Archiv der Kategorie: Allgemein

Patenschaften für Stolpersteine gesucht

Foto:privat

An 18 Orten in Hürth sind 32 Stolpersteine verlegt worden, um an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu erinnern: 2008 und 2009 wurden diese Stolpersteine vom Künstler Gunter Demnig verlegt. Die Inititiative ging damals vom Ernst-Mach-Gymnasium unter Federführung der Religionslehrerin Anne Präder aus. Inzwischen hat die Schule die erste Putzpatenschaft in Hürth über Stolpersteine übernommen.

In einer bewegenden Aktion am 77. Jahrestag der Pogromnacht vom 9.November 1938 säuberten Schüler des Religionskurses von Frau Präder die Stolpersteine vor dem Haus  Severinusstr. 32, das der Familie Heidt gehört hatte. Mit Blumen, Kerzen und Vorträgen erinnerten die Schülerinnen und Schüler an das Schicksal der Familie Heidt, die am 9. November 1938 verschleppt und später ermordet wurde. Die Zeitzeugin Marianne Metternich, die eine Schulkameradin von Richard Heidt war, mahnte eindringlich, diese Ereignisse nicht zu vergessen, damit sich Ähnliches nicht wiederholt.

  Weitere Institutionen, Vereine oder Privatpersonen werden für Putzpatenschaften gesucht. Meldungen nimmt der Stadtarchivar, Herr Cöln, unter der Nummer 02233/53 362 entgegen.

Die SPD Hürth hat sich schon  bereit erklärt, eine solche Putzpatenschaft über Stolpersteine zu übernehmen.

Zweiter Ehrenamtstag in Hürth ein Erfolg

Vor einem Jahr, am 4.5.14, gab es bereits einen Ehrenamtstag in Hürth, nämlich den „Tag der Vereine“ im Einkaufszentrum, an dem sich acht Vereine präsentierten. Allerdings war es ein verkaufsoffener Sonntag und die Hoffnung, dass Interessenten kommen würden, die sich mit dem Thema Ehrenamt beschäftigen wollten, erfüllte sich nicht. Das Umfeld erwies sich als nicht hilfreich. Aus dieser Erfahrung wurde der Entschluss geboren, im folgenden Jahr dem wichtigen Thema Ehrenamt eine angemessenere Umgebung zu geben.

Nun hat der zweite Ehrenamtstag stattgefunden, bei dem sich diesmal 18 Vereine präsentierten, die eine breite Palette ehrenamtlichen Engagements abdecken.

Dr.Schreckling
Hier stellt Frau Dr. Schreckling die „Gruppe Füreinander“ vor.

Die Frankensäle des Bürgerhauses erlaubten mit ihrer technischen Ausstattung jedem Verein, der es wünschte, sich individuell darzustellen, was auch erfolgreich genutzt wurde.  Viel mehr Vereine hätten nicht Platz gefunden.

Aber es kamen auch viele Besucher.

Publikum_2
Der Vortrag von Frau Dr. Schreckling findet viel Interesse.

Vormittags war der Andrang so groß, dass die Kapazität des Saals erreicht wurde. Am Nachmittag hätte man sich aber mehr Besucher gewünscht.

Was im EKZ kaum möglich war, gelang im Frankenssal. Die Ehrenamtler der verschiedenen Vereine vernetzten sich untereinander.  Man weiss nun besser, wer ggf anzusprechen ist, wenn die eigenen Möglichkeiten erschöpft sind.

Und es wurden erfolgreicher neue Interessenten gewonnen.  Ein Beispiel ist hierfür unser Verein Lesefreunde mit „Mentor , Die Leselernhelfer“, bei denen sich sechs ernsthafte Interessenten eingefunden haben, im Einkaufszentrum hatte sich niemand gemeldet.

An dieser Stelle gebührt der Stadt ein großer Dank, die mit ihrer Unterstützung ihre Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement zum Ausdruck gebracht hat.

Hier ein Bericht über den Tag.

