Archiv der Kategorie: AG60plus

AG 60+ in Brüssel

 Der Höhepunkt des Fahrtenprogramms der AG 60+ der HürthSPD war die diesjährige Fahrt nach Brüssel vom 13.-15. Oktober.

Zuerst ging es nach Waterloo, dem Ort der berühmten Schlacht, die Napoleon die Macht kostete und Europa veränderte. Im beeindruckenden 3D-Film wurde das Schlachtgetümmel fast körperlich spürbar.

Dann folgte ein Informationsbesuch beim Europäischen Parlament(Bild oben), wo die Gruppe über die Arbeitsweise dieser Brüsseler Institution informiert wurde: 751 Abgeordnete gehören 8 Fraktionen an, 16 Abgeordnete sind fraktionslos, 96 deutsche Abgeordnete vertreten Deutschland in 12 ganz unterschiedlichen Parteien, davon 2 ohne Fraktion.

Skulptur
Beeindruckend: Kunst im Europaparlament

 

Auch die Europäische Kommission wurde besucht, wobei viele Fragen gestellt wurden zur Qualitätssicherung europäischer Projekte, zu der intransparenten Praxis der Förderung oder der Situation nach dem Brexit. Hier war es interessant zu erfahren, dass in der Kommission an verschiedenen Szenarien gearbeitet wird, allerdings soll hierüber offiziell Stillschweigen gewahrt werden.

Gent

Auf der Rückfahrt stand Gent auf dem Programm. Gab es in Brüssel noch zweisprachige Hinweisschilder, so war hier in Flandern nur Niederländisch zu lesen. Der Stadtrundgang ließ die mittelalterliche Geschichte wach werden mit einem Rathaus, das ganz unterschiedliche Baustile vom 15.-20. Jahrhundert vereint, so dass der Eindruck entsteht, es handele sich um verschiedene Gebäude. Es gibt kaum ein Bauwerk, bei dem die Schwankungen der Finanzen in den Epochen so deutlich hervortreten.

Rathaus
Das Rathaus in Gent

SPD-AG 60+ lädt ein zum ersten «Tag der älteren Generation» in Hürth

Auf die Belange und Bedürfnisse von Senioren macht seit 1991 der von den Vereinten Nationen ausgerufene «Tag der älteren Generation» aufmerksam. Am 1. Oktober 2016 wurde der Aktionstag erstmals auch in Hürth begangen: Die SPD-AG 60+ hatte unter dem Motto «Egal ob fit, am Stock, mit dem Rollator oder im Rollstuhl» zu einem bunten Nachmittag in das Rudi-Tonn-Altenzentrum eingeladen. Boris Hammerschmitt, Leiter des Altenzentrums, begrüßte zu Anfang der Veranstaltung die zahlreich erschienenen Gäste und dankte Margit Reisewitz, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Hürth, für die Initiative.

Mreisewitz

Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft

Reisewitz hieß Bewohner und Gäste willkommen, begrüßte den Ehrengast Dierk Timm, Stellvertretender Vorsitzender der Rhein-Erft SPD, und ging auf die Bedeutung des Gedenktages ein: Gerade im Alter, wenn berufliche und familiäre Verpflichtungen sich veränderten, beginne für die meisten Menschen eine neue Lebensetappe mit vielen Chancen. Dass jeder auch im Alter die Möglichkeit zu einem Neu-Anfang habe, darauf wolle der Aktionstag hinweisen. Daran schloss Dierk Timm an und bezeichnete die Senioren als „Zeit-Reiche“, die mit ihrem oft selbstlosen, ehrenamtlichen Engagement entscheidend zum Zusammenhalt der Gesellschaft beitrügen. Der Vorsitzende des Fördervereins des Rudi-Tonn-Altenzentrums unterstrich in diesem Zusammenhang, wie wichtig es sei, konkrete Angebote für Senioren zu machen und wies auf die Rolle von Spenden hin. .

Kölsches «Dornröschen»
Das Rahmenprogramm des Nachmittags begann mit einem kleinen Konzert des Veeh-Harfen-Ensembles des Rudi-Tonn-Altenzentrums (Bild oben), das mit altbekanntem Liedgut für Stimmung sorgte. Eveline Dächer, die spät eine Karriere als Autorin startete, trug Kostproben ihrer Gedichte vor und appellierte an die Anwesenden, im Alter kreativ zu werden. Auch Senioren könnten ein Studium anfangen, in einen Chor eintreten, sich der Fotografie widmen oder einfach zu schreiben beginnen.

 

Publikum
Das Publikum hat große Freude beim Vortrag von Grete Schäning

Mit einem urkölschen „Tach zesamme“ begrüßte Grete Schäning das Publikum. Die Mundart-Autorin engagiert sich seit fünf Jahren bei den Lesefreunden Hürth und wurde für ihre Tätigkeit mit dem Kulturpreis der Stadt Hürth ausgezeichnet. Schäning begeisterte mit Mutterwitz und ihrer kölschen Fassung des bekannten Märchens «Dornröschen».

Das Musikensemble der Familie Henkel animierte mit Evergreens wie «Wenn auch die Jahre enteilen» das Publikum zum Mitsingen.

Familie_Henkel

Danach hatten Bewohner und Gäste an Mitmachstationen Zeit dazu, sich bei Kaffee und Kuchen mit diversen Aktivitäten vertraut zu machen. Angeboten wurden die Themen Kultur, Sport, Spiel, Politik, Kreatives, Computer und Leseförderung. Vor allem die diversen Info-Broschüren sowie die Veeh-Harfen, die auch ohne musikalische Vorkenntnisse rasche Erfolgserlebnisse ermöglichen, sorgten für reges Interesse.

 

„Selbstbestimmt, selbstbewusst und erfüllt leben“

Im Anschluss an die Veranstaltung freute sich Margit Reisewitz über das gelungene Programm und den großen Zuspruch für den Hürther «Tag der älteren Generation»: „Alte Menschen werden viel zu oft diskriminiert. Ihre Bedürfnisse und Rechte werden nicht selten mit Füßen getreten. Umso wichtiger ist es, dass in Einrichtungen wie dem Rudi-Tonn-Altenzentrum Angebote gemacht werden, die den Senioren dabei helfen, selbstbestimmt, selbstbewusst und erfüllt zu leben.Ein kleiner Beitrag ist dieser Nachmittag, dessen Erlös über den Förderverein  dem Rudi-Tonn-Haus zugute kommt“, unterstrich Reisewitz. „Aber auch in Politik und Gesellschaft braucht es einen neuen Blick auf die Möglichkeiten, die das Alter bietet. Deswegen wollen wir deutlich machen, dass alte Menschen keine Belastung sind, sondern uns alle mit ihren Kompetenzen bereichern. Nur gemeinsam können wir für eine lebens- und liebenswerte Gesellschaft sorgen“, so Reisewitz weiter.

 

SPD AG 60+ besuchte Remagen

35 Personen waren der Einladung der AG 60+ der Hürth SPD gefolgt, um am 27.8.16 einen Ausflug nach Remagen zu unternehmen. Mit der Bahn ging es von Kalscheuren zu der Kleinstadt am Rhein mit knapp 17.000 Einwohnern, wo sie dem Stadtführer auf den Spuren der Römer folgten, die die Stadt um das Jahr 3 n.Chr. gegründet haben. Geprägt wird die Stadt ebenfalls durch viele mittelalterliche Gebäude, besonders sind hier zu nennen die Pfarrkirche St Peter und Paul und die Apollinariskirche. Remagen fühlt sich dem Rheinland näher als der Pfalz, hier heißt es im Karneval Alaaf wie in Köln, die Nachbarstadt Andernach ruft Helau.

Brücke

Weltberühmt wurde Remagen durch die misslungene Sprengung der Brücke über den Rhein am 7. März 1945, die den Amerikanern am Schluß des Zweiten Weltkrieges ein schnelles Vorrücken nach Westen ermöglichte. Heute ist im Brückenteil auf der Remagener Seite ein Friedensmuseum eingerichtet.

Nach dem Mittagessen bewunderte die Gruppe die Oldtimer-Ausstellung auf der Rheinpromenade oder die Apollinariskirche; zurück ging´s mit dem Schiff nach Bonn und von da aus mit dem Zug nach Hürth. Remagen ist ein lohnendes Ausflugsziel.

Schutz vor Kriminalität im Alltag

Die AG 60+ der Hürth SPD hatte Frau Astrid Lamers vom Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz eingeladen, um über Sicherheit im öffentlichen Raum zu referieren. Ihr Vortrag behandelte „Straftaten zum Nachteil älterer Menschen“. Hierbei ging es um Handtaschenraub, den sog. Enkel-Trick, Haustürgeschäfte und vieles mehr. Insbesondere klärte Frau Lamers auf, dass das Sicherheitsgefühl und die echte Gefahr auseinanderklaffen. So betonte sie, dass ältere Menschen weniger von Handtaschenraub bedroht seien als jüngere, weil Ältere risikobewusster seien, so hätte es in 2013 von 17 Delikten dieser Art im Rhein-Erft-Kreis nur 5 Personen über 60 Jahre getroffen. Allerdings wurde in ihrem Vortrag klar, dass die Gefahr für Ältere, Trickbetrügern aufzusitzen, um so größer ist.

Hier sind an erster Stelle Straftaten zu nennen, die über das Telefon oder an der Haustür laufen. Die Strafverfolgung gestaltet sich schwierig, da die Täter von Call-Centern meist im Ausland anrufen, wo eine Anruf-Rückverfolgung kaum möglich ist, auch muss ein schriftlicher Beweis der Tat geleistet werden. Meist wird aber aus Scham keine Anzeige erstattet.

Frau Lamers erläuerte einige Beispiele anschaulich im Vortrag aber auch durch (natürlich gestellte) Filmszenen.

Enkeltrick
Beim sog. Enkeltrick suchen die Täter Personen aus dem Telefonbuch aus, deren Vornamen auf das Alter schließen lassen und geben sich als Verwandte aus, die dringend Geld benötigten. Sie gehen dabei so geschickt vor, dass sie die Informationen, die ihnen die Opfer liefern, sofort nutzen, um Vertrauen herzustellen. Die Opfer werden genötigt, das Geld nicht von ihrer Hausbank, sondern einer anderen Filiale zu holen und Stillschweigen zu wahren. Nach weiteren Anrufen wird eine andere Person geschickt, um das Geld in Empfang zu nehmen, die dann verschwindet.

Handwerkertrick
Eine andere Betrugsmasche läuft über das Vorspiegeln falscher Identitäten an der Haustür: Täter, die sich als Handwerker ausgeben, die einen Schaden begutachten wollen oder Wasserwerker, die den Zählerstand ablesen wollen, um sich Zutritt zur Wohnung zu verschaffen, dabei heimlich eine zweite Person hereinlassen, die in der Zeit, in der sich der angebliche Handwerker in der Wohnung aufhält, Wertsachen und Geld entwenden.

Eine Schutzmaßnahme gegen solche Trickdiebe ist, sie nicht ins Haus zu lassen, sich den Ausweis und Namen geben zu lassen und z.B. bei der Stadt oder dem Versorger anzurufen, um einen Termin für einen Besuch auszumachen. Auch eine Anzeige wegen versuchten Diebstahls ist nützlich. Dabei hilft es, die Tür nur einen Spalt zu öffnen und durch eine Kette oder ein geeignetes Schloss zu sichern.

Schloss

Zetteltrick
Weitere Tricks sind: der Zetteltrick, bei dem ein Nachbar mit einer Notiz benachrichtigt werden soll oder der Glaswassertrick, bei dem jemand Übelkeit vortäuscht, um ins Haus gelassen zu werden.

Schockanrufe
Sehr belastend für die Opfer sind die sog. Schockanrufe, bei denen es um vorgetäuschte Notfälle bei Angehörigen geht, das Perfide daran ist, dass oft auf dem Display des Mobiltelefons eine echte Nummer erscheint (Uni-Klinik, Staatsanwaltschaft), die durch eine Spoofing-Software erzeugt wird und den wahren Anrufer verbirgt. Hier gilt: es gibt kein Geldeintreiben per Telefon, das geht nur schriftlich. Aber auch bei einem Brief sollte man sich per Anruf rückversichern, bei offiziellen Dienststellen muss es ein Aktenzeichen über den Vorgang geben. Auch sollte in einem solchen Fall Anzeige erstattet werden.

Aber auch auf der Straße sind Trickbetrüger unterwegs, es gibt vorgetäuschte Unfälle, vermeintlich günstige Angebote von Goldschmuck auf Parkplätzen oder Raub von Geld beim Geldwechseln. . Die Liste der Tricks ließe sich noch fortsetzen, auch ist dem Erfindungsreichtum der Täter keine Grenze gesetzt.

Wie kann man sich schützen?
Besonders gefährdet sind ältere Menschen, deren körperliche und geistige Fitness eingeschränkt ist, Menschen, die allein leben und sich über Kontakte freuen, deren Misstrauen gegenüber Fremden nachgelassen hat. Aber ebenfalls spielt eine Rolle, dass sie zum Helfen erzogen worden sind und es als selbstverständlich ansehen, eine Bitte zu erfüllen. Vielfach „horten“ sie ihr Ersparnisse zu Hause und werden auch deshalb zu Opfern.

Aber auch jüngere Menschen ohne Einschränkungen können betroffen sein, weil die Täter einen solchen emotionalen Druck ausüben, dass die Opfer nicht mehr richtig nachdenken können und wie unter Zwang handeln. Um so größer ist später ihre Scham, hereingelegt worden zu sein.

Verhindert werden können solche Straftaten am besten durch Aufklärung, nicht nur der potentiellen Opfer, sondern auch der Angehörigen, Betreuer, Pfleger und Bankangestellten, aber auch Menschen jeden Alters sollten die Präventionshinweise verinnerlichen. Helfen kann hierbei nicht nur die Polizei, auch die Verbraucherzentralen in Brühl und Bergheim geben Tipps zum Vertragsrecht (z.B. bei unerwünschten Abos). Hilfreich ist auch die Website „Pfiffige Senioren“: Senioren sind alt, aber nicht doof!  Hier geht´s dorthin

Der Vortrag von Frau Lamers ließ die Zuhörer mit gemischten Gefühlen zurück, denn das Ausmaß der kriminellen Energie und der Skrupellosigkeit, mit der Menschen betrogen werden, erschreckte zutiefst. Andererseits war es gut zu erfahren, welche Strategien es gibt, um sich davor zu schützen. Ich dankte Frau Lamers im Namen aller Zuhörer für ihren informativen Vortrag, der sicher im Alltag hilfreich sein wird.

SPD AG 60plus in Düsseldorf

Die AG 60+ der Hürth SPD besuchte mit Gästen den Landtag in Düsseldorf, um sich über die Arbeit des Parlamentes und der Abgeordneten zu informieren. Im Plenarsaal wurde die Gruppe über die Sitzordnung von Präsidium, Regierung und Parteien informiert.

Im anschließenden Gespräch mit der Abgeordneten Brigitte Dmoch-Schweren ging es um Themen wie Polizei, Kitas und Flüchtlinge.

Treppe
Das obligatorische Foto auf der Treppe im Landtag.

Am Nachmittag stand ein Besuch des WDR Düsseldorf auf dem Programm, der Einblicke hinter die Kulissen der Fernseh- und Hörfunkstudios bot.

Daheim_und_unterwegs
Gleich beginnt in dem Studio unten die Sendung „Daheim und unterwegs“

 

Das Fahrtenprogramm der SPD AG60plus in diesem Jahr

Das Fahrtenprogramm der SPD AG60plus war 2015 ein großer Erfolg. (Bild oben in Straßburg 2015)

Wir konnten mit vielen Menschen gemeinsam interessante Ziele besuchen. In diesem Jahr stehen auf dem Programm:

Fr. 22.04.2016 Besuch von Landtag und WDR in Düsseldorf.
Do. 12.05.2016 Fahrt mit dem Kaiserwagen der Schwebebahn
Do. 16.06.2016 Besuch von Kasteeltuinen Arcen
Sa. 27.08.2016 Fahrt nach Remagen und Schiffstour auf dem Rhein.

und als Sonderfahrt der AG60-Plus  

Donnerstag 13. Okt. 2016  bis Samstag 15. Okt. 2016 nach Brüssel mit dem Thema

Europa im Blickpunkt“

 mehr über das Fahrtenprogramm hier

Studienfahrt nach Straßburg

Die AG 60+ der Hürth SPD fuhr vom 6.-9.10.15 auf eine Studienreise nach Straßburg. Eine Gruppe von 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmern machte sich auf, um die Stadt im Herzen Europas zu besichtigen. Auf der Hinreise besuchten sie die Burg Hambach, Ort des Hambacher Festes 1832, wo bis zu 30 000 Demonstranten für Einheit  und Freiheit Deutschlands eintraten.

In Straßburg bildete der Besuch des Europaparlaments den Höhepunkt, wo es die Möglichkeit gab, der Debatte über das Syrienproblem zu folgen. Das geplante Treffen mit Martin Schulz musste leider dem Besuch von Felipe v. Spanien, Angela Merkel und Francois Hollande weichen .

Weitere Programmpunkte waren eine Bootstour auf der Ill, die vor Augen führte, welche architektonischen Spuren sowohl die Franzosen als auch die Deutschen in Straßburg hinterlassen haben. Auch ein Besuch im Europarat stand auf dem Programm, der weniger bekannt ist als die EU. Dieses Gremium kümmert sich um die Einhaltung der Menschenrechte; der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, der jedem Europäer offensteht, ist dem Europarat angegliedert.

Weitere Stationen des Besuchs waren Riquevihr, Colmar und Staufen. Auf der Rückreise zeigten sich die Fahrtteilnehmer beeindruckt von der Maginot-Linie, die im 2. Weltkrieg als Verteidigungslinie gegen die Deutschen dienen sollte.

Diese Studienreise war ein voller Erfolg, die Mischung aus politischer und kultureller Information und Unterhaltung trug zum Gelingen bei. Die nächste Studienreise 2016 wird die AG 60+ nach Brüssel führen, die Teilnahme ist für alle Interessierten offen.

AG 60+ der HürthSPD in Wuppertal

Für den 25.6.15 hatte die AG 60+ der HürthSPD zu einer Fahrt nach Wuppertal eingeladen. Bei herrlichem Wetter führte die Fahrt zunächst nach Wuppertal-Vohwinkel, wo  der originale Kaiserwagen der Schwebebahn startete, mit dem Kaiser Wilhelm im Oktober 1900 vor der Freigabe der Strecke gefahren war. Die Reisegruppe von mehr als 40 Personen lernte die Strecke von Vohwinkel bis Oberbarmen kennen, von wo die Schwebebahn mit einer Wendeschleife die Rückfahrt antrat. Das sicherste Verkehrsmittel der Welt verkehrt alle drei Minuten und befördert 25 Millionen Fahrgäste jedes Jahr. Die Fahrt erlaubt einen stressfreien Blick aus luftiger Höhe auf historische Gebäude entlang der Wupper und die verstopften Straßen Wuppertals.

Schwebebahn_ausschnitt1_v2

Nach der Fahrt mit dem Kaiserwagen ging es mit dem Bus weiter zum Schloß Burg, dem Stammsitz der Grafen von Berg. Hier genossen die Reisenden die Bergische Kaffeetafel und erkundeten das Burggelände. Schloß Burg wurde Anfang des 12. Jahrhunderts erbaut, nach zahlreichen Umbauten und Restaurierungen erhielt es sein heutiges Aussehen im 20. Jh.

Schloss_Burg_Gruppe_v2

Nach dem Mittagessen ging es weiter zur Müngstener Brücke, einem beeindruckenden Bauwerk, das im Juli 1897 eingeweiht wurde. Mit 107 Metern ist sie noch heute die höchste Stahlgitterbrücke Deutschlands und stellt als Eisenbahnbrücke die Verbindung zwischen Solingen und Remscheid her.

Unser Reiseleiter Lothar Lax hatte nicht nur die Fahrt perfekt organisiert, er versorgte uns auch mit einer Fülle von Fakten und Anekdoten, die die Fahrt nicht nur vergnüglich, sondern auch sehr informativ machten.

 

„Das sichere Haus“ Informationen zum Schutz vor Einbrechern

Die AG 60+ der Hürth SPD hatte zu einer Informationsveranstaltung  „Das sichere Haus“ eingeladen, ungefähr 40 Personen waren dieser Einladung in die AWO Alt-Hürth gefolgt und hörten interessiert dem Vortrag der beiden Kriminalhauptkommissare Guido Krümpel und Heinz Schmickler zu, die vom Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz/Technische Beratung gekommen waren.

Es gab sogar einen aktuellen Anlaß, auf den ich in meiner Begrüßung hinweisen konnte: In der Presse vom selben Tag war zu lesen, dass die Einbrüche im Rhein-Erft-Kreis (zu denen auch die Versuche gehören), im letzten Jahr von 1840 auf 1280 zurückgegangen sind, was auch der Einbruchschutzaktion „Riegel vor“ der Polizei zu verdanken ist.

mit_Publikum

Herr Schmickler zeigte in seinem Vortrag die Täterperspektive auf, die darauf bedacht sind, Schwachstellen des Hauses oder der Wohnung anzugreifen.

Schmickler

Einbrecher suchen nach Gelegenheiten, sie werden abgeschreckt, wenn Angriffe zu lange dauern oder mit Geräusch verbunden sind. Auch gibt es bevorzugte Jahreszeiten (Wintermonate) und Tageszeiten (nach Anbruch der Dunkelheit), an denen Einbrüche passieren. Deshalb sollte jeder daran interessiert sein, sein Haus zu schützen, ohne es zu einer Festung umzubauen.

ganz_sicheres_Haus Niemand möchte in solch einem Haus wohnen.

Wie kann man nun sein Haus oder seine Wohnung schützen? Da die meisten Einbrüche über die straßenabgewandte Seite erfolgen, müssen hier Fenster und Türen besonders gesichert sein. Herr Schmickler stellte verschiedene Sicherungssysteme vor, die nachträglich eingebaut werden können. Die Polizei rät, nur mit Fachfirmen zusammenzuarbeiten, die auf der Internetseite der Polizei www.polizei.nrw.de/rhein-erft-kreis zu finden sind.

 Auch wenn das Haus nachträglich gesichert wurde, kann man die Beratung der Polizei in Anspruch nehmen, die die Maßnahmen bewertet und ein Siegel verleiht.

Diese Veranstaltung hat sicher auch dazu beigetragen, das Bewußtsein für Sicherheitsfragen rund ums Haus zu erhöhen, was hoffentlich weiter zu sinkenden Einbruchszahlen führen wird. Deshalb danken wir von der AG 60+ Herrn Schmickler und Herrn Kümpel für die sehr anschauliche Darstellung und die kompetente Beratung.

 

AG 60 plus: „Wir arbeiten generationsübergreifend“

Auf der Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft 60plus der Hürther SPD  wurde der Vorstand für zwei weitere Jahre wiedergewählt.  Meine Wiederwahl

ist für mich ein großer Vertrauensbeweis, der mich anspornt, die Arbeit der AG 60plus weiterzuführen. Wohnen, Rente und Familie bleiben dabei die zentralen Themen. Wir werden auch weiterhin generationsübergreifend arbeiten.

Die Zusammenarbeit mit den Hürther Jusos soll fortgeführt werden soll. Bereits am 13. November 2014 findet in der Realschule die nächste Veranstaltung zusammen mit den Jusos zum Thema Wohnen statt. Von der Forderung nach bezahlbarem Wohnen bis hin zum altersgerechten Wohnen der Zukunft sollen alle Facetten diese vielschichtigen Thema betrachtet werden. Wir lassen Experten von Wohnungsbaugesellschaften, der Verwaltung und von Freien Trägern zu Wort kommen, die u.a. erläutern, wie sich in Hürth gemeinsame Wohnformen von Jung und Alt verwirklichen lassen. Alle Interessierten sind dazu jetzt schon herzlich eingeladen.  Grundsätzlich steht die Arbeitsgemeinschaft auch Nichtmitgliedern offen. Wer Lust hat mitzumachen, kann sich direkt bei  mir melden.

Tel: 97 80 96 Mail: margit.reisewitz@edv-reisewitz.de

Dem neugewählten Vorstand gehören an:

Vorsitzende: Margit Reisewitz

Stellv. Vorsitzende: Karin Urbach

Beisitzer: Karl-Heinz Außem, Lothar Lax, Silvia Lemmer, Peter Josef Linnartz, Johannes Pfersdorff, Rolf Reisewitz und Hannelore Wilhelm-Krischke

SPD60plusVorstand2014_klein Der neugewählte Vorstand der AG 60+ der Hürth SPD. Von rechts nach links: Lothar Lax, Silvia Lemmer, Peter Josef Linnartz, Margit Reisewitz (Vorsitzende), Karin Urbach (Stellvertreterin), Rolf Reisewitz. Nicht auf dem Bild: Karl-Heinz Außem, Hannelore Wilhelm-Krischke, Johannes Pfersdorff.