Unsere Gesamtschule feiert ihr neues Gebäude

Bürgermeister Breuer hat seinen Frieden mit ihr gemacht

Kurz nach Beginn des neuen Schuljahres feierte die Gesamtschule Hürth am 8.9.17 ihren Einzug in den Neubau. Nach einer Bauzeit von zwei Jahren konnte die Gesamtschule aus ihrem Provisorium an der Bonnstraße im Gebäude der ehemaligen Dr. Kürten-Schule in die Nachbarschaft des Albert-Schweitzer-Gymnasiums umziehen. Trotz aller Unkenrufe sind der Zeitplan eingehalten und der geplante Kostendeckel von 40 Millionen Euro sogar unterschritten worden.

Ein Saxophon-Trio zeigt sein Können.

Die vier Jahrgänge, die jetzt eingezogen sind, finden ein Gebäude vor, das den Anforderungen moderner inklusiver Pädagogik genügt, denn von den 463 Schülerinnen und Schülern haben 44 Förderbedarf. Besonders stolz ist die Schule auf ihre „Lerninseln“ für jede Jahrgangsstufe mit Differenzierungsräumen und Lehrerstation, bestens ausgestatteten Fachräumen, zu denen auch eine Bibliothek gehört. In der Mensa finden 240 Personen Platz. Die Schule arbeitet mit modernen digitalen Medien, so sind alle Unterrichtsräume mit Beamer und WLAN versorgt.

Bürgermeister Breuer konnte in seiner Rede nicht verschweigen, dass diese Schule umstritten war. Diese Formulierung ist erläuterungsbedürftig, es war vielmehr so, dass die CDU mit allen Mitteln versuchte,  die Gesamtschule zu verhindern. Deshalb entdeckte Herr Breuer z.B. den Schutz von seltenen Tieren. Der Widerstand der CDU gipfelte in dem Versuch, die Oberstufe abzuspalten.

Walther Boecker freut sich mit mir über den gelungenen Neubau.

Nur dem Engagement von Eltern und Schülern, aber auch und nicht zuletzt vom früheren Bürgermeister Boecker, der SPD, den Grünen und Ratsmitglied Saleh Mati war es zu verdanken, dass dieses Vorhaben verhindert werden konnte.

Nun spricht Bürgermeister Breuer von einer „Bereicherung der Schullandschaft“. Diese Einschätzung können wir nur unterstreichen. Da Herr Breuer darauf hinwies, dass die Einweihung am „Tag der Vergebung“ stattfand, nehmen wir dies als Aufforderung, ihm seine früheren Aktionen zu vergeben. Richten wir den Blick nach vorne, denn es gibt genügend Probleme in dieser Stadt, die es zu lösen gilt, deshalb ist konstruktive Arbeit gefragt.

vlnr.: Günter Reiners, Katrin Härtl, Silvia Lemmer, Michael Kleofasz, Katja Niewisch, Stephan Renner, Margit Reisewitz, Walther Boecker, Schulleiterin Sabine Sommer

Wir wünschen der Gesamtschule in ihrem neuen Gebäude einen guten Start und erfolgreiche Arbeit für die kommenden Jahre. Möge ihr Motto: „Dem Lernen eine gute Zeit geben“ sich für alle Schülerinnen und Schüler bewahrheiten.

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