Archiv der Kategorie: Jugendhilfe

Dialogtag des Jugendamtes: 31 Netzwerkpartner stellen ihre Arbeit vor

Am 21.11.15 lud das Hürther Netzwerk „Chancen für Kinder –Armutsfolgen vermeiden“ des Jugendamtes Familien, Fachkräfte und Politiker zum Dialogtag in die Aula des Albert-Schweitzer-Gymnasiums ein.

31 Netzwerkpartner in privater und städtischer Trägerschaft stellen ihre Arbeit für Kinder vor. Die Palette reichte vom Kinderschutzbund über den Sozialdienst Katholischer Frauen bis zu den Helfenden Händen, Brücke der Kulturen, Hürther Tafel  sowie Mentor Hürth im Verein der Lesefreunde.

Dialogtag_netz

Der Dezernent Jens Menzel am Stand vom Mentor Hürth der Lesefreunde.

Begonnen wurde der Dialogtag mit einem Vortag von Frau Liane Pluto mit dem Titel: „Da simmer dabei – Wie Beteiligung von Kindern und Jugendlichen gelingen kann.“ Frau Dr. Pluto zeigte Wege auf, wie Jugendliche an der Planung von Projekten, die für sie gedacht sind, beteiligt werden können, so dass die Ergebnisse bei ihnen auf mehr akzeptanz stoßen.

Anschließend gab es Gelegenheit, die verschienden Angebote der Netzwerkpartner in Augenschein zu nehmen und sich auszutauschen. Der Dialogtag bietet eine sehr gute Plattform, um andere Akteure kennenzulernen und sich zu vernetzen, um neue Projekte zu planen.

Dialogtag im Jugendzentrum 20.9.2014

Das Hürther Netzwerk: Chancen für Kinder- Armutsfolgen vermeiden- lud ein zum Dialogtag für Familien, Fachkräfte und Kinder.

Es ging darum zu verdeutlichen, welche Angebote es in Hürth bereits gibt, die es Familien mit Kindern und Jugendlichen ermöglichen, gesellschaftliche Teilhabe zu verwirklichen, auch wenn das Budget knapp ist.

Nach der Eröffnung durch Bürgermeister Walther Boecker folgte ein Vortrag über Möglichkeiten, einen Dialog mit Eltern aufzubauen, die mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind. Hier gab es interessante Anregungen, Blockaden in der Kommunikation zwischen Eltern und Kindern abzubauen.

Danach konnten Interessierte die Infobörse besuchen, bei der über 20 Inititiativen und Vereine ihre Stände aufgebaut hatten, um über ihre Angebote zu informieren. Es waren Themen vertreten wie Ernährung, Zahngesundheit, elternbildung musikalische Erziehung, Unterstützung im Haushalt oder Arbeitsvermittelung.

Dialogtag140920

Unser Verein Lesefreunde Hürth e.V. stellte die Leseförderung vor, die wir mit dem Verteilen von 600 Lesetüten an Erstklässler jedes Jahr betreiben.

Auch unser Mentorprojekt, bei dem ein Erwachsener ein Grundschulkind betreut, das Probleme beim Lesenlernen hat, wurde von uns präsentiert. Es gab viele Gespräche mit interessierten Fachleuten und Eltern, die sich über die Angebote informierten. Es wäre zu wünschen, dass die Informationen möglichst viele erreichen, die sie nutzen können.

Kultur macht stark- Wie schaffen wir es, Jugendlichen kulturelle Bildung zu vermitteln?

Dies war das Thema der Konferenz: „Total nah dran?!“ an der ich am 27.8.2014  in Köln teilnahm.  Hier die  Pressemitteilung,  die einen Tag später erschien:

imageEin Foto des Auditoriums.

Es wurde deutlich, dass es verschiedene Ansätze gibt, Jugendliche mit kultureller Bildung zu erreichen, besonders interessant ist dabei die Idee, von Jugendlichen Museumsführungen für ihre Altersgenossen durchführen zu lassen. Ich habe die Ideen und Materialien, die ich von der Tagung mitgebracht habe, an Multiplikatoren in unserer Stadt weitergeleitet.

Die Aktion „Kultur macht stark“ war und ist für unsere Stadt besonders wichtig. Haben wir doch von dort Mittel zum Aufbau des Leseclubs „Fridolin“ in der Deutschherrenschule erhalten und auch zwei Projekte der Josef-Metternich-Muiskchule sind dadurch gefördert worden, darunter auch das Märchenopernprojekt  in Kooperation mit den Lesefreunden.

Netzwerkfortbildung „Traumata bei Kindern im Grundschulalter“

Am 25.6.14 hatte das Jugendamt der Stadt Hürth zu einer Fortbildungsveranstaltung eingeladen, bei der es um „Traumata bei Kindern im Grundschulalter“ ging. Die Veranstaltung fand statt im Rahmen des Netzwerkes Frühe Hilfen-Kinderschutz, das das Jugendamt aufgebaut hat und bei dem es um grundlegende Aspekte zum Verständnis von Trauma und Traumafolgen bei Kindern ging.

Die Tagung, an der ungefähr 50 Personen aus den Bereichen Grundschule, Jugendamt und Kinderschutz teilnahmen, wurde von der Diplom-Psychologin Monika Dreiner geleitet, die uns die Entwicklungsschritte des Kindesalters nahebrachte und die Folgen darstellte, die eine traumatische Erfahrung für ein Kind haben kann. Nicht nur, dass die Entwicklung gehemmt werden kann, sondern das Kind versucht, sich mit extremem Mißtrauen gegenüber anderen Personen vor weiteren Verletzungen zu schützen. Auch aggressives Verweigern/Stören des Unterrichts okder Schuleschwänzen können die Folge sein. Jedoch ist Vorsicht geboten, ein solches Verhalten immer auf ein Trauma zurückzuführen, hier ist es wichtig, sehr sensibel auf das Verhalten des Kindes zu achten.

Insgesamt war es eine sehr nützliche Veranstaltung für meine Arbeit im Jugendhilfeauschuss und dem Ausschuss für Bildung, Soziales und Inklusion.

Kultur macht stark

Als kulturpolitische Sprecherin der  SPD-Fraktion in Hürth habe ich die Kulturleitlinien von Hürth mitgestaltet.

Dabei waren mir zwei Aspekte besonders wichtig:

1. Alle, die in der Hürther Kulturszene mitwirken, sollen besser zusammenarbeiten, so dass mit den knappen Ressourcen möglichst viel erreicht wird.

2.  Insbesondere Kinder und Jugendliche müssen Zugang zu kultureller Bildung erhalten.

Hier der ganze Text der Kulturleitlinie.

Ein besonders schönes Beispiel, dass unsere Kulturleitlinien auch gelebt werden, ist das Märchenoperprojekt unserer Josef-Metternich-Musikschule. Dabei wirken auch mit:

– der Förderverein der Musikschule
– die Opernwerkstatt am Rhein (mit Sitz in Hürth),
– die Stadtbücherei
– die Lesefreunde Hürth und auch
– das Bürgerhaus Hürth .

Das Projekt kommt zu gute 5 Gruppen von integrativen Kindertagesstätten:
– Mobile
– Sterntaler
– St. Maria am Brunnen

Hier etwas mehr über das Projekt: