Archiv der Kategorie: Schulen

Es gibt doch Nachfrage nach Wohncontainern

Im Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr vom 30.8.2016 wurde von Amtsleiter Stähler behauptet, dass der Wohncontainer  in Kalscheuren mangels Nachfrage nicht zu verkaufen wäre. Dies dürfte  falsch sein. Zumindest die Stadt Köln will statt Leichtbauhallen Wohncontainer beschaffen.
(siehe KStA vom 21.9.16)

Ebenso falsch sind die Einlassungen von Bürgermeister Breuer im Ausschuss, dass das Versetzen und der Umbau des Containers für Schulzwecke, die wirtschaftlichste Lösung sei. Es fehlen für so eine Aussage Kostenbetrachtungen für Heizung , Reinigung und Instandhaltung. Allein der Arbeitspreis (z.B. Fernwärme –  Öl und Gas sind kaum billiger)  für die Heizung der eigentlich nicht benötigten Flächen dürfte 1100 Euro pro Jahr übersteigen.

Beim gesamten Verfahren stört, dass pädagogische Argumente (siehe auch hier)  keine Rolle spielen sollten. So wurde die Schulleiterin nicht in den Entscheidungsprozess einbezogen und auch der für Schulen zuständige Ausschuss (BSI) wurde nur informiert.

Wenn man sieht, dass für die Schulanbauten in Efferen 2,3 Mio  Euro ausgegeben werden, zweifelt man doch am Engagement des Bürgermeisters Breuer für die Gleueler Kinder und Eltern.

Pavillon auf dem Schulhof der Brüder-Grimm-Schule: Will die Stadt Geld verschenken?

Am 30.8.16 hat der Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr gegen die Stimmen der SPD beschlossen, den Flüchtlingscontainer in Kalscheuren auf den Schulhof der Brüder-Grimm-Grundschule zu versetzen, da die Schule Raumbedarf angemeldet hatte. Obwohl dieser Container erst an die schulischen Zwecke angepasst und umgebaut werden muss, sei diese Lösung kostengünstiger, als einen neuen Container anzuschaffen, der sofort von der Schule zu nutzen ist.

Die von der Verwaltung vorgelegten Zahlen scheinen mir aber recht fragwürdig. Die Kosten für das Versetzen des Wohnmoduls werden mit 146.000 Euro recht hoch angegeben, der Umbau (Versetzen von Wänden, Herausreissen von fast neuen Sanitäreinrichtungen und dann natürlich Wiederherstellen der Böden ) mit 24.000 als gering.

Wenn die Verwaltung meint, das Wohnmodul werde nicht mehr benötigt , liegt es eigentlich nahe, es zu verkaufen.  Der Markt für Büro-/Wohncontainer ist auch im Sommer noch  nicht so gesättigt wie von manchen vermutet.  Auch wenn  so große Module seltener nachgefragt werden als kleinere , ein ernster Versuch sollte gemacht werden.  Ein kurze Internetrecherche zeigt, dass gebrauchte Wohnmodule dieser Größenordnung für ca 60.000 Euro angeboten werden. Ein Käufer hätte (angenommen die Zahlen der Vewaltung sind korrekt) für 206.000 Euro ein Wohnmodul von 297 qm, für ihn gegenüber einer Neubeschaffung eine große Ersparnis. Für unsere Stadt bedeutete diese eine Ersparnis von 15.000 Euro. Hinzu kommen noch die Betriebskosten. Die nicht benötigten Räume müssen ja beheizt, regelmäßig gereinigt und instandgehalten werden. Über diesen Umgang mit Geld und anderen Ressourcen kann man nur den Kopf schütteln.

Aber nicht nur wirtschaftliche Argumente, auch gravierende pädagogische und ökologische Gründe stehen dem Vorgehen der Verwaltung entgegen.

Schulhof
Der große Container würde den Platz rechts ab dem Baum (einschließlich) einnehmen, der aus Schulsicht ausreichende nur die Hälfte.

Ein Container, der mehr als doppelt so groß ist wie benötigt, schränkt die Bewegungsfreiheit und Spielfläche auf dem Schulhof stark ein. (Niemand von der Verwaltung konnte sagen, wie das Versetzen von Spielgeräten zu Buche schlägt). Der Schulhof wird unübersichtlicher und die Aufsicht wird erschwert. Der Baum, dem die Kinder einen Namen gegeben haben und der eine besondere Rolle spielt, wird der Säge zum Opfer fallen. (Hiermit hatte die Fraktion der Grünen kein Problem, für die sonst jeder Baum wertvoll ist).

