Zirkus Tschüssikowski: Die Dr. Kürten-Schule verabschiedet sich

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Am 3.6.16 verabschiedete sich die Dr. Kürten-Schule, die Förderschule der Stadt Hürth mit einer beeindruckenden Zirkusvorstellung, an der die ganze Schule mitgearbeitetet hatte. Eingeladen waren viele ehemalige Kollegiumsmitglieder, darunter auch die Vorgängerin des jetzigen Schulleiters Thomas Gunkel, Frau Christine Hucke, sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung. Nach kurzen Reden von Vertretern der Schulgemeinde zeigten die Schülerinnen und Schüler, was sie in einer Projektwoche einstudiert hatten: Tellerdrehen und Balancieren, Feuertricks und Jonglieren, Fakirnummern und Tanz. Nach der Zirkusvorführung wurde das Fest auf dem Schuhof fortgesetzt, am Ende spielte die Big Band der benachbarten Musikschule auf.

Der Abschied setzte den Schlußpunkt unter die fas 60jährige Geschichte der Dr.Kürten-Förderschule, deren Schülerzahl zuletzt nur noch 41 betrug, von denen am Ende dieses Schuljahres 13 entlassen werden. Die verbleibenden 28 Kinder der Klassen 7 bis 10 wechseln zur Pestalozzischule in Brühl, die Lehrerinnen und Lehrer verteilen sich auf verschiedene Schulen.

Frau Hucke, die von Anfang an gegen die Schließung protestiert hatte, brachte ihren Unmut zum Ausdruck. Sie hatte immer betont, dass in dieser Schule gute Arbeit geleistet wurde. Durch die Vorgabe einer Mindestzahl von 144 Schülerinnen und Schülern war aber der Fortbestand nicht mehr gewährleistet.

Das Gebäude wird noch ein Jahr von der Gesamtschule genutzt, danach soll eine neue Grundschule, die der Schulausschuß beschlossen hat, dort einziehen.

Mit der Schließung der Dr.Kürten-Schule geht in Hürth die Ära der städtischen Förderschule zuende, wie sich das neue Inklusionskonzept entwickelt, muss beobachtet und begleitet werden. 

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