Archiv der Kategorie: Musik

Wie wir es wollen

– ein Musiktheater und Film-Spektakel, losgelöst von Shakespeares Sommernachtstraum, dargestellt von über 60 Schüler*innen der Gesamtschule Hürth

Dank ihrer jahrelangen ausgezeichneten Projektarbeit an der Deutschherrenschule hat die Josef Metternich Musikschule gemeinsam mit der Gesamtschule Hürth den Zuschlag für ein ganz besonderes Vorhaben bekommen: „Wie wir es wollen“ – ein Musiktheater- und Film-Spektakel, losgelöst von Shakespeares Sommernachtstraum – ein Projekt im Rahmen der „Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung , gefördert  mit einer Fördersumme über 100.000 Euro.

Ein Dank geht an alle Unterstützer

Seit Oktober probten die Jugendlichen aus den Klassen 5 bis 7 wöchentlich mit ihrer Stimme im Chor, in der Theatergruppe, im Percussions-Ensemble, in der Trickfilm Gruppe und im Streichorchester neue Fähigkeiten, lernten etwas, was sie sich vorher noch nie gewagt hatten. Ausgehend von Shakespeares verrückter Vorlage und dann mit ihren Ideen ganz aktuell gestaltet haben die Jugendlichen ihr eigenes Stück entwickelt: das Gefühlschaos der ersten Liebe, das Durcheinander von Freundschaft und Eifersucht, der Wunsch nach Heirat und einem großen Fest mit all seinen Facetten und Wünschen – wie sie es wollen.

An einem ersten Wochenende im Oktober vergangenen Jahres  in Hellenthal lernten sich die Jugendlichen näher kennen, arbeiteten mit den  sechs Dozent*innen in den einzelnen Professionen und stellten schließlich an einem Wochenende in der Jugendherberge Brüggen das ganze Stück zusammen. Sie können auf eine ungemein erlebnisreiche Zeit zurückblicken, mit all ihren Hoffnungen, Wünschen, aber auch Ausdauer, Rückschlägen, schwierigen und glücklichen Momenten. Dies alles hat das Team zusammengebracht, so dass sie am letzten Wochenende formulierten: wir sind wunderbar unterstützt worden, wir schaffen das!

Die kulturelle Arbeit der „Bündnisse für Bildung“, durchgeführt vom Verband deutscher Musikschulen (VdM), soll Jugendliche ansprechen, die sonst keinen so einfachen Zugang dazu haben, mit Instrumenten, Bewegung und Gesang, Theater und Filmtechnik ihre Gefühle und Ideen auszudrücken, gemeinsam zu lernen und künstlerisch etwas zu gestalten. Respekt vor dem anderen, miteinander lernen, gemeinsam leben und erleben, ist die Grundlage für die Arbeit der sechs Dozent*innen aus den unterschiedlichsten Professionen.  Und um gleich keine Barrieren entstehen zu lassen, war das Ganze – Wochenkurse, Wochenendfahrten, Instrumente, Fahrten nach Köln und, und, und – für die beteiligten Schüler*innen kostenlos.

Auf Seiten der Gesamtschule war ein ebenso starkes Team von sechs Kolleg*innen mit dabei, um die Verbindung zum alltäglichen Schulleben zu gestalten, die Power der Jugendlichen, die sie im Projekt von ganz anderen Seiten kennen lernen können, im Schulleben lebendig zu halten.
Last but not least unterstützt der Förderverein der Musikschule dieses Projekt mit Manpower durch die ganze finanzielle Abwicklung.

Am 13.6.19 war es dann soweit:

Eine geheimnisvolle Atmosphäre am Anfang

Im vollen Römersaal entfalteten die SchülerInnen ein farbenfrohes Feuerwerk aus Musik und Tanz, Schauspiel, Gesang und Film über Liebe und Eifersucht, Freundschaft und Rivalität.

Eine bunte Hochzeitsgesellschaft

Alle Zuschauer waren gefesselt von singenden und tanzenden Elfen, wandernden und sprechenden Bäumen und einer bunten Hochzeitsgesellschaft. Das Ganze unterstützt von Streichern und der Perkussionsgruppe. Interessant auch die Trickfilme zwischendurch und die Interviews mit Passanten vor den Liebesschlössern auf der Hohenzollernbrücke. Die begeisterten Zuschauer dankten mit langem Applaus.

Großer Applaus auch in Bonn

Eine zweite Aufführung gab es in Bonn im Theater im Ballsaal mit anderem Ambiente aber genauso erfolgreich.

Eine tolle Leistung, die hohe Anerkennung verdient

Wir hoffen und wünschen, dass die Stadtverwaltung ihren Widerstand gegen solche Projekte aufgibt, die den Kindern unserer Stadt zugute kommen.

Neue Leitungen in Stadtbücherei und Musikschule

Die neuen Leitungen von Musikschule und Stadtbücherei stellten sich vor

Im Ausschuss für Kultur, Sport und Bäder (KSB) stellten sich am 5.6.19 die neuen Leitungen der Stadtbücherei, Frau Barbara Hoevels, und der Musikschule, Herr Thorsten Roth, vor, weil die SPD darum gebeten hatte.

Herr Roth ist ausgebildeter Kapellmeister, er hat bereits Musikschulen in Nördlingen und Kloten geleitet. Zu Beginn seines Vortrages erläuterte er, dass die Josef-Metternich-Musikschule rund 1800 Schülerinnen und Schüler habe, davon ungefähr 200 in Zusammenarbeit mit dem Förderverein. Er dankte dem Förderverein für seine Arbeit. Dann beschrieb er seine Vorstellungen zum Unterricht. Er legt besonderes Gewicht darauf, die Freude am Musizieren zu vermitteln, da für ihn Musik zur Persönlichkeitsbildung gehört. Dabei sieht er aber auch, welche Bedeutung das Vorspielen für die musikalische und persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler hat. Er will nicht nur Einzelunterricht, sondern auch das Musizieren in Ensembles weiter fördern.

Er wird die Projekte weiter fortführen, für die bereits Mittel bewilligt sind. Eine Wiederaufnahme des Musicalprojektes an der DHS sieht er frühestens im Herbst 2020.

Die neue Leiterin der Stadtbücherei, Frau Hoevels, die vorher Leiterin der Stadtbücherei in Burscheid war, stellte zu Beginn die Herausforderungen von Büchereien im allgemeinen dar. Sie nannte Stichworte wie Dritte Orte, Open Library, Bücherei als Lernort. Für uns in Hürth ist nur der letzte Aspekt von Bedeutung, die Bücherei als Lernort funktioniert, besonders für Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen.

Das Selbstverbuchungssystem (RFID) soll ab Juli 2019 zum Einsatz kommen. Die Etikettierung und Erfassung sind abgeschlossen. Entgegen den ursprünglichen Plänen wird der Rückgabeautomat im Vorraum der Bücherei stehen, dafür sind noch bauliche Veränderungen nötig. Die Umstellung erfordert von Nutzern und Personal Eingewöhnungszeit.

Es ist unsicher, ob es wieder einen Sommerleseclub für Schülerinnen und Schüler geben wird, aber eine Schließung der Bücherei wie im letzten Sommer ist nicht vorgesehen. Für Werbeaktionen ist ein Flyer angedacht, da es die geplante Werbeaktion des Kreises nicht gegeben hat.

Als Fazit der beiden Vorträge ist festzuhalten, dass der Betrieb in beiden Einrichtungen jetzt wieder normal verlaufen kann. Denn es muss gesagt werden, dass die Stadtverwaltung die Neubesetzung lange hinausgezögert hat, so dass der Übergang holprig verlief. Im Fall der Stadtbücherei musste erstmalig 3 Wochen im Sommer geschlossen werden, in einer Zeit, die bevorzugt fürs Lesen genutzt werden kann.

Im Fall der Musikschule war es noch schlimmer: Die Stelle des Musikschulleiters blieb zweieinhalb Monate unbesetzt. Gleichzeitig ging die langjährige Sekretärin in Ruhestand, so dass kein erfahrener Ansprechpartner vorhanden war und keine geordnete Übergabe erfolgen konnte. Diese Politik wird zu Ungunsten der Nutzer und auf dem Rücken der Mitarbeitenden ausgetragen, die diese Defizite ausgleichen müssen. Auf diese Weise hat Herr Roth bereits jetzt 100 Überstunden angehäuft.
Und für die Stadtkasse sind auch Einnahmeausfälle zu befürchten. Manche Anmeldung zum Musikunterricht dürfte unterblieben sein, weil das Büro nicht besetzt war, oder wurde zurückgezogen, weil keine zeitnahe Bestätigung erfolgte.

Es ist zu hoffen, dass sich die Situation bald beruhigt und die gute Arbeit von Stadtbücherei und Musikschule weitergeführt wird.

Wir wünschen beiden Leitungen alles Gute, eine glückliche Hand in ihren Entscheidungen mit Impulsen für die Zukunft.

Was ist der Stadtspitze unsere Musikschule wert?

 Die Josef-Metternich Musikschule unserer Stadt ist für ihre gute Arbeit bekannt. Zur Zeit hat sie die Rekordzahl von 1800 Schülerinnen und Schülern. Damit erreicht sie rund ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen während ihrer Schulzeit. Regelmäßig nehmen einige von ihnen am Landes- und Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ teil, viele erringen gute bis sehr gute Plätze. Das Sommerfest am 1.7.18 war ein großartiger Beweis dafür, welche Breite das Unterrichtsangebot umfaßt. Alle Altersklassen waren vertreten, das Programm erstreckte sich über mehr als vier Stunden.

Die Musikschule pflegt den Kontakt zu Schulen und Kindergärten; im Jekits-Projekt können Kinder sich mit verschiedenen Instrumenten vertraut machen, an den weiterführenden Schulen werden Workshops angeboten. Die Baglama (türkische Laute) wird so erfolgreich unterrichtet, dass es einen Bundessieger mit dem Instrument gab. Es hat Musikaustausche gegeben mit Polen und Chile, die für alle Beteiligten eine Bereicherung waren. In diesen Tagen erarbeiten zum vierten Mal Schüler und Lehrer ein Musical an der Deutschherrenschule.

Auch im Erwachsenen- und Seniorenbereich hat die Musikschule ihre Teilnehmerzahlen gesteigert, die Seniorenstreicherklasse und das Veeh-Harfen-Ensemble erfreuen sich großer Beliebtheit.

Dies ist nur eine Auswahl der vielen Projekte, die zusätzlich zum „normalen“ Unterricht stattfinden und von allen Musikschullehrern getragen werden. Motor und Seele dieser vielfältigen Aktivitäten ist der Musikschulleiter Ruddi Sodeman, der aber zum 31.10.18 in den Ruhestand gedrängt wird.

Jetzt ist die Ausschreibung für seine Nachfolge veröffentlicht, die mit aller Schärfe klarmacht, was der Stadtspitze unsere Musikschule wert ist. Sie sucht allen Ernstes einen Musikschulleiter ohne Musikstudium, ein Verwaltungsfachwirt erscheint ihr geeignet, die aufgelisteten vielfältigen Aufgaben zu erfüllen. Ein musikpädagogisches Studium ist erwünscht, aber nicht Bedingung. Auch soll die neue Leitung in einer niedrigeren Entgeltgruppe eingeordnet werden mit noch geringerem Gehalt in der Probezeit.

Diese Ausschreibung ist ein Schlag ins Gesicht des Personals unserer Musikschule. Abgesehen davon, dass die Einstellung einer Verwaltungsfachkraft als Musikschulleiter den Rauswurf aus dem Verband der Musikschulen bedeuten würde, hätte die Stadt auch den jährlichen Verlust von 15 000 Euro Förderung durch das Land zu verkraften. Dies wäre Geldverschwendung und ein Prestigeverlust.

Was also will unsere Stadtführung? Offensichtlich ist ihr der qualitativ hochwertige Fortbestand unserer Musikschule gleichgültig, man wünscht sich einen willfährigen Sachbearbeiter, der den Stadtoberen nicht in die Quere kommt. Hier ist Widerstand angesagt, um zu verdeutlichen, welcher Gefahr unsere Musikschule ausgesetzt ist.

Erwachsenengebühren an der Musikschule werden nicht erhöht

In der Sitzung des KSB (Ausschuss für Kultur, Sport und Bäder) v. 27.9.17 waren die Erwachsenengebühren an der Musikschule erneut Thema. Die Verwaltung hatte Zahlen vorgelegt, die insgesamt belastbarer waren als bisherige Vorlagen. Danach liegt der Deckungsgrad unter Berücksichtigung aller Kosten:

für Einzelunterricht bei 74%

für altersgemischte Ensembles bei 87%

für Erwachsenenensembles bei 100,,6%

Würde man diese Lücke schließen, müsste die Gebühr von jetzt 146,80 im Monat bei 45 Minuten Unterricht auf 198,38 Euro steigen.

Dies hält auch die CDU für nicht zumutbar.

Wenn die Erwachsenen auf Grund einer solchen Erhöhung den Unterricht beendeten, würde sich das Defizit der  Stadt erhöhen. Denn die Gebühren übersteigen ja jetzt bereits die variablen Kosten. Die Fixkosten blieben  auch nach Einstellung des Erwachsenenunterrichts erhalten.

Unklar blieb in der Verwaltungsvorlage jedoch, wie hoch der Anteil der Verwaltungskosten ist, die der Musikschule zugerechnet werden. Neben dem Musikschulleiter wird auch der Kulturamtsleiter als Kosten aufgeführt. Hier muss geklärt werden, mit welchen Anteil seiner Arbeitskosten der Amtsleiter  die Musikschule belastet. Er ist ja außerdem für das Bürgerhaus, die Stadtbücherei und das Stadtarchiv zuständig.

Unklar ist auch, wie die Verwaltungskostenpauschale von 41.504 Euro begründet wird. Denn viele Verwaltungstätigkeiten, die früher von Ämtern im Rathaus geleistet wurden, sind von der Musikschule übernommen worden. Hier gilt es zu klären, ob nicht Verwaltungskosten doppelt berechnet werden. Falls diese Kosten zu hoch angesetzt sind, würde sich der Deckungsgrad der Erwachsenengebühren noch erhöhen.

