Magdeburg ist eine Reise wert!

Das war die einhellige Meinung der Teilnehmer an der Studienfahrt nach Magdeburg vom 21.-25.6.18, die von der AG 60+ der Hürth SPD veranstaltet wurde. 33 Teilnehmer genossen ein breit gefächertes Programm. Es  begann mit einem Konzert für Orgel und Geige in der Dorfkirche von Biederitz . Thorsten Fabrizi  war vor einigen Jahren Chorleiter und Organist in Hürth.

Thorsten Fabrizi vor der Ladegast-Orgel in Biederitz

mehr über die Orgel hier

Der nächste Tag begann mit  einer Diskussion mit dem Direktor des Verbandes der Wohnungswirtschaft in Sachsen-Anhalt, Jost Rieke, Er informierte über die aktuelle Wohnungssituation in Magdeburg.

Besonders hervorzuheben ist die etwas andere Stadtrundfahrt mit Willi Polte (Beitragsbild oben), Er war nach der Wende der erste frei gewählte OB in Magdeburg und konnte lebendig und als Zeitzeuge  von den städtebaulichen Projekten und Problemen berichten.  Eines seiner Anliegen war und ist, die Stadt durch Bäume schöner zu machen und für ein besseres Klima zu sorgen. (mehr über Dr. Wilhelm Polte hier) 

Die Rundfahrt endete an der  Stasi-Gedenkstätte Moritzhof, ein vielleicht etwas bedrückendes aber notwendiges Thema für politsch interessierte Menschen.

Magdeburger Politik mit spitzer Zunge und einem Schuss Humor präsentierte am Abend  dann Lars Johansen  eigens für unsere Gruppe. (mehr über Lars Johansen hier)

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Lukasklause, einem Turm der ehemaligen Stadtbefestigung, in dem seit 1995 das Otto v. Guericke Museum untergebracht ist. Der berühmte Sohn der Stadt, die heute seinen Namen führt, war nicht nur Bürgermeister und Unterhändler bei den Friedensverhandlungen nach dem 30jährigen Krieg, er war auch ein Wissenschaftler, der das Vakuum entdeckte.

Berühmt sind die Magdeburger Halbkugeln, ein Experiment, das immer wieder auf dem Ottofest nachgestellt wird: acht Pferde können die vakuumierten Kugeln nicht voneinander trennen.

Aber sobald ein kleines Mädchen den Hahn öffnet, so dass Luft einströmt, fallen die Kugeln auseinander.

hier ein Nachbau einer Pumpe von Otto Guericke

Abgerundet wurde die Reise durch Abstecher nach Leipzig und Eisenach. Eine Reise mit vielen besonderen Eindrücken.

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