Fischenicher Eltern fragen nach der Entwicklung der Martinusschule

Die stellvertretende Vorsitzende der Hürth SPD, Katrin Härtl, hatte für die SPD eine Info-Veranstaltung für Fischenicher Eltern organisiert, die zur Entwicklung der Schülerzahlen in ihrem Ort Fragen hatten. Als Vorsitzenden des Schulausschusses hatte ich mich an der Vorbereitung beteiligt. 16 Eltern waren der Einladung gefolgt und diskutierten mit dem Schuldezernenten, Herrn Menzel, den Raumbedarf der Schule bei steigenden Schülerzahlen.

Ich erläuterte den Eltern, dass Hürth im Gegensatz zu anderen Gemeinden ein Zuzugsgebiet ist, so dass für steigende Schülerzahlen Raum geschaffen werden muss. Das Problem besteht darin, dass die Steigerung wahrscheinlich nur eine vorübergehende ist, so dass die Verwaltung eine Überganslösung anstrebt. Aktuell sind in Fischenich 56 Kinder angemeldet, nächstes Schuljahr werden es 74 sein, so dass dann vom Schulausschuss ein dritter Zug beschlossen werden muss.

Die Eltern wollten nun wissen, ob zur Deckung des Raumbedarfs Container oder ein Anbau geplant sind, ob die erhöhten Schülerzahlen das Konzept der Schule mit jahrgangsübergreifenden Klasse veränderten und ob sie gezwungen seien, ihr Kind an der neuen Grundschule anzumelden, die gegründet werden soll.

Herr Menzel beantwortete die Fragen dahingehend, dass Container geplant seien, deren Standort aber noch nicht klar sei. Das Konzept werde nicht verändert und niemand würde gezwungen, sein Kind in der neuen Grundschule in Hermülheim anzumelden. Die Eltern waren sich einig, dass es für Erstklässler nicht zumutbar sei, diese neue Grundschule zu besuchen, da der Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu umständlich sei. Auf Nachfrage riet Herr Menzel den Eltern ab, ihr Kind in Brühl anzumelden, da jede Kommune ihre eigenen Kinder bevorzuge und dann die Gefahr bestünde, in Hürth keinen Platz zu bekommen.

Die Eltern regten an, die bestehenden AWO-Container (links im  Bild oben) für schulische Zwecke umzubauen. Herr Menzel versprach, diesen Gedanken zu prüfen, allerdings müsse der AWO dann eine Alternative angeboten werden.

Am Schluß konnte ich zusammenfassend feststellen, dass die Befürchtung der Eltern, sie würden gedrängt, ihr Kind an der neuen Grundschule anzumelden, entkräftet werden konnte, obwohl ich sie darauf hinwies, dass es auch eine Chance der Elternmitwirkung bedeuten könnte, eine Grundschule im Aufbau zu wählen.

neue Grundschule
Hier entsteht 2017 die neue Grundschule.

Im übrigen legte ich ihnen die Info-Veranstaltung am 31.8.16 in der Aula der Gesamtschule/Dr.Kürten-Schule ans Herz, wo die neue Grundschule vorgestellt werden soll. Das Anmeldeverfahren für diese Schule läuft vom 31.10. bis 11.11.16, wobei mindestens 50 Anmeldungen erreicht werden müssen, damit die Schule starten kann.

Die Eltern zeigten sich zufrieden mit der Veranstaltung, die SPD bot Unterstützung bei möglichen anderen Problemen der Fischenicher Schule an.

Wir suchen weiterhin das Gespräch mit den Eltern.

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