Hürth führt – musikalisch

Der Januar in diesem Jahr hat uns wieder eindrucksvoll von unserer Josef-Metternich-Musikschule überzeugt.

Es begann am 6.1. mit der offiziellen Verabschiedung von Walther Boecker. Die Musikschule leistete an diesem Tag mehrere Beiträge.

Flüchtlings-Chor

Besonders ergreifend für viele war aber der Flüchtlingschor. Menschen aus vielen Nationen singen  gemeinsam Lieder darunter auch das „Stammbaumlied“.

Dann ging es weiter mit dem Neujahrskonzert der Musikschule. Das JugendSinfonieOrchester der Schule (und weitere Ensembles ) präsentierten das Programm, das sie auf der Chilereise gespielt hatten. (Siehe Bild oben)
Etwas mehr dazu beim Förderverein der Musikschule

Gezeigt wurden auch Bilder von der Reise und in der Pause gab es sogar kleine chilenische Speisen. Für die 20 Jugendlichen war die dreiwöchige Reise eine großartige Erfahrung, von der sie ihr Leben lang zehren werden. Auch wenn während der Reise wenig Zeit geblieben ist,  den Blog mit Texten und Bildern zu füllen: man kann erahnen, was diese Reise für die jungen Menschen bedeutet.
zum Blog der Chilereise
Das Projekt wird fortgesetzt: Wir erwarten wieder Gäste aus Chile und es gibt für 2017 schon eine Einladung nach Chile, bei der sogar noch mehr Jugendliche teilnehmen können. Hoffen wir, dass die Politik uns keine Schwierigkeiten macht.

Die Tinte unter dem Kooperationsvertrag zwischen Musikschule, Deutschherrenschule, der OGS an der Schule und dem Förderverein der Musikschule ist gerade trocken: Es wird zum dritten Mal ein Musik-, Tanz- und Filmprojekt an der Deutschherrenschule geben. Jeweils ca. 50-60 Kinder haben unter der Anleitung von Musik-, Tanz- und Filmpädagogen selbst ein Programm erarbeitet. Das Thema beim ersten Mal: „Wie fiebern los!… Countdown für eine verrückte Reise“
Hier ein Zeitungsbericht
Beim zweiten Mal war das Thema „Auf der Suche nach dem einzig wahren Schatz“.  Hier ein Bericht auf der Homepage der Stadt, der auch etwas mehr über die Bedeutung berichtet.
(Hier geht es zu den Videos)
Das neue Thema ist noch geheim. Wir dürfen gespannt sein, was die Kinder auf der Bühne des Bürgerhauses  präsentieren werden.

Wie in jedem Jahr beginnt jetzt wieder der Wettbewerb „Jugend Musiziert“. In der Vergangenheit waren unsere Kinder insbesondere die Harfenklasse sehr erfolgreich.
Aber auch bei andern Instrumenten gibt es beachtliche Erfolge. Hier ein Bericht der Rundschau über einen unserer Preisträger 2015.

Harfenensemble

Hier stimmt sich unsere Harfenklasse der Alterstufe II auf den Wettbewerb ein, Warten wir´s ab, wie sie in diesem Jahr abschneiden. Unser  Eindruck von heute war vielversprechend !

Dass bei so einer soliden Basisarbeit (es gibt z.Zt. 1300 Schüler) auch besondere Talente entdeckt und gefördert werden, bleibt nicht aus. Marius Peters hat hier begonnen, in Osnabrück und Köln studiert, arbeitet als erfolgreicher Jazzmusiker und ist seit kurzem auch an der Musikschule unserer Stadt als Dozent tätig.

Unter dem Titel „Hürther Musiker räumt Preise ab“  können wir im Hürther Wochenende vom 27.1.16 mehr erfahren. (Hier der Text auf der Homepage der Stadt)
Dirk Breuer fasst es gut zusammen: „Hürth führt – auch musikalisch“- Wo er recht hat, hat er recht.

Da irritiert es doch sehr, wenn in seiner Partei beim Wort „Sparen“ immer zuerst an die Beschneidung der wertvollen Arbeit der Musikschule gedacht wird.  (mehr darüber)

Möglicherweise wissen sie nicht, dass die Aktivitäten, die über die normale Arbeit unserer Musikschule hinausgehen, aus Mitteln des Bundes, des Landes und aus Spenden von Stiftungen, Firmen und vielen Privatleuten bezahlt werden. Dies sind im Jahr 5-stellige Eurobeträge für die Kinder von Hürth. Die Mittel sind zweckgebunden und gehen an engagierte, kompetente Teams, wie wir sie mit Ruddi Sodemann und seinen Mitstreitern haben.

Es ist nicht zulässig, dass die Basisarbeit daraus bezahlt wird, damit sich die Stadt zurückziehen kann.

Eine Einladung an die Ratsmitglieder: Kommen Sie und sehen Sie, was diese Schule leistet für Bildung, Soziales und Inklusion in unserer Stadt.

Vor der Wahl und nach der Wahl

Vor der Bürgermeisterwahl hat Dirk Breuer mehrfach seine Wertschätzung für die Arbeit unserer Musikschule ausgedrückt. Schwarz/Grün war sogar großzügiger beim Zuschuss zu der Schule als gedacht.

Nun ist die Wahl vorbei, da lesen wir von der CDU-Fraktion im Stadtanzeiger:  „Vom kommenden Jahr an müsse aber vor  allem gespart werden – etwa beim Betrieb der Musikschule“

Burzinski wird zitiert mit: „Nicht gespart werden soll an den Schulen“ .  Anscheinend ist für einige  Ratsmitglieder die Musikschule keine Schule.

Da wird klar,  warum 2014 nach der Ratswahl die Belange der Musikschule nicht mehr im Ausschuss  für Bildung, Soziales und Inklusion behandelt werden, wo sie sachlich hingehören, sondern im Ausschuss für Sport und Bäder, der wegen der Optik umbenannt wurde. (siehe auch)

WIr sind nun gespannt, ob Dirk Breuer die Führungsstärke zeigt, diese Fehlentwicklung zu stoppen.

 

 

Das Fahrtenprogramm der SPD AG60plus in diesem Jahr

Das Fahrtenprogramm der SPD AG60plus war 2015 ein großer Erfolg. (Bild oben in Straßburg 2015)

Wir konnten mit vielen Menschen gemeinsam interessante Ziele besuchen. In diesem Jahr stehen auf dem Programm:

Fr. 22.04.2016 Besuch von Landtag und WDR in Düsseldorf.
Do. 12.05.2016 Fahrt mit dem Kaiserwagen der Schwebebahn
Do. 16.06.2016 Besuch von Kasteeltuinen Arcen
Sa. 27.08.2016 Fahrt nach Remagen und Schiffstour auf dem Rhein.

und als Sonderfahrt der AG60-Plus  

Donnerstag 13. Okt. 2016  bis Samstag 15. Okt. 2016 nach Brüssel mit dem Thema

Europa im Blickpunkt“

 mehr über das Fahrtenprogramm hier

Die Gesamtschule öffnete ihre Türen

Am Samstag, 16.1.16 veranstaltete die Gesamtschule ihren Tag der offenen Tür, der auf großes Interesse stieß. Die Schulleiterin, Frau Sommer, präsentierte stolz das Können ihrer Schülerinnen und Schüler, die musikalische, sportliche und sprachliche Darbietungen zeigten. Und viele Vertreter des Rates waren gekommen, um ihr Interesse und ihre Bereitschaft zur Unterstützung zu bekunden.

Herr Husken, der Musiklehrer  der Schule, versteht es , die Kinder zu ermutigen,  selbst musikalisch aktiv zu werden.

Da sind wir sicher, dass die Spenden aus der Aktion des Fördervereins der Schule für die Ausstattung mit Musikinstrumenten auf fruchtbