu lernen und mit den eigenen Händen umzusetzen. Das macht einfach Spaß“, unterstrich Reithinger.

Am Nebentisch wartete Tim Böhm auf Gelegenheit, seine Fähigkeiten zu teilen. Böhm ist Tischlermeister, Restaurator sowie Berufsschullehrer und hatte über die Zeitung vom Repair Café erfahren – eine gute Gelegenheit für ihn, handwerklich tätig zu sein, was in seinem Lehreralltag manchmal etwas zu kurz komme. Dabei kenne er sich nicht nur mit Möbeln und Holz aus. „Ich kann auch Fahrräder reparieren“, verriet Böhm und zeigte Bambus-Räder, die er mit seinen Schülern baut und stolz im Fotoalbum seines Mobiltelefons dokumentiert.

Mehrere hundert Euro gespart

Dass ein Besuch im Repair Café Geld sparen kann, erfuhr ein Ehepaar, das mit einem Kaffee-Vollautomaten gekommen war, der seit einiger Zeit Wasser verlor. Der Fehler war schnell gefunden. Das Gerät leckte, weil eine winzige Dichtung porös geworden war. Aus einem nicht mehr zu rettenden Gerät einer anderen Marke konnte das baugleiche Teil geborgen und eingesetzt werden: Problem behoben! Der ehemalige Physiklehrer Herr Pepping zeigte sich zufrieden mit seiner Reparaturaktion, die den Besitzern sicher mehrere hundert Euro Ausgaben erspart.

 

„Ich finde es großartig, dass so viele Menschen zur Eröffnung des Repair Cafés gekommen sind“, freute sich Margit Reisewitz, Sprecherin des Koordinationskreises Lokale Agenda 21 in Hürth. „Die Idee des Repair Cafés stammt ursprünglich aus den Niederlanden und hat sich schon in einigen deutschen Städten etabliert. Deswegen fanden wir es an der Zeit, eine solche Möglichkeit auch in Hürth zu eröffnen. Dass sich hier so viele Menschen in angenehmer Atmosphäre treffen, um Fähigkeiten und Kenntnisse auszutauschen, zeigt auch einen Bedarf an Handlungsalternativen in der Gesellschaft an“, so Reisewitz weiter.

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Unser Bürgermeisterkandidat Stephan Renner freut sich über diese neue Aktion.

Das Hürther Repair Café findet jeden 2. Samstag im Monat von 14 bis 17 Uhr im OGS Pavillon der Dr. Kürten-Schule bzw. Gesamtschule statt.

Hier geht es zur Homepage des Repaircafes.

Hier mehr darüber im Stadtanzeiger

Es sind doch wieder Keller vollgelaufen

Die Freude über die Behebung der Entwässerungsprobleme währte nur kurz. Vor einigen Tagen war unser Kanalnetz mit einem langen, ergiebigen Landregen gut fertig geworden. (siehe)  Am 8.7. bis 9.7. fielen 108 mm Regen. Da ist soviel wie durchschnittlich in ca. 6 Wochen, eine Menge, die seltener als einmal in 100 Jahren in dieser Zeit fällt.

Wenige Tage später, am 10.7. , gab es ein heftiges Gewitter mit einem Starkregen mit 35mm in 45 Minuten. 35 mm ist ungefähr die Menge, die durchschnittlich  in 2 Wochen niedergeht, ein 50-jähriges Ereignis.

Der führte in der Nibelungen- und Volkerstraße zu vollgelaufenen Kellern. Auf meine sofortige Nachfrage bei den Stadtwerken, erläuterte mir Herr Wapenhans, dass dieses Problem bei den Stadtwerken bekannt sei. Er berichtete, dass die Vergrößerung des Kanals in der Nibelungenstraße für 2015/16 ansteht. Eine weitere Maßnahme ist der Bau eines Regenrückhaltebeckens in Fischenich in 2018.

Gerade nach der Sanierung des Kanals in der Krankenhausstraße ist das Ergebnis sicher enttäuschend. Um fair zu sein, muss man aber festhalten:
Ein Entwässerungssystem kann nicht auf alle denkbaren Regenereignisse ausgelegt werden. Das wäre sehr teuer und würde in normalen Zeiten zu niedrigen Fließgeschwindigkeiten und damit zu Ablagerungen und Gestank führen.

Wenn sich aber die kritischen Regen mit Überstau häufen, kann das auch folgende Ursachen haben:
–      Durch weitere Nutzung von Flächen für Wohnen, Parken und Straßen werden die Kanäle stärker belastet als zum Zeitpunkt der Planung vorgesehen. Das versuchen die Stadtwerke im Rahmen der Sanierung durch größerer Kanäle wie in der Krankenhausstraße zu korrigieren. Und auch das Regenrückhaltebecken in Fischenich wird dann helfen.
–      Durch den Klimawandel kann es häufiger Starkregen geben als im Laufe der Jahrzehnte beobachtet wurden.

Wenn Keller  feucht werden,  ist oft der Grund:
–       Oft kommt es vor, dass Häuser sich vor Rückstau im Kanal durch Rückstauklappen schützen. Die müssen aber auch gewartet werden, damit sie in den seltenen Fällen, wo sie gebraucht werden, auch funktionieren.
– Unser Haus benötigt keine Rückstauklappen, weil durch eine Pumpe das Wasser vom Keller über die Rückstauebene gehoben wird ( ein sicheres Verfahren!). Trotzdem hatten wir vor einigen Jahren ein Problem. Bei Starkregen drang Regenwasser aus dem defekten eigenen Regenwasserkanal der Garagendächer in das Haus ein. Durch eine TV-Inspektion konnte der Fehler gefunden werden. Glücklicherweise kostete die Reparatur nur wenige hundert Euro.

HÜRTHER KANALNETZ: Rekord-Regen hervorragend gemeistert

Das schreibt der Kölner Stadtanzeiger vom 15.7.2014 .

Die Sanierung mit vergrößertem Rohrdurchmesser dürfte vielen Bürgern, die am Kanalnetz oberhalb der Krankenhausstraße wohnen, Überflutungen erspart haben. So ist es korrekt, dass die Kosten für die Kanalsanierung nicht nur die Anlieger der Krankenhausstraße sondern alle Kanalbenutzer über die Abwassergebühr bezahlen.

Trotzdem sollte man dabei nicht vergessen, dass die Anlieger Lärm, Schmutz und Umstände der Baumaßnahme zu ertragen hatten und sicher auch das eine oder andere Unternehmen Umsatzeinbußen zu verzeichnen hatte.

Und auch die Kosten für die Straßensanierung, die zusammen mit der Kanalsanierung ausgeführt wurde,  stellen für die Anlieger eine finanzielle Belastung dar.

Jetzt ist die Baumaßnahme fast fertig und man muss sagen:
Es ist schön geworden.