In dieser Sitzung des KSB wurde noch keine Erhöhung der Erwachsenengebühren beschlossen. Hier schreckte man vor einer solch drastischen Maßnahme zurück. Das heißt allerdings nicht, dass das Thema vom Tisch ist. Es wurde bereits angekündigt, es in den Haushaltsberatungen wieder aufzunehmen. Es gilt also für uns, wachsam zu sein.

Keine Honorarkräfte für Unterricht an der Musikschule! ?

CDU kanzelt Elternvertreter ab

In der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Bäder war der Elterbeirat der Musikschule laut Tagesordnung eingeladen, zu der Vorlage vom 28.6.17, also zum Thema Honorarkräfte  für den Unterricht , Stellung zu nehmen.

Anscheinend ist das Thema „Honorarkräfte“ aus der Sicht der CDU erledigt.  Denn zum Erstaunen vieler Anwesender bat der Vorsitzende Lang den Elternvertreter Mertens, nicht zum Thema, sondern zur „Zukunftsfähigkeit“ der Musikschule Stellung zu nehmen. Das wäre eigentlich eine Frage an den Musikschulleiter gewesen .

Herr Mertens trug gemäß der Tagesordnung die Bedenken der Eltern ruhig und sachlich vor. Er betonte, dass die Eltern die Qualität des Unterrichts gefährdet sehen. Einmal weil Honorarkräfte nicht an das pädagogische Konzept der Musikschule gebunden werden können und weil bei Honorarkäften mit höherer Fluktuation der Lehrkräfte gerechnet werden muss.  Schließlich werde, zumindest nach den Zahlen eines einschlägigen Urteils des Landessozialgerichts, kein Geld gespart.

Honrarkräfte seien grundsätzlich aber für einzelne Projekte denkbar.

Nach dem Vortrag von Herrn Mertens kanzelte Her Rock ihn ab, er habe nur die Verwaltungsvorlage zu Honorarkräften erläutert, man habe aus seinen Worten nichts Neues gelernt. Allerdings widerlegte er sich sofort selber, als er Herrn Mertens unterstellte, er habe die Verwaltungskosten für Honorarkräfte „ausgenullt“, was Herr Mertens sofort richtigstellte. Hier wird deutlich, dass Herr Rock, der ja angeblich die Verwaltungsvorlage so gut kannte, übersehen hatte, dass darin die Existenz von Verwaltungskosten für Honorarkräfte bestritten wurde,  Auf diese Art erscheinen Tarifkräfte natürlich teurer .

Auch in der anschließenden Diskussion versuchte die CDU vom Thema abzulenken. Es wurde deutlich, dass die Musikschule für CDU/Grüne nur ein Kostenfaktor ist. Sie sind nicht bereit, die ausgezeichnete und überregional bekannte Arbeit wertzuschätzen und zu unterstützen. Um es ganz klar zu machen: eine Musikschule, die überwiegend mit Honorarkräften arbeitet, kann das nicht leisten, was unsere Musikschule bietet (kein Jekits, kein Musikaustausch, Jugend musiziert und vieles mehr), stattdessen erhöhte Fluktuation der Dozenten und eine Vorprogrammierung von Altersarmut bei gleichzeitiger Rechtsunsicherheit. Ist das die Zukunft unserer Musikschule?

Wir hoffen, dass dies nur „Rückzugsgefechte“ von CDU und Grünen waren und nun das Thema „Honorarkräfte“ erledigt ist.

 

Die merkwürdigen Rödl-Rechnungen

Die Firma Rödl&Partner hat für die Stadt Hürth eine Organisations- und „Effizienz“-Untersuchung angestellt und dafür 50.000 Euro erhalten.

Rödl&Partner behaupten, dass durch teilweisen Einsatz von Honorarkräften statt Tarifmitarbeitern in der Musikschule sich große Einsparungen erzielen lassen, bei 50% Honorarkräften sollen es 285.084€ pro Jahr sein.

In diesem Beitrag interessieren uns vor allem die Zahlen, die auch im Ausschuss für Kultur, Bäder und Sport vom 28.6.17 diskutiert wurden. Die negativen Auswirkungen auf die Qualität unserer Schule und die rechtlichen Risiken sollen an anderer Stelle diskutiert werden.

