Neuer Chef des Einkaufszentrums stellt sich vor

Der neue Centermanager des Hürth Park Einkaufszentrums, Herr Stefan Schneider, stellte sich am 14.3.16 der SPD-Fraktion vor. Er stellte zuerst die Lage des EKZ dar, die nicht schlecht sei, auch wenn es in einzelnen Bereichen noch Entwicklungsmöglichkeiten gäbe. So komme es auf einen guten Branchenmix an, der offen sein müsse für neue Verkaufskonzepte. Anstehende Mieterwechsel eröffneten hier Möglichkeiten im nächsten Jahr.

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Stefen Schneider(m), Stefan Renner (r), Margit Reisewitz (l)

Nach seinem Vortrag stand Herr Schneider für Fragen zur Verfügung, die ganz verschiedene Bereiche abdeckten, über Öffnungszeiten, Nachhaltigkeit, Ansiedlung bestimmter Geschäfte bis hin zur Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Vereinen in der Kommune. Herr Schneider zeigte sich offen für Anregungen, machte aber auch klar, dass bei allem kulturellen und sozialen Engagement der Schwerpunkt des EKZ auf dem Handel liegt. Aber, wie er mehrfach betonte „Handel ist Wandel“, also Veränderungen sind Teil seines Konzeptes. Nach zwei Stunden intensiver Diskussion verabschiedete sich Herr Schneider, nicht ohne versprochen zu haben, den Kontakt zu halten. Wir wünschen Herrn Schneider eine glückliche Hand und viel Erfolg bei seiner Arbeit.

Deutschherrenschule soll einen neuen Schulhof erhalten

Ortstermin mit Schule, Verwaltung und Politik

Eine Delegation aus Vertretern der Schule, der Verwaltung und der Politik nahmen am 10.3.16 den Schulhof in Augenschein. Die DHS hat den größten Schulhof aller Grundschulen (3000 qm), bei dem sowohl die Asphaltdecke, als auch die darunter liegenden Kanäle sanierungsbedürftig sind. Was die Sanierung teuer macht, ist nicht nur die Größe des Schulhofs, sondern auch die Entsorgung des belasteten Materials.

Da nur ein bestimmtes Budget im Haushalt für diesen Schulhof vorgesehen ist (452 000 Euro), fürchtet die Schule nun, dass für die Gestaltung des Schulhofs kaum noch Geld übrig bleibt, weil es in die Sanierung geflossen ist.

Die Schulleiterin, Frau Schiel, hatte ihre Wünsche schriftlich an die Verwaltung gerichtet und war enttäuscht, als diese in der Vorlage zum Schulausschuss kaum erwähnt wurden. Sie erhielt durch mich Rederecht im Ausschuss und konnte ihre Vorstellungen erläutern. Dies hatte zur Folge, dass ein Ortstermin vereinbart wurde, bei dem die Wünsche der Schule und verschiedene Varianten der Gestaltung diskutiert wurden. Deutlich wurde, dass die Schule besonderen Wert auf die Förderung basaler Fähigkeiten wie Bewegungskoordination und Balance legt, die mit bestimmten Spiel- und Klettergeräten geleistet werden kann. Hierbei spielt Inklusion eine besondere Rolle.

Unklar blieb, wieviel Fläche die Schule abgeben muss, um ein Baugrundstück zu vermarkten. Hier sah Frau Schiel die Verkehrserziehung in Gefahr. Auch ob der Schule das mit dem Verkauf erlöste Geld zugute kommt, blieb offen.

Meine Frage nach dem weiteren Vorgehen wurde dahingehend beantwortet, dass die Planung bis Juni abgeschlossen sein soll und die Umsetzung  noch dieses Jahr erfolgt. Diese Planung sollte aber in enger Abstimmung mit der Schule erfolgen, nicht über die Köpfe der Beteiligten hinweg.