Und das schreibt der KStA über den Ehrenamtstag:

SPD mit Stephan Renner beim Moscheefest

Am Wochenende des 2./3. Mai 2015 feierte die Moscheegemeinde ihr Moscheefest. Vielfältige Angebote am Bekleidung, aber auch unterschiedliche Speisen wurden angeboten. Die SPD mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Stephan Renner besuchte das Moscheefest, um ihre Verbundenheit zu zeigen, und wurde herzlich willkommen geheißen. Wir wurden reichlich bewirtet und unterhielten uns mit dem Vorstand des Moscheevereins. Zum Abschluß gab es ein gemeinsames Foto:

„Gegen das Volk kann man nicht regieren“- über die Gefährlichkeit des Freihandelsabkommens TTIP.

Mit ihrer ersten gemeinsamen Veranstaltung informierten SPD und Linke in Hürth über die Gefährlichkeit des Freihandelsabkommens TTIP.

 Einen Tag vor den internationalen Protesten gegen TTIP erlebte Hürth am 17. April eine Premiere: SPD und Linke organisierten in der Dr.-Kürten-Schule erstmals eine gemeinsame Veranstaltung unter dem Titel „TTIP- Eine Gefahr für die Kommune?“. Im Zuge der Verhandlungen über das Freihandelsabkommen hatten die Fraktionen Norbert Baumgarten, Geschäftsführer des Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer e.V. in Erkrath, eingeladen. Michael Kleofasz, Vorsitzender der SPD Hürth, sowie Ernst Püschel, Sprecher der Linken Hürth, begrüßten zusammen das zahlreich erschienene Publikum, in dem auch Walther Boecker, Bürgermeister der Stadt Hürth, und Dr. Dirk Ahrens-Salzsieder, Chef der Stadtwerke Hürth, saßen. Der Referent Norbert Baumgarten brachte zunächst ein wenig Klarheit in das undurchsichtige Abkommen, das seit Juli 2013 hinter verschlossenen Türen zwischen der EU und den USA verhandelt wird. Baumgarten erinnerte daran, dass neben TTIP derzeit auch das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA sowie das Dienstleistungsliberalisierungs-Abkommen TiSA in Vorbereitung stünden. Für alle drei Abkommen würde massiv mit der Versprechung von Wirtschaftswachstum und Arbeitsplatzschaffung geworben. Diese Verheißungen seien durch renommierte Forschungsinstitute jedoch hinreichend widerlegt. Außerdem habe der transatlantische Handel, der in den genannten Abkommen im Fokus stehe, aus europäischer Sicht nicht die stets suggerierte Bedeutung. Viel wichtiger seien für die EU die wirtschaftlichen Beziehungen zum asiatischen Raum.

 

Angriff auf mühevoll errungene Demokratie

Baumgarten erläuterte, dass die mit enormem Druck durch Lobbyisten und Multis vorangetriebenen Abkommen im Falle ihrer Ratifizierung über den Gesetzen der EU und der Bundesrepublik stehen würden. Eindrücklich warnte er vor den Schiedsgerichtsklauseln der Abkommen, die Investoren und Wirtschaftsvertreter befähigen würden, ökonomische Interessen auch auf kommunaler Ebene juristisch gegen die Prinzipien von Selbstversorgung und Daseinsvorsorge durchzusetzen. Aufgrund weiterer Klauseln ermöglichten die Abkommen weitreichende Privatisierungsmaßnahmen, die später nicht mehr rückgängig gemacht werden könnten. Mit den Worten von Dagmar Roth-Behrendt, SPD Vizepräsidentin des EU-Parlaments, beschrieb er dies als direkten Angriff auf die mühevoll errungene Demokratie und Selbstbestimmung in Europa: „Dann lösen wir das europäische und viele nationale Parlamente auf und lassen es gleich die Industrie und den Handelskommissar… selbst machen“. Deswegen, so Baumgarten, sei es wichtig, nicht nur auf kommunaler Ebene gegen TTIP vorzugehen. Jeder einzelne Bürger könne durch Beteiligung an Kundgebungen und lokalen Bündnissen sowie durch das Unterzeichnen öffentlicher Aufrufe mitwirken. Zentrale Instrumente des Widerstands gegen TTIP seien Bürgeranträge und Verfassungsbeschwerden. Um die Dramatik der Situation zu unterstreichen, scheute Baumgarten nicht den historischen Vergleich mit dem gesellschaftlichen Aufbegehren gegen den Kommunismus in Europa und zeigte sich überzeugt: „Gegen das Volk kann man nicht regieren, das belegen auch die Geschichtsbücher.“

 

Hürth weniger von Privatisierung betroffen

Margit Reisewitz, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, führte durch die anschließende Diskussion, in der viele Gäste ihre Sorgen bezüglich TTIP zum Ausdruck brachten. Das Schlusswort hatte SPD-Bürgermeisterkandidat Stephan Renner. Renner erinnerte daran, dass Hürth dank der Politik seiner Partei weniger von Privatisierung betroffen sei als vergleichbare Gemeinden. Damit dies so bleibe, wolle er dafür streiten, dass Hürth sich mit einer Resolution den Kommunen anschließe, die sich europaweit bereits gegen TTIP ausgesprochen hätten. Außerdem versprach Renner sein Engagement gegen TTIP noch zu verstärken, wenn ihm die Hürther Bevölkerung bei der anstehenden Bürgermeisterwahl im September.

Wer ist Stephan Renner? eine Talkrunde der besonderen Art

Zum 12.4.2015 hatte die SPD eingeladen, den SPD-Bürgermeisterkandidaten Stephan Renner besser kennenzulernen. Ich kenne und schätze ihn seit vielen Jahren. Seit 10 Jahren arbeiten wir zusammen im Hürther Stadtrat. Seit Jahren ist er auch Mitglied in unserem Verein Lesefreunde. Denn Bildung  (für die das Lesen ja die wichtigste Voraussetzung ist,) liegt ihm sehr am Herzen. Was konnte ich Neues erfahren?

Andreas Houska von Radio Erft interviewte seine Familie, Freunde und Lehrer. Zuerst erzählten seine Mutter und sein Bruder von ihm als Kind und Heranwachsender, dann kamen die politischen Weggefährten Bürgermeister Walther Boecker und die Landtagsabgeordnete Brigitte Dmoch-Schweren, bei der Stephan Renner wissenschaftlicher Mitarbeiter ist, zu Wort. Danach wurden zwei seiner ehemaligen Lehrer aus dem Albert-Schweitzer-Gymnasium gefragt, Hubert Ortmann und Manfred Germund.

Rotes Sofa 06_Brigitte_und_Walther
Landtagsabgeordnete Brigitte Dmoch-Schweren, Bürgermeister Walther Boecker und Andreas Houska beim Interview

Da bestätigte sich für mich: Alle waren sich einig, dass Stephan Renner besondere Talente besitzt, Sachverhalte zu erfassen, zu strukturieren und Argumente in klarer und überzeugender Weise darzustellen. Sehr gelobt wurden seine Fähigkeit zur Analyse, seine Durchsetzungsfähigkeit, aber auch sein besonderes Vermögen zuzuhören und auf Personen eingzugehen. Als herausragend wurde seine Disziplin, sein Fleiß und sein Gedächtnis beschrieben. Alle hoben seine Befähigung hervor, Bürgermeister aller Hürther zu sein.

Rotes Sofa 10_Team
Alle Interviewten mit Stephan Renner 

Neu waren für mich natürlich manche Geschichten aus seiner Jugend. Das rundet mein Bild von Stephan Renner ab und ich bin mehr denn je überzeugt: Stephan Renner ist der richtige Mann für das Bürgermeisteramt.

Einen Bericht über die Veranstaltung findet man hier:

 

Hürth ist bunt- Internationales Begegnungsfest des Integrationsrates

In der  Aula des Albert-Schweitzer-Gymnasiums hatten sich Einheimische und Zugewanderte versammelt, um gemeinsam zu feiern. Kinder und Erwachsene boten ein abwechslungsreiches musikalisches und tänzerisches Programm. Besonders berührend war es, als die Bühne sich mit Flüchtlingsfamilien füllte, und jeder sich in seiner Muttersprache und auf deutsch vorstellte. Dies war besonders der Brücke der Kulturen zu verdanken, einer Gruppe von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, die Asylbewerbern Deutschunterricht geben.

G.Kisun-R_u_M.Reisewitz Frau G. Kinsun (Brücke der Kulturen),
Rolf Reisewitz  und ich

Auch die Musikschule unterstützt die Arbeit der Brücke der Kulturen, indem sie gemeinsames Singen von Kindern und Erwachsenen anbietet. Obwohl die Gruppe der Flüchtlinge erst wenige Woche proben konnte, präsentierten sie einige Lieder auf deutsch auf der Bühne. Hier zeigt sich die bindende Kraft der Musik, die den Asylbewerbern helfen kann, sich in in unserer Stadt heimisch zu fühlen.