Im Schulausschuss wies die Schulleiterin Frau Borchel-Breuer darauf hin, dass ein zu großer Container höhere Betriebskosten mit sich brächte, das stünde dem Konzept der Schule entgegen, die gerade erst als Energiesparschule ausgezeichnet worden ist. Auch bemängelte sie, dass sie in keiner Weise in den Prozeß mit eingebunden gewesen sei.

Es bleibt der Eindruck, dass hier von der Verwaltung ein Schnellschuss gemacht wurde, der von Schwarz-Grün abgesegnet wird. Konsequenzen wurden entweder nicht bedacht oder werden beiseite geschoben. Also: an anderen Schulen werden Anbauten genehmigt, aber in Gleuel darf es auch ein gebrauchter Container sein, der den Schulhof zupflastert?

Fischenicher Eltern fragen nach der Entwicklung der Martinusschule

Die stellvertretende Vorsitzende der Hürth SPD, Katrin Härtl, hatte für die SPD eine Info-Veranstaltung für Fischenicher Eltern organisiert, die zur Entwicklung der Schülerzahlen in ihrem Ort Fragen hatten. Als Vorsitzenden des Schulausschusses hatte ich mich an der Vorbereitung beteiligt. 16 Eltern waren der Einladung gefolgt und diskutierten mit dem Schuldezernenten, Herrn Menzel, den Raumbedarf der Schule bei steigenden Schülerzahlen.

Ich erläuterte den Eltern, dass Hürth im Gegensatz zu anderen Gemeinden ein Zuzugsgebiet ist, so dass für steigende Schülerzahlen Raum geschaffen werden muss. Das Problem besteht darin, dass die Steigerung wahrscheinlich nur eine vorübergehende ist, so dass die Verwaltung eine Überganslösung anstrebt. Aktuell sind in Fischenich 56 Kinder angemeldet, nächstes Schuljahr werden es 74 sein, so dass dann vom Schulausschuss ein dritter Zug beschlossen werden muss.

Die Eltern wollten nun wissen, ob zur Deckung des Raumbedarfs Container oder ein Anbau geplant sind, ob die erhöhten Schülerzahlen das Konzept der Schule mit jahrgangsübergreifenden Klasse veränderten und ob sie gezwungen seien, ihr Kind an der neuen Grundschule anzumelden, die gegründet werden soll.

Herr Menzel beantwortete die Fragen dahingehend, dass Container geplant seien, deren Standort aber noch nicht klar sei. Das Konzept werde nicht verändert und niemand würde gezwungen, sein Kind in der neuen Grundschule in Hermülheim anzumelden. Die Eltern waren sich einig, dass es für Erstklässler nicht zumutbar sei, diese neue Grundschule zu besuchen, da der Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu umständlich sei. Auf Nachfrage riet Herr Menzel den Eltern ab, ihr Kind in Brühl anzumelden, da jede Kommune ihre eigenen Kinder bevorzuge und dann die Gefahr bestünde, in Hürth keinen Platz zu bekommen.

Die Eltern regten an, die bestehenden AWO-Container (links im  Bild oben) für schulische Zwecke umzubauen. Herr Menzel versprach, diesen Gedanken zu prüfen, allerdings müsse der AWO dann eine Alternative angeboten werden.

Am Schluß konnte ich zusammenfassend feststellen, dass die Befürchtung der Eltern, sie würden gedrängt, ihr Kind an der neuen Grundschule anzumelden, entkräftet werden konnte, obwohl ich sie darauf hinwies, dass es auch eine Chance der Elternmitwirkung bedeuten könnte, eine Grundschule im Aufbau zu wählen.

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Hier entsteht 2017 die neue Grundschule.

Im übrigen legte ich ihnen die Info-Veranstaltung am 31.8.16 in der Aula der Gesamtschule/Dr.Kürten-Schule ans Herz, wo die neue Grundschule vorgestellt werden soll. Das Anmeldeverfahren für diese Schule läuft vom 31.10. bis 11.11.16, wobei mindestens 50 Anmeldungen erreicht werden müssen, damit die Schule starten kann.

Die Eltern zeigten sich zufrieden mit der Veranstaltung, die SPD bot Unterstützung bei möglichen anderen Problemen der Fischenicher Schule an.

Wir suchen weiterhin das Gespräch mit den Eltern.

Zirkus Tschüssikowski: Die Dr. Kürten-Schule verabschiedet sich

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Am 3.6.16 verabschiedete sich die Dr. Kürten-Schule, die Förderschule der Stadt Hürth mit einer beeindruckenden Zirkusvorstellung, an der die ganze Schule mitgearbeitetet hatte. Eingeladen waren viele ehemalige Kollegiumsmitglieder, darunter auch die Vorgängerin des jetzigen Schulleiters Thomas Gunkel, Frau Christine Hucke, sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung. Nach kurzen Reden von Vertretern der Schulgemeinde zeigten die Schülerinnen und Schüler, was sie in einer Projektwoche einstudiert hatten: Tellerdrehen und Balancieren, Feuertricks und Jonglieren, Fakirnummern und Tanz. Nach der Zirkusvorführung wurde das Fest auf dem Schuhof fortgesetzt, am Ende spielte die Big Band der benachbarten Musikschule auf.

Der Abschied setzte den Schlußpunkt unter die fas 60jährige Geschichte der Dr.Kürten-Förderschule, deren Schülerzahl zuletzt nur noch 41 betrug, von denen am Ende dieses Schuljahres 13 entlassen werden. Die verbleibenden 28 Kinder der Klassen 7 bis 10 wechseln zur Pestalozzischule in Brühl, die Lehrerinnen und Lehrer verteilen sich auf verschiedene Schulen.

Frau Hucke, die von Anfang an gegen die Schließung protestiert hatte, brachte ihren Unmut zum Ausdruck. Sie hatte immer betont, dass in dieser Schule gute Arbeit geleistet wurde. Durch die Vorgabe einer Mindestzahl von 144 Schülerinnen und Schülern war aber der Fortbestand nicht mehr gewährleistet.

Das Gebäude wird noch ein Jahr von der Gesamtschule genutzt, danach soll eine neue Grundschule, die der Schulausschuß beschlossen hat, dort einziehen.

Mit der Schließung der Dr.Kürten-Schule geht in Hürth die Ära der städtischen Förderschule zuende, wie sich das neue Inklusionskonzept entwickelt, muss beobachtet und begleitet werden. 

Hürth bekommt eine neue Grundschule!

Der Ausschuss für Bildung, Soziales und Inklusion beschloss am 20.4.16., in Hürth eine neue Grundschule zu gründen. Die Schülerzahlen steigen in Hürth, nicht zuletzt wegen neuer Baugebiete in Efferen-West und am Alten Bahnhof. Die neue Grundschule soll im Gebäude Bonnstr. 109 der Dr. Kürten-Förderschule und der Gesamtschule entstehen, die sich noch das Gebäude teilen. Die verbliebenen Schüler  der Dr. Kürten-Schule werden zum Schuljahr 2016/17 nach Brühl in die Pestalozzischule gehen, die Gesamtschule wird am Ende des Schuljahres 2016/17 in den Neubau umziehen, der gute Fortschritte macht.

Die neue Schule soll zweizügig werden, damit der Schulbetrieb zusammen mit der Musikschule möglich ist, soll eine Schallisolierung vorgenommen werden.

Wenn der Stadtrat den Beschluss des BSI bestätigt und die Bezirksregierung Köln zustimmt, wird ein Abstimmungsvefahren eingeleitet, in dem alle Eltern im Umkreis der Schule mit Schulanfängern im Jahr 2017/18 abstimmen dürfen. Benötigt werden mindestens 50 Stimmen, damit die Schule gegründet werden kann, anderenfalls kommt die Schule nicht zustande. Dann allerdings verschärft sich das Raumproblem an den bestehenden Schulen.

Deutschherrenschule soll einen neuen Schulhof erhalten

Ortstermin mit Schule, Verwaltung und Politik

Eine Delegation aus Vertretern der Schule, der Verwaltung und der Politik nahmen am 10.3.16 den Schulhof in Augenschein. Die DHS hat den größten Schulhof aller Grundschulen (3000 qm), bei dem sowohl die Asphaltdecke, als auch die darunter liegenden Kanäle sanierungsbedürftig sind. Was die Sanierung teuer macht, ist nicht nur die Größe des Schulhofs, sondern auch die Entsorgung des belasteten Materials.

Da nur ein bestimmtes Budget im Haushalt für diesen Schulhof vorgesehen ist (452 000 Euro), fürchtet die Schule nun, dass für die Gestaltung des Schulhofs kaum noch Geld übrig bleibt, weil es in die Sanierung geflossen ist.