  1. Honorarkosten

Rödl&Partner behaupten, dass die Jahreswochenstunde einer Honorarkraft 884 Euro kostet. Bezahlt man die Zusammenhangskosten (Konferenzen, Konzerte, Elterngespräche) wie eine Unterrichtsstunde, kostet die Jahreswochenstunde 1.532€ (lt. Vorlage vom 28.6.17). Im Prozess vor dem LSG Münster vom 6.7.16 ging es um eine Honorarkraft, für die 23,50€ je Unterrichtseinheit bezahlt wurden und entsprechend alle Zusammenhangstätigkeiten. Die Jahreswochenstunde kostet dann einschließlich Künstlersozialkasse 1806,05€. Diese 23-24€ je Unterrichtseinheit werden auch an vielen anderen Schulen bezahlt. Es mag Musikschulen geben, die einen Stundensatz berechnen, wie ihn Rödl&Partner unterstellen. Wenn es jedoch an anderer Stelle insbesondere für examinierte Musikschullehrer 20% mehr Honorar gibt, ist die Versuchung groß, sich eine andere Schule zu suchen.

  1. Lohnkosten der Tarifkräfte

Die Kosten einer Jahreswochenstunde einer Tarifkraft wurden von Rödl&Partner mit 2500€ angegeben. Das verwundert, denn die Lohnkosten einer durchschnittlichen Tarifkraft einschließlich Lohnnebenkosten führen zu einem Preis von 1710,86 € (also weniger als für eine Honorarkraft).

Die Erklärung für diese merkwürdige Rödl-Zahl liegt vermutlich im Folgenden:

  1. Sachaufwendungen

In der Vorlage vom 28.6.17 wird behauptet, dass für Tarifkräfte durchschnittlich 5.132,84€ Sachaufwendungen anfallen, die angeblich bei Honorarkräften nicht entstehen. Für die 14 VZÄ-Stellen bedeutet dies fast 72.000€ für die ganze Musikschule.

Dies ist natürlich Unsinn. Unsere Verwaltung kennt den Haushalt 2017. Danach gibt es 33.940€ Sachaufwendungen für die ganze Musikschule. Nun kann man die Positionen untersuchen, bei denen es Einsparpotential durch Honorarkräfte gibt. Einzig bei der Lehrerfortbildung mit 1600€ kann man sich Ersparnisse durch Honorarkräfte vorstellen. Je Vollzeitstelle sind das also 114,28€ pro Jahr. Wie lange darf eine Besprechung dreier Amtsleiter dauern, bis diese 114,28€ verbraucht sind?

  1. Verwaltungsgemeinkosten

Es ist richtig, dass die Beschäftigung von Personal Verwaltungskosten erfordert. Dies gilt für Tarifmitarbeiter aber grundsätzlich auch für Honorarkräfte. In der Vorlage vom 28.6.17 wird aber unterstellt, dass dies für Tarifkräfte durchschnittlich 7.698,88€ sind. (für die 14 Stellen also zusammen 107.784,32€)

Für die Honorarkräfte fallen angeblich keine Kosten an. Dies ist abwegig.

  • Der Abschluss eines Arbeitsvertrags verursacht Kosten.
    Der Abschluss eines Honorarvertrags nicht?
  • Die Bezahlung des Monatsgehalts verursacht Verwaltungskosten.
    Die Bearbeitung und Bezahlung einer Rechnung nicht?
  • Die Prüfung eines Arbeitsverhältnisses durch das Rechnungsprüfungsamt verursacht Kosten. Die Prüfung der Honorarrechnungen nicht?

Die Verwaltung sollte sich auf die eigene Kompetenz verlassen und nicht den abwegigen Vorstellungen von Rödl&Partner folgen.

Wenn man den Angaben der KGSt für die Verwaltungsgemeinkosten Glauben schenken darf, liegt dieser Kostenblock für ganz Hürth bei mehreren Millionen Euro. Die Verwaltung sollte wissen, wofür dieses Geld ausgegeben wird. Wenn man die Einsparmöglichkeiten durch Honorarkräfte wissen möchte, ist das Vorgehen folgendes:

Es ist zu prüfen,

  • welche dieser Leistungen auf Musiklehrer zutreffen und dann
  • welche Leistungen bei Honorarkräften wegfallen bzw. hinzukommen.

Man darf vermuten, dass die Einsparungen für 10% Honorarkräfte äußerst gering sind.

Man kann nur Kosten einsparen, die tatsächlich anfallen. Nur eine andere Kalkulation, ohne dass tatsächlich Aufwendungen verringert werden, führt nicht zu einer Entlastung des Haushalts.

 Eine Einsparmöglichkeit hat die Stadt ausgelassen im Gegensatz zur Stadt Solingen, bei der Rödl&Partner ebenfalls ein mangelhaftes Gutachten abgeliefert hat.
Die Rheinische Post berichtete im Januar 2017:

„Weniger begeistert zeigte sich Kurzbach hingegen über die Beraterfirma Rödl & Partner, die 2016 in einem Gutachten aus Sicht der Stadt unzureichende sowie sachlich falsche Sparvorschläge zur BSG gemacht hatte. Demententsprechend befinde man sich mit Rödl & Partner in einer „strittigen Auseinandersetzung“, so der Stadtchef.“

Wir können davon ausgehen, dass das Honorar nicht in voller Höhe ausbezahlt wurde.