Bruder_JakobAlle singen gemeinsam „Bruder Jakob“
unter der Leitung von Frau Rauscher

Dieses Engagement, das von der Stadt unterstützt wird, gilt es besonders hervorzuheben. Dank auch an den Integrationsrat, der mit diesem Fest einen würdigen Rahmen geschaffen hat, um die Integrationsarbeit vorzustellen.

 

„Das sichere Haus“ Informationen zum Schutz vor Einbrechern

Die AG 60+ der Hürth SPD hatte zu einer Informationsveranstaltung  „Das sichere Haus“ eingeladen, ungefähr 40 Personen waren dieser Einladung in die AWO Alt-Hürth gefolgt und hörten interessiert dem Vortrag der beiden Kriminalhauptkommissare Guido Krümpel und Heinz Schmickler zu, die vom Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz/Technische Beratung gekommen waren.

Es gab sogar einen aktuellen Anlaß, auf den ich in meiner Begrüßung hinweisen konnte: In der Presse vom selben Tag war zu lesen, dass die Einbrüche im Rhein-Erft-Kreis (zu denen auch die Versuche gehören), im letzten Jahr von 1840 auf 1280 zurückgegangen sind, was auch der Einbruchschutzaktion „Riegel vor“ der Polizei zu verdanken ist.

mit_Publikum

Herr Schmickler zeigte in seinem Vortrag die Täterperspektive auf, die darauf bedacht sind, Schwachstellen des Hauses oder der Wohnung anzugreifen.

Schmickler

Einbrecher suchen nach Gelegenheiten, sie werden abgeschreckt, wenn Angriffe zu lange dauern oder mit Geräusch verbunden sind. Auch gibt es bevorzugte Jahreszeiten (Wintermonate) und Tageszeiten (nach Anbruch der Dunkelheit), an denen Einbrüche passieren. Deshalb sollte jeder daran interessiert sein, sein Haus zu schützen, ohne es zu einer Festung umzubauen.

ganz_sicheres_Haus Niemand möchte in solch einem Haus wohnen.

Wie kann man nun sein Haus oder seine Wohnung schützen? Da die meisten Einbrüche über die straßenabgewandte Seite erfolgen, müssen hier Fenster und Türen besonders gesichert sein. Herr Schmickler stellte verschiedene Sicherungssysteme vor, die nachträglich eingebaut werden können. Die Polizei rät, nur mit Fachfirmen zusammenzuarbeiten, die auf der Internetseite der Polizei www.polizei.nrw.de/rhein-erft-kreis zu finden sind.

 Auch wenn das Haus nachträglich gesichert wurde, kann man die Beratung der Polizei in Anspruch nehmen, die die Maßnahmen bewertet und ein Siegel verleiht.

Diese Veranstaltung hat sicher auch dazu beigetragen, das Bewußtsein für Sicherheitsfragen rund ums Haus zu erhöhen, was hoffentlich weiter zu sinkenden Einbruchszahlen führen wird. Deshalb danken wir von der AG 60+ Herrn Schmickler und Herrn Kümpel für die sehr anschauliche Darstellung und die kompetente Beratung.

 

Der Leseclub Fridolin darf Kisten auspacken!

Der Leseclub Fridolin an der Deutschherrenschule hat Nachschub erhalten. Die Stiftung Lesen schickte acht (!) Kisten mit Büchern, Bastelmaterial und Medien, die mit Begeisterung ausgepackt wurden.

Seit November 2013 gibt es an der Deutschherrenschule in Hermülheim einen Leseclub, der von der Stiftung Lesen mit Möbeln und Büchern ausgestattet wurde. An drei Nachmittagen in der Woche sind wir insgesamt sieben Ehrenamtler damit beschäftigt, altersgemischten Gruppen von Kindern das Lesen näher zu bringen. Es wird aber auch gespielt, gebastelt und gemalt, weil alles auf die Interessen der Kinder ausgerichtet ist.