Die Schulleiterin, Frau Schiel, hatte ihre Wünsche schriftlich an die Verwaltung gerichtet und war enttäuscht, als diese in der Vorlage zum Schulausschuss kaum erwähnt wurden. Sie erhielt durch mich Rederecht im Ausschuss und konnte ihre Vorstellungen erläutern. Dies hatte zur Folge, dass ein Ortstermin vereinbart wurde, bei dem die Wünsche der Schule und verschiedene Varianten der Gestaltung diskutiert wurden. Deutlich wurde, dass die Schule besonderen Wert auf die Förderung basaler Fähigkeiten wie Bewegungskoordination und Balance legt, die mit bestimmten Spiel- und Klettergeräten geleistet werden kann. Hierbei spielt Inklusion eine besondere Rolle.

Unklar blieb, wieviel Fläche die Schule abgeben muss, um ein Baugrundstück zu vermarkten. Hier sah Frau Schiel die Verkehrserziehung in Gefahr. Auch ob der Schule das mit dem Verkauf erlöste Geld zugute kommt, blieb offen.

Meine Frage nach dem weiteren Vorgehen wurde dahingehend beantwortet, dass die Planung bis Juni abgeschlossen sein soll und die Umsetzung  noch dieses Jahr erfolgt. Diese Planung sollte aber in enger Abstimmung mit der Schule erfolgen, nicht über die Köpfe der Beteiligten hinweg.

Die Schullandschaft in Hürth verändert sich

Steigende Schülerzahlen in Hürth bedingt durch neue Wohngebiete und Flüchtlinge machen es nötig, neuen Schulraum zu schaffen. Nicht nur in Efferen und in Alstädten-Burbach wird dem Rechnung getragen, auch in Hermülheim soll durch eine Schulneugründung der Zuwachs an Schülern untergebracht werden.

Da die Dr.-Kürten-Schule zum Ende des Schuljahres auslaufen wird und die Gesamtschule 2017 in ihren Neubau einzieht, ist es möglich, in dem Gebäude eine zweizügige Grundschule zu errichten. Dies würde auch den Bestand der Musikschule nicht gefährden, die einen Teil der Räume für ihren Unterricht nutzt. Der Schulausschuß stimmte nun dieser Neugründung zu. Die SPD-Fraktion schlug vor, die neue Grundschule mit bilingualem Zweig zu gründen, um die Schullandschaft weiterzuentwickeln. Jedoch wurde dieser Vorschlag von der CDU/Grüne-Mehrheitsfraktion abgelehnt. Eine weitere Diskussion dieser Idee ist damit aber noch nicht beendet. 

Hürth führt – musikalisch

Der Januar in diesem Jahr hat uns wieder eindrucksvoll von unserer Josef-Metternich-Musikschule überzeugt.

Es begann am 6.1. mit der offiziellen Verabschiedung von Walther Boecker. Die Musikschule leistete an diesem Tag mehrere Beiträge.

Flüchtlings-Chor
Besonders ergreifend für viele war aber der Flüchtlingschor. Menschen aus vielen Nationen singen  gemeinsam Lieder darunter auch das „Stammbaumlied“.

Dann ging es weiter mit dem Neujahrskonzert der Musikschule. Das JugendSinfonieOrchester der Schule (und weitere Ensembles ) präsentierten das Programm, das sie auf der Chilereise gespielt hatten. (Siehe Bild oben)
Etwas mehr dazu beim Förderverein der Musikschule

Gezeigt wurden auch Bilder von der Reise und in der Pause gab es sogar kleine chilenische Speisen. Für die 20 Jugendlichen war die dreiwöchige Reise eine großartige Erfahrung, von der sie ihr Leben lang zehren werden. Auch wenn während der Reise wenig Zeit geblieben ist,  den Blog mit Texten und Bildern zu füllen: man kann erahnen, was diese Reise für die jungen Menschen bedeutet.
zum Blog der Chilereise
Das Projekt wird fortgesetzt: Wir erwarten wieder Gäste aus Chile und es gibt für 2017 schon eine Einladung nach Chile, bei der sogar noch mehr Jugendliche teilnehmen können. Hoffen wir, dass die Politik uns keine Schwierigkeiten macht.

Die Tinte unter dem Kooperationsvertrag zwischen Musikschule, Deutschherrenschule, der OGS an der Schule und dem Förderverein der Musikschule ist gerade trocken: Es wird zum dritten Mal ein Musik-, Tanz- und Filmprojekt an der Deutschherrenschule geben. Jeweils ca. 50-60 Kinder haben unter der Anleitung von Musik-, Tanz- und Filmpädagogen selbst ein Programm erarbeitet. Das Thema beim ersten Mal: „Wie fiebern los!… Countdown für eine verrückte Reise“
Hier ein Zeitungsbericht
Beim zweiten Mal war das Thema „Auf der Suche nach dem einzig wahren Schatz“.  Hier ein Bericht auf der Homepage der Stadt, der auch etwas mehr über die Bedeutung berichtet.
(Hier geht es zu den Videos)
Das neue Thema ist noch geheim. Wir dürfen gespannt sein, was die Kinder auf der Bühne des Bürgerhauses  präsentieren werden.

Wie in jedem Jahr beginnt jetzt wieder der Wettbewerb „Jugend Musiziert“. In der Vergangenheit waren unsere Kinder insbesondere die Harfenklasse sehr erfolgreich.
Aber auch bei andern Instrumenten gibt es beachtliche Erfolge. Hier ein Bericht der Rundschau über einen unserer Preisträger 2015.

Harfenensemble

Hier stimmt sich unsere Harfenklasse der Alterstufe II auf den Wettbewerb ein, Warten wir´s ab, wie sie in diesem Jahr abschneiden. Unser  Eindruck von heute war vielversprechend !

Dass bei so einer soliden Basisarbeit (es gibt z.Zt. 1300 Schüler) auch besondere Talente entdeckt und gefördert werden, bleibt nicht aus. Marius Peters hat hier begonnen, in Osnabrück und Köln studiert, arbeitet als erfolgreicher Jazzmusiker und ist seit kurzem auch an der Musikschule unserer Stadt als Dozent tätig.

Unter dem Titel „Hürther Musiker räumt Preise ab“  können wir im Hürther Wochenende vom 27.1.16 mehr erfahren. (Hier der Text auf der Homepage der Stadt)
Dirk Breuer fasst es gut zusammen: „Hürth führt – auch musikalisch“- Wo er recht hat, hat er recht.

Da irritiert es doch sehr, wenn in seiner Partei beim Wort „Sparen“ immer zuerst an die Beschneidung der wertvollen Arbeit der Musikschule gedacht wird.  (mehr darüber)

Möglicherweise wissen sie nicht, dass die Aktivitäten, die über die normale Arbeit unserer Musikschule hinausgehen, aus Mitteln des Bundes, des Landes und aus Spenden von Stiftungen, Firmen und vielen Privatleuten bezahlt werden. Dies sind im Jahr 5-stellige Eurobeträge für die Kinder von Hürth. Die Mittel sind zweckgebunden und gehen an engagierte, kompetente Teams, wie wir sie mit Ruddi Sodemann und seinen Mitstreitern haben.

Es ist nicht zulässig, dass die Basisarbeit daraus bezahlt wird, damit sich die Stadt zurückziehen kann.

Eine Einladung an die Ratsmitglieder: Kommen Sie und sehen Sie, was diese Schule leistet für Bildung, Soziales und Inklusion in unserer Stadt.

Vor der Wahl und nach der Wahl

Vor der Bürgermeisterwahl hat Dirk Breuer mehrfach seine Wertschätzung für die Arbeit unserer Musikschule ausgedrückt. Schwarz/Grün war sogar großzügiger beim Zuschuss zu der Schule als gedacht.

Nun ist die Wahl vorbei, da lesen wir von der CDU-Fraktion im Stadtanzeiger:  „Vom kommenden Jahr an müsse aber vor  allem gespart werden – etwa beim Betrieb der Musikschule“

Burzinski wird zitiert mit: „Nicht gespart werden soll an den Schulen“ .  Anscheinend ist für einige  Ratsmitglieder die Musikschule keine Schule.

Da wird klar,  warum 2014 nach der Ratswahl die Belange der Musikschule nicht mehr im Ausschuss  für Bildung, Soziales und Inklusion behandelt werden, wo sie sachlich hingehören, sondern im Ausschuss für Sport und Bäder, der wegen der Optik umbenannt wurde. (siehe auch)

WIr sind nun gespannt, ob Dirk Breuer die Führungsstärke zeigt, diese Fehlentwicklung zu stoppen.

 

 

Die Gesamtschule öffnete ihre Türen

Am Samstag, 16.1.16 veranstaltete die Gesamtschule ihren Tag der offenen Tür, der auf großes Interesse stieß. Die Schulleiterin, Frau Sommer, präsentierte stolz das Können ihrer Schülerinnen und Schüler, die musikalische, sportliche und sprachliche Darbietungen zeigten. Und viele Vertreter des Rates waren gekommen, um ihr Interesse und ihre Bereitschaft zur Unterstützung zu bekunden.

Herr Husken, der Musiklehrer  der Schule, versteht es , die Kinder zu ermutigen,  selbst musikalisch aktiv zu werden.

Da sind wir sicher, dass die Spenden aus der Aktion des Fördervereins der Schule für die Ausstattung mit Musikinstrumenten auf fruchtbaren Boden fallen.