Die CDU unterstellte in der Sitzung des KSB der SPD, dass sie keine Kostenprüfung wolle. Die SPD befürwortet Überprüfungen. Sie müssen jedoch qualifiziert sein. Und der Aufwand muss in einer sinnvollen Relation zum Einsparergebnis stehen.

Wir sollten aufhören, Steuergelder für mangelhafte Gutachten auszugeben.

CDU/Grüne wollen die Eltern nicht zu Wort kommen lassen

Honorarkräfte an der Musikschule:
CDU/Grüne haben Angst, die Eltern zu Wort kommen zu lassen

In dem Gutachten von Rödl und Partner, das die Mehrheitsfraktion beauftragt hatte, wird die Einführung von Honorarkräften an der Musikschule empfohlen. Es wird ein Einsparpotential von 285.000 Euro angegeben, wenn in Zukunft die Hälfte der Musikschullehrer als Honorarkräfte beschäftigt werden.

Die Sitzung des KSB am 28.6.17 sollte nun mehr Klarheit über die Vor- und Nachteile von Honorarkräften erbringen. Dazu hatte die Verwaltung eine umfangreiche Vorlage erstellt, in der erstaunlicherweise nur die Nachteile für die Stadt und die Musikschule dargestellt wurden. So beschrieb die Verwaltung die negativen Auswirkungen auf die Arbeit der Musikschule, die drohenden rechtlichen Risiken für die Stadt als Arbeitgeber sowie die geringe Fluktuation der Lehrkräfte. Der einzige Punkt, der für eine Einführung von Honorarkräften aufgeführt wurde, war die Ersparnis von rund 18.000 bis 37.000 Euro pro Jahr an Personalkosten. Diesen Punkt nahm die Verwaltung zum Anlass, doch eine Einführung von Honorarkräften zu verfolgen.

Die SPD-Fraktion untersuchte nun diese Zahlen genauer und stellte fest, dass sie falsch sind; im Gegenteil: Honorarkräfte bieten keine Kostenersparnis, wenn man richtig rechnet. In den von der Verwaltung vorgelegten Zahlen fehlen nämlich Posten wie Künstlersozialkasse oder Verwaltungskosten bei den Honorarkräften, bei den Tarifbeschäftigten nimmt man viele zu hohe Verwaltungskosten, damit die Rechnung positiv für Honorarkräfte aussieht.

Die SPD-Fraktion erläuterte diese Zusammenhänge in ihrer schriftlichen Stellungnahme, die zu Protokoll genommen wurde (ausführliche Version hier).

Diese Ausschuss-Sitzung zeigte, dass CDU und Grüne mit Zähnen und Klauen an ihrem Entschluss festhalten Honorarkräfte einzuführen, obwohl alle Argumente dagegensprechen und noch nicht einmal eine Ersparnis erreicht wird. Man will Gegenargumente nicht gelten lassen, ja, man will sie noch nicht einmal hören. Der Tiefpunkt der Kommunikation wurde erreicht, als mehrheitlich abgelehnt wurde, den Elternbeirat der Musikschule zu Wort kommen zu lassen, denn dann hätte man vielleicht auf das Argument der Qualitätsverschlechterung der Musikschule eingehen müssen. Was für eine Auffassung von Demokratie ist das?

Deshalb war es natürlich folgerichtig, dass der SPD-Antrag, die Einführung von Honorarkräften nicht weiter zu verfolgen, da sie ein Irrweg sei und die Verwaltung schon genug Arbeitsstunden gekostet hätte, ebenfalls abgelehnt wurde.

 

Orgeln haben ein interessantes Innenleben

AG 60+ besucht die Orgelfabrik Klais in Bonn

Die erste Fahrt der Hürther AG 60+ in 2017 führte am 22.4. nach Bonn zur Orgelfabrik Klais. Die Fabrik (eher ein manufaktur, gegründet 1882) befindet sich seit 1896 in der Kölnstr. 148 in Bonn. Mehr über die Orgelfabrik Klais hier.

Auch die Familie wohnt und arbeitet unter dem Dach der Werkstatt. Die Besucher konnten sich von der Vielfalt der Arbeitsschritte überzeugen, denn eine Orgel zu bauen bedeutet, sowohl handwerkliche als auch musikalische Fähigkeiten zu besitzen.

Die Besucher wurden zuerst ins Holzlager geführt, in dem vorgeschnittene Baumstämme ein bis anderthalb Jahre trocknen müssen, ehe sie verarbeitet werden können.

Die beiden Besuchergruppen wurden in die Funktion der Windladen eingeführt und lernten den Aufbau der verschiedenen Holz- und Metallpfeifen kennen.

Sie sahen auch, wo die Zinnplatten gegossen und die Pfeifen geformt werden, um dann in den Prospekt eingebaut zu werden.

Beeindruckend der Spieltisch mit 94 Registern der Orgel, die im Moment im Bau ist und in die USA geliefert werden soll.

Die Gruppe hatte viele Fragen, die alle kompetent beantwortet wurden. Beispielsweise wurde erläutert, dass eine große Orgel wie die im Kölner Dom schon einmal zwei Millionen Euro kosten kann. Auch die Orgel der Elbphilharmonie ist von Klais gebaut worden. Eine alte Sitte ist es, dass der Auftraggeber das Volumen der größten Pfeife der Orgel in Wein liefern muss, den die Mitarbeiter nach dem Bau genießen können.

Dies ist eine 16 Fuß-Pfeife (Fis). Die größte Pfeife im Kölner Dom ist doppelt so groß.

Ein beeindruckender Besuch mit vielen interessanten Informationen. Wir freuen uns auf die nächste Fahrt am 24.5.17, die nach Aachen geht.

 

Welch ein Gutachten!

Im Hauptausschuss am 24.1.17 wurde die Organisations- und Effizienzuntersuchung vorgestellt, die die Stadt beim Beratungsunternehmen Rödl und Partner bestellt hatte (Kostenpunkt 50 000 Euro). Die Firma präsentierte  in einem mündlichen Vortrag , welche Maßnahmen zu ergreifen seien, um die Verwaltung effizienter und vor allem kostengünstiger handeln zu lassen.
Der Bürgermeister konnte stolz verkünden, dass bis 2020

10 Millionen Euro eingespart

werden könnten und die Beratungsfirma konnte sich als erfolgreich präsentieren.

Zwischenzeitlich hat die Verwaltung den Abschlussbericht den Ratsmitgliedern zur Verfügung gestellt. So können wir uns selbst ein Bild davon machen, wie sorgfältig und qualifiziert die Beratungsfirma gearbeitet hat.

Das Ergebnis ist ernüchternd . Das Gutachten ist mit sehr vielen, auch leicht erkennbaren Mängeln behaftet.

Zu den „Kleinigkeiten“ gehört, dass lt. Gutachten die Gebührensatzung  der Musikschule seit 2010 nicht überarbeitet wurde. Das ist durch einfaches Lesen und Leseverstehen der Gebührensatzung als falsch zu erkennen.

Befassen wir uns aber mit größeren Mängeln. Ich konzentriere mich auf meine Themen aus dem Bildungsbereich.

Stadtbücherei

Rödl & Partner empfiehlt die Beschaffung eines RFID-Selbstbuchungssystems und rechnet mit einer Ersparnis von ca 18.000 Euro bis 2020. Ein solches System nutzt allerdings nichts, wenn man nicht die 50.000 Bücher und anderern Medien mit RFID-Chips ausstattet. Davon ist im Gutachten nicht die Rede und auch die Kosten dafür sind nicht aufgeführt.

Und ob die erhoffte Ersparnis von 0,31 Vollzeitstellenäquivalent realisiert werden kann, ist äußerst zweifelhaft. Bei einer so kleinen Bücherei wie unserer benötigt man eine Mindestpersonaldecke, um die Öffnungszeiten aufrechtzuerhalten.
So könnten aus 18.000 Euro Ersparnis leicht 50.000 Euro Defizit werden.

Musikschule

Rödl und Partner empfiehlt die Umstellung der Hälfte der Arbeitsverhältnisse unserer Musikschullehrer auf Honorarbasis.

Damit die angekündigte Ersparnis möglichst groß aussieht, gibt Rödl&Partner die Kosten für einen angestellten Musiklehrer für eine Jahreswochenstunde mit 2500 Euro an. Im Finanzausschuss vom 19.4.16 wurde die korrekte Zahl  mit 1630 Euro zur Niederschrift gegeben. Mit falschen Zahlen kann man leicht hohe Ersparnisse ankündigen.

Damit nicht genug: Rödl und Partner gehen von einer schrittweisen Einführung aus und geben die Ersparnis für 2016 mit 71.000 Euro an. Dies, obwohl das Gutachten erst 2017 fertiggestellt war und es ist für alle erkennbar, dass  mit der Umsetzung noch nicht begonnen wurde. Für 2017 werden schon 142.000 Euro angenommen. Auch diese Zahl dürfte zu den alternativen Fakten gehören.

Beschwichtigend wurde angekündigt, die Umstellung auf Honorarbasis werde  unter Zuhilfenahme von Pensionierungen vorgenommen. Allerdings geht 2017 nur ein Dozent in Ruhestand. Für 2017 bedeutet dies eine Ersparnis von ca.2000 Euro. Bis 2020 dürften die Ersparnisse bei ca. 50.000 Euro liegen. Rödl&Partner rechnet aber mit mehr als einer Miliion! Und alles steht unter dem Vorbehalt, dass die Deutsche Rentenversicherung nicht gerichtlich gegen diese Verträge vorgeht!

