Die Schere geht auseinander

Wachsende Ungleichheit auch in Hürth – sozial geförderter Wohnungsbau wird immer wichtiger!

Trotz der so gerühmten guten Wirtschaftslage nimmt in Hürth die Zahl der Bezieher von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II, sogenannte Hartz-IV Empfänger zu und zwar deutlich. Dies geht aus einer Antwort der Verwaltung auf eine entsprechende Anfrage der Linksfraktion hervor. So stieg ihre Zahl in anderthalb Jahren um 272 auf 4021, die Anzahl der Jugendlichen unter 18 Jahren stieg in demselben Zeitraum von 1222 auf 1306.

Besonders gravierend ist hierbei die Situation auf dem Wohnungsmarkt, wo die Anzahl der Personen, die auf der Warteliste für eine Sozialwohnung stehen, von 613 auf 677 Personen gestiegen, dagegen die Anzahl der geförderten Wohnungen um 11 gefallen ist, weil sie aus der Bindung herausfallen. Da erscheinen 33 Sozialwohnungen, die in der Planung sind, wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

Man darf diese Zahlen nicht ignorieren, schon gar nicht, indem man sozial geförderten Wohnungsbau ablehnt, wie es die schwarz-grüne Mehrheit tut, die offensichtlich die Augen vor der Realität verschließt.

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