Nach der Grundausstattung im Jahr 2013 gab es nun eine Nachausstattung, die zum Teil schon vor Weihnachten eintraf. Mitte Januar erfolgte dann noch eine Lieferung mit sieben Kisten voller Bücher und Medien, die von den Kindern sofort mit Beschlag belegt wurden. Das Spiel „Silbendetektive“ war gleich der Renner, ein Buch mit Safari-Tieren, die als Hologramme dargestellt waren und sich bewegten, erregte Staunen. „Der Körper. Unter die Haut geschaut“ ließ schichtweise erkennen, wie unser Körper gebaut ist. Aber auch Kinder, die sich für Märchen interessieren, fanden etwas in den Kisten.

Neuer_Lesestoff_von der Stiftung_Lesen

Wir danken der Stiftung Lesen für ihre großzügige Unterstützung und freuen uns auf neuen Schwung in unserer Leseförderung.

Lesetütenaktion hat in Efferen begonnen

Nun ist es wieder soweit: Die Erstlesertütenaktion der Lesefreunde Hürth hat begonnen.

Nach langer  Vorbereitung verteilen wir nun wieder an alle 600 Erstklässler in Hürth Leinentaschen mit einem Buch,  zwei Jugendzeitungen und anderen guten Sachen.  Die Hauptsache aus Sicht  der Lesefreunde ist natürlich ein Gutschein über einen Leseausweis der Stadtbücherei.

Gestartet haben wir in diesem Jahr bei den beiden Efferener Schulen (Geschwister-Scholl und Don Bosco)

140 Kinder kamen ins Forum und einige unserer Sponsoren konnten auch kommen und sehen, welche Freude sie den Schülern gemacht haben.

 

Verteilung_Erstlesertüten

Große Freude  als die Lesefreunde und
ihre Unterstützer die Taschen verteilen.

In den nächsten 2 Wochen werde ich viel unterwegs sein, um alle Schulen mit Erstklässlern zu besuchen.

Für mich als Vorsitzende des Schulausschusses ist es besonders schön mitzumachen. So komme ich an viele Schulen und es ergibt sich oft die Gelegenheit, mit Lehrern und Schulleitungen zu sprechen, um zu hören, wo vielleicht der Schuh drückt.

Seit 2008 wurden von den Lesefreunden weit über 4000 Exemplare an alle Erstklässler in Hürth verteilt. Unterstützt werden die Lesefreunde dabei von vielen Sponsoren, der GVG, der Kreissparkasse, der Firma Leverdy, dem Bachem-Verlag und der Ahorn-Apotheke. Wie jedes Jahr packte die Büro-AG der Dr.-Kürten-Schule schnell und zuverlässig die 600 Tüten für den Jahrgang 2014.  Diesen allen einen herzlichen Dank!

Mehr zu der Aktion 

Integration ist eine Querschnittsaufgabe

Als Mitglied des Integrationsrates Hürth nahm ich an mehreren Workshops teil, die im Rahmen der Entwicklung eines Integrationskonzeptes für den Rhein-Erft-Kreis stattfanden. Der letzte Workshop war am 23.5.14 in Brühl, bei dem es um die Themen „Gesundheit und Pflege“, „Sport und Vereinsleben“ und „Mitwirkung und politische Teilhabe“ ging.

Pause_blog

Eine kurze Unterbrechung der Arbeitssitzung.

Vertreterinnen und Vertreter von Verwaltung, Schulen, freien Trägern und Politik diskutierten lebhaft in den drei Gruppen, wobei bestehende Projekte und Initiativen dargestellt, aber auch konkrete Vorschläge erarbeitet wurden, wie die Situation von Migrantinnen und Migranten verbessert werden kann. Diese Vorschläge fließen dann in das Kreisintegrationskonzept ein, das im September verabschiedet werden soll. Hürth steht mit seinem Projekt der Integrationslotsen, die Zuwanderern z.B. bei Behördengängen oder Übersetzungen helfen, besser da als manch andere Kommune.

Zusammenfassung_blog

Nach einer langen Sitzung rauchen die Köpfe.

Integration ist eine Querschnittsaufgabe, so steht es im Wahlprogramm der SPD in Hürth. So gehört es dazu, dass wir gelegentlich auch eine türkisch-deutsche Lesung organisieren.

Lesung_blog

Hier mit Frau Seute in der Stadtbücherei

Auf Initiative einiger Mitglieder des noch amtierenden Integrationsrats wird es im Juni auch eine polnisch-deutsche Lesung für Kinder geben.