Was tut man nicht alles, um mit einer Zahl von 10 Millionen zu glänzen!

Dass die Rechtslage für eine solche Umstellung höchst strittig ist, sei noch einmal erwähnt.

Und wenn es gelingen sollte, rechtskonforme Verträge durchzusetzen, sind erhebliche Einbußen an der Qualität unserer Musikschule zu befürchten. Das Preisträgerkonzert von „Jugend musiziert“, bei dem unser Bürgermeister gerne die Urkunden und die Preisgelder der Kreissparkasse verteilt, dürfte dann der Vergangenheit angehören.

Dass eine Unternehmensberatung nicht die erwarteten Ergebnisse bringt, kann vorkommen. Unklar bleibt, weshalb die Verwaltung nicht die offensichtlich falschen Zahlen bemängelt.  Oder ist sie dabei, die Fehler zu korrigieren?

Vielleicht ist die Absage der Finanzausschuss-Sitzung vom 21.3.17  ein Zeichen, dass noch einmal sorgfältig nachgedacht wird!

Sport und Musik sind wie „Äpfel und Birnen“ sagt die CDU

In der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Bäder vom 15.2.17 gab es neue Erkenntnisse, wie sich die Kooperation aus CDU und Grünen die Welt vorstellt. Sport und Musik sind dabei völlig unterschiedlich förderungswürdig. Sport ja – Musik nein. Der Wunsch, die Gebühren der Musikschule anzuheben, lässt dabei jede Vernunft vermissen.

Die geringe Wetschätzung unserer Musikschule durch einige Ratsmitglieder treibt dabei seltsame Blüten.
Ihnen ist bekannt, dass es eine detaillierte Berechnung der Kosten insbesondere für Erwachsene gibt. Sie wurde  am19.4.2016 im Ausschuss  FBH zur Niederschrift gegeben. Statt diese aus dem Ratssystem abzurufen, verlangte z.B.  Herr Dr. Seydel , dass die Verwaltung diese Zahlen noch einmal berechnet. Beschäftigungstherapie? Auch den Einwand, dass es sich im Ergebnis um Bagatellbeträge für den Haushalt handelt, wollen sie nicht gelten lassen.

Nun zur Sache:

Wirtschaftliche Betrachtung

Auf Basis der im Ratssystem hinterlegten Daten kommt man zu einem Kostendeckungsgrad von 76%.  Dazu müssen anteilig noch Landeszuschüsse berücksichtigt werden.

Wichtiger als der Kostendeckungsgrad ist allerdings der Deckungsbeitrag.

Die Gebühren für Erwachsene sind höher als die variablen Kosten (Personalkosten und Bewirtschaftungskosten). Damit leisten sie einen Beitrag zur Deckung der hohen Fixkosten.

D.h

  • Mehr Erwachsene verringern das Defizit der Musikschule,
  • weniger Erwachsene führen zu einem größeren Defizit.

Vor diesem Hintergrund ist Vorsicht beim Erhöhen der Gebühren geboten.
Besonders kritisch sind dabei die Gebühren für die Ensembles zu sehen. Denn wenn sich Menschen daraus zurückziehen, bleiben ja alle variablen Kosten erhalten, solange nicht das ganze Ensemble aufgelöst wird. Es fehlen dann nur die Gebühren.

Politische Betrachtung

Die Stadt unterhält verschiedene Einrichtungen wie Musikschule, Bücherei aber auch Sportstätten, die der Lebensqualität und auch der Gesundheit der Bürger dienen sollen.

Aktives Musizieren, sagt z.B. die Alzheimer Gesellschaft, ist gut insbesondere für ältere Menschen. So wie wir uns wünschen, dass es für den Zugang zu Sportstätten keine große finanzielle Hürde geben darf, gilt dies auch für aktives Musizieren, Der Zugang zur Musikschule muss für viele Menschen möglich sein. Der schmale Geldbeutel von Rentnern soll sie nicht ausschließen!

Dies sehen CDU und Grüne völlig anders! Sportstätten und das Gebäude der Musikschule sind für sie wie „Äpfel und Birnen“. Sportstätten sollen kostenfrei für Erwachsene sein. Bei der Musikschule „muss man sehen, wofür Geld ausgegeben wird“: also lieber nichts.

Herr Dr. Seydel legt Wert auf die Feststellung, dass die Forderung, die Gebühren für Erwachsene kräftig zu erhöhen und insbesondere Tarifkräfte durch Honorarkräfte zu ersetzen, nicht als „Privatfehde“ gegen die Musikschule zu bewerten ist.

Vielleicht sollten wir einmal alte Feindbilder vergessen und in Ruhe überlegen, welchen Segen unsere Musikschule für alle Menschen, auch für ältere bringen kann.