Europa-Russland: Frauen für den offenen Dialog

Am 25./26.11.18 fand in Köln das erste russisch-deutsche Frauentreffen mit dem Titel: „Europa-Russland. Frauen für den offenen Dialog“ statt. Initiatorin auf russischer Seite war die Sozialdemokratische Union der Frauen Russlands, die Vertretungen in 51 Regionen Russlands hat. Zu dem Treffen waren 20 russische Frauen angereist, die in den Bereichen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft aktiv sind; es waren sowohl Bürgermeisterinnen, Stadtverordnete als auch Professorinnen und Geschäftsfrauen vertreten.

Am 26.11.18 gab es ein Treffen im Kölner Business-Club Rotonda. Zu den russischen Gästen gesellten sich Frauen mit deutsch-russischen Wurzeln, die beim Übersetzen halfen, sowie deutsche Frauen.

Zu Beginn begrüßten die beiden Organisatorinnen auf deutscher Seite, Frau Christina Röttgers und Frau Marina Schneider, die anwesenden Frauen und betonten die Besonderheit des Treffens. Dann stellte Frau Röttgers die kulturellen Unterschiede zwischen Russland und Deutschland heraus, wobei sie besonders zwei Dimensionen hervorhob: Machtdistanz und Individualismus. In beidem unterscheiden sich Russland und Deutschland erheblich, während in Russland die ungleiche Verteilung von Macht eher akzeptiert wird als in Deutschland, legt man in Russland mehr Wert auf die Gruppe als auf das Individuum.

Es folgten Vorträge über die Sozialdemokratische Union der Frauen Russlands, die ein Teil der Partei Gerechtes Russland (Just Russia) ist. In der Staatsduma hat diese Partei nur 23 Sitze (von 450). Weitere Vorträge beschäftigten sich mit Frauen in der Wirtschaft und mit Migrationsprozessen.

An Gruppentischen wurden dann die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Frauen in der russischen Politik und Gesellschaft diskutiert. Es kamen z.B. die Unterschiede in der öffentlichen Kinderbetreuung, der staatlichen Reaktion auf Migrationsprozesse und der Rolle der Frauen in der Gesellschaft zur Sprache.

Nach Imbiss und Foto klang die Veranstaltung mit dem Austausch von Geschenken aus. Diese Gespräche waren ein erster Aufschlag, um sich über die verschiedenen Lebenswelten auszutauschen. Nachfolgeveranstaltungen in Kaliningrad und Deutschland sind in Planung.

Mich hat besonders gefreut, dass ich eine ehemalige Schülerin wiedertraf, die sich als Übersetzerin einbrachte. Wir werden sehen, wie es weitergeht.

Rückblick und Ausblick – die AG 60+ der Hürther SPD präsentiert sich (Erweiterung)

Die AG 60+ der Hürther SPD stellt ihr Programm für 2019 vor.
(wegen des großen Zuspruchs gibt es einige Änderungen)

Am 21.11.18 stellte die AG 60+ der Hürth SPD ihr Jahresprogramm für 2019 vor. 60 Personen waren der Einladung in die Gaststätte Zur Deutschen Ecke in Berrenrath gefolgt, der Saal war fast zu klein.

Zu Beginn gab Margit Reisewitz einen kurzen Rückblick auf die Veranstaltungen zum Wohnen, zur Rente, zur Sicherheit  und dem Ehrenamt sowie der Mehrtagesfahrt nach Magdeburg.

Danach erläuterte Lothar Lax die Ziele, die nächstes Jahr angesteuert werden sollen.Wir haben wegen der großen Nachfrage nun zwei Termine

  • Die Fahrten beginnen am 10.4.19 mit einer Tagestour zum Von-der –Heydt-Museum in Wuppertal. Wegen Umbauarbeiten im Museum haben wir einen geänderten Termin. Wir fahren am Di., 07.05.2019
  • Am 17.5.19 können der Chemiepark Knapsack und das Ersatzbrennstoffkraftwerk besichtigt werden,
  • dann geht es am Mi 12.6.19 und am  Do 13.6.19 zur Gartenparkanlage nach Appeltern/NL. Wir haben wegen der großen Nachfrage nun zwei Termine.
  • Am 2.7.19 folgt eine Schiffsstour auf dem Rursee mit Besuch in Einruhr und Monschau. Durch einen kleinen Zusatzbus können mehr Menschen mitfahren.
  • Abgerundet wird das Programm mit der Fahrt nach Bochum zum Bergbaumuseum am 7.9.19.
  • Am  28.11.2019  besuchen wir außerdem den Weihnachtsmarkt in Hattingen.  Der Fahrpreis beträgt 20,00 €

Die AG 60+ wird auch Info-Veranstaltungen machen;

  • am 14.3.19 wird Wilbert Gregor von der Gewerkschaft Verdi Fragen zum Übergang von der Erwerbsarbeit in den Ruhestand erörtern.
  • Außerdem ist eine Veranstaltung zur gesetzlichen Rente mit Dr. Tim Köhler-Rama geplant. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Mehr Sicherheit durch Ordnungspartnerschaften- leider nicht mit CDU und den Grünen

Am 2.11.18 stellte die SPD-Keistagsfraktion, vertreten durch Dierk Timm und Hans Krings, ihr Konzept für flächendeckende Ordnungspartnerschaften vor. Es handelt sich hierbei um den Vorschlag, die Ordnungsdienste der Städte durch zusätzliches Personal zu stärken, das zur Hälfte vom Kreis finanziert wird. Diese neuen Mitarbeiter sollen in dreimonatigen Schulungen auf ihre Aufgaben vorbereitet werden. Um die Sichtbarkeit zu erhöhen, soll es eine einheitliche Dienstkleidung und Fahrzeuge geben. Die Kosten sollen 2019 bei 800 000, in den Folgejahren bei 1,6 Mio Euro liegen. Geplant sind eine Intensivierung der Außendiensttätigkeit der Ordnungsämter sowie gemeinsame Schwerpunktaktionen mit der Kreispolizeibehörde.

v.l.n.r.: Hans Günter Eilenberger (Frechen), Hans Krings, Margit Reisewitz (Hürth), Andreas Lipp (Kerpen), Dierk Timm und Dieter Freytag (Brühl).

Als Vorbild für diese Vorschläge dient die Zusammenarbeit von Kreis und Kommunen im Oberbergischen Kreis, die es seit Sommer 2017 gibt und an der sich bisher 12 Städte und Gemeinden beteiligen.

Beim Pressetermin am 2.11.18 in Brühl machte Bürgermeister Dieter Freytag deutlich, dass der verstärkte Einsatz des Ordnungsdienstes Probleme auf dem Balthasar-Neumann-Platz beseitigt hat. Für Hürth könnte durch die verstärkte Zusammenarbeit von Ordungsdienst und Polizei das Problem der Geschwindigkeitsküberschreitungen auf der Hans-Böckler-Straße beseitigt werden.

Der Antrag der SPD-Kreistagsfraktion zum Sicherheitsbündnis wurde am 7.11.18 in den Ausschuss für Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz eingebracht. Jedoch wurde trotz gegenteiliger Informationen im Vorfeld des Ausschusses die Zuständigkeit des Gremiums angezweifelt, so dass der Antrag in den Kreisausschuss geschoben wurde und in den Haushaltsberatungen diskutiert werden soll. Ein durchsichtiges Manöver der Kreistagsmehrheit, die sich nicht dazu durchringen kann, den guten Vorschlag der SPD positiv aufzunehmen. Also bleibt erst einmal alles beim alten? Das Thema ist noch nicht vom Tisch.

Nachtrag: Leider war das Mehrheitsbündnis im Kreis nicht bereit, die gute Idee der SPD aufzunehmen, der Vorschlag wurde in den Haushaltsberatungen abgelehnt. Soviel zu den Beteuerungen der Jamaika-Koalition, die Sicherheit der Bürger liege ihnen am Herzen. Wir sind gespannt, wann unser Vorschlag von den Koalitionären als ihr eigener ausgegeben wird. .