Chaos im Rathaus: Jetzt verlässt uns auch der Leiter der Gebäudewirtschaft (doch nicht)

Es häufen sich die Hiobsbotschaften, die klar machen: es läuft nicht rund in unserer Stadtverwaltung. Von vielen Projekten gibt es Negativschlagzeilen,

  • so wird die Kita Bussardweg nicht pünktlich fertig, so dass Notgruppen eingerichtet werden müssen, nur weiß keiner, an welchem Ort.
  • Die Schulhofsanierung der Carl-Orff-Schule verzögert sich, es soll erst im Sommer 2019 gebaut werden.
  • Für die Sanierung von St. Joseph, dem ehemaligen Gemeindezentrum, das die Stadt erworben hat, konnten keine Fördermittel eingeworben werden und ein Baubeginn wurde mehrfach verschoben.
  • Und weshalb wurde die Stelle der Leitung der Bücherei nicht rechtzeitig ausgeschrieben, so dass die Bücherei im Sommer geschlossen werden muss, weil die Nachfolgerin erst im Oktober kommen kann?

Und jetzt kommt die Nachricht, dass der Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft, Herr Stähler, zum 1. Oktober nach Neuss wechseln wird, wo er Betriebsleiter des städtischen Gebäudemanagements werden soll. Herr Stähler ist nicht der erste, der die Stadtverwaltung verlässt und er wird wohl auch nicht der letzte sein. (Siehe Rheinische Post vom 23.6.18)

Jetzt erheben sich einige Fragen:

  • Weshalb ist Bürgermeister Breuer nicht in der Lage, gute Leute zu halten?
  • Weshalb empfinden viele Mitarbeiter ihre Arbeit in Hürth als unerträglich?
  • Weshalb arbeitet der Bürgermeister mit einer sachgrundlosen Befristung nach der anderen?  Dies bedeutet mangelnde Planbarkeit für die Lebenssituation der Mitarbeiter und fehlende Wertschätzung ihrer Leistung.

Herr Breuer hat sich verpflichtet, zum Wohl der Stadt zu handeln. Er muss sich aber die Frage gefallen lassen, ob er das noch im Blick hat. Die SPD sieht jedenfalls die Entwicklung in der Stadtverwaltung mit Sorge.

Zwischenzeitlich hat es Gespräche zwischen dem Bürgermeister und dem Amtsleiter gegeben, sodass Herr Stähler nicht dem Ruf nach Neuss folgen wird. Welche Zusagen Herr Breuer  gegeben hat, ist nicht bekannt.

 

Deutschherrenschule : Ein buntes Fest nach 60+1 Jahren

Am Samstag, 16.6.18 feierte die Deutschherrenschule ihr Sommerfest, dieses Mal unter dem Motto 60 +1 Jahr. Dieses Motto ist dem letzten Jahr zu verdanken, als das Jubiläum nicht gebührend begangen werden konnte, weil der Schulhof, der gründlich saniert und neu gestaltet worden war, nicht rechtzeitig fertig war. Bei diesem Schulhof, der der größte aller Grundschulen in Hürth ist, mussten Asphaltflächen gegen Pflaster ausgetauscht, die Kanäle saniert und die Zugänge zu den Gebäuden barrierefrei gemacht werden. Die Spielfläche wurde neu gestaltet, Spielgeräte zur Förderung von Konzentration und Motorik sowie eine Rollstuhlwippe wurden eingerichtet.

All dies konnte jetzt mit dem Sommerfest gefeiert werden. Getreu dem Motto 60+1 gab es traditionelle Spiele wie Sackhüpfen und Dosenwerfen. Jede Klasse hatte einen Stand, an dem ein Spiel angeboten wurde; der Förderverein verkaufte Schul-T-Shirts und die Tombola war so beliebt, dass schon vorzeitig alle Gewinne ausgegeben waren.

Die Schulleiterin Kerstin Schiel (rechts) freut sich mit der ganzen Schule.

Wir freuen uns mit der Schule über den schönen Schulhof und wünschen ihr weiterhin alles Gute bei ihrer erfolgreichen Arbeit.

Wir sind umgezogen: Neue Wohnung ist altersgerecht und barrierearm

Manch einer hat sich gewundert, weshalb auf unserer Seite in den letzten Monaten so wenig neues zu sehen war. Wir hatten uns eine Kraftanstrengung vorgenommen und sind umgezogen.

Nach 31 Jahren in einem Haus, das inzwischen viel zu groß für uns geworden war, war für uns die Zeit gekommen umzuziehen. Wir entschlossen uns, eine Wohnung zu nehmen, um Gartenarbeit und Pflege einer 300 qm großen Immobilie zu entkommen. Allerdings brachte die Verkleinerung drei Fragen mit sich: Was sollte mit all unseren Sachen passieren: Behalten, zwischenlagern, weitergeben oder wegwerfen? Wenn man nur ein Drittel dessen, was man hat, behalten kann, werden die anderen Alternativen sehr wichtig. Familienleben, Berufsleben, Hobbies- alles hatte Spuren hinterlassen. Es ist schön, wenn Sachen noch genutzt werden können, allerdings aufwendig, sie an die Interessenten zu bringen. Wir konnten die Chance nutzen, Ballast abzuwerfen.

Auch wenn das meiste geschafft ist und wir nun wieder mehr Zeit für anderes haben: Es bleibt noch viel zu tun, Denn die zwischengelagerten Sachen müssen auch sortiert werden.

Wir freuen uns aber, ein Haus für eine junge Familie freigemacht zu haben, die wiederum ihre kleinere Wohnung einem Nachmieter übergeben konnte, so dass einige Menschen eine für ihre Lebenssituation bessere Wohnung gefunden haben.

Wir haben für uns die Frage nach dem Wohnen im Alter sicher richtig beantwortet.