Repair-Café und Brücke der Kulturen unter einem Dach

Das Repair-Café Hürth hat eine neue Bleibe gefunden: Ab dem 10. Dezember 2016 wird es in den Räumen der Brücke der Kulturen, Friedrich-Ebert-Str. 36 stattfinden. Der Nutzungsvertrag wurde diese Woche unterschrieben:

Nutzungsvertrag
Anke Voerkel, Elena Letezki, Vorsitzende und Margit Reisewitz

Das Repair-Café gibt es seit Mai 2015 in Hürth, jetzt ist nach wechselnden Örtlichkeiten eine bleibende Lokalität gefunden worden. Im Repair-Café versuchen Ehrenamtler, kaputten Geräten, bei denen eine Reparatur von Firmen abgelehnt wird, wieder zum Funktionieren zu verhelfen, um der Wegwerfgesellschaft etwas entgegen zu setzen.

Das Repair-Café findet statt:

am zweiten Samstag jeden Monats von 14 bis 17 Uhr

in der Friedrich-Ebertstr. 36

Wartezeiten werden im Repair-Café durch Kaffee und Kuchen überbrückt, auch kann man sich Anregungen von den Reparateuren holen, um selbst Hand anzulegen. Die Reparaturen werden kostenlos ausgeführt, jedoch wird um Spenden gebeten,die für die Getränke, Anschaffung von Werkzeug und die Nutzung der Räume benötigt werden. Auch freuen sich die Reparateure über Anerkennung, wenn sie sich mit den Geräten beschäftigt haben.

Logo_BrueckederKulturen

Was ist nun die Brücke der Kulturen für ein Verein, der das Repair-Café aufgenommen hat? Der Verein ist hervorgegangen aus dem Sprachlotsenprojekt der Hürther Integrationsbeauftragten Marita Meurer. Anfang gedacht als Unterstützung von Migranten für Migranten bei Behördengängen, Übersetzung von offiziellen Schreiben oder Dolmetschen beim Arzt, schlossen sich die Sprachlotsen zu einer Initiative zusammen. Sie nannten sich Brücke der Kulturen, ein Logo wurde gefunden durch einen Wettbewerb am Goldenberg-Berufskolleg. Seit November 2014 gibt es das Asylcafé als Ort der Begegnung, seit Januar 2015 bietet die Brücke der Kulturen Deutschkurse an. Durch den Zustrom von Flüchtlingen im Herbst 2015 nahmen die Aufgaben der Brücke der Kulturen sprunghaft zu, Anzahl der Deutschkurse erhöhte sich, es wurde ein Flüchtlingschor gegründet, aber auch sportliche Aktivitäten vermittelt und organisiert.

Inzwischen ist das Asylcafé in die Räume von St. Joseph eingezogen und die Brücke der Kulturen hat Büro und Begegnungsräume in der Friedrich-Ebert-Str. 36. Der Umzug wurde mit einem Tag der offenen Tür begangen.

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Vorstand der Brücke der Kulturen und viele Unterstützer.

Wir wünschen der Brücke der Kulturen weiterhin viel Erfolg in ihrer Arbeit und hoffen, dass sie noch viele Kooperationspartner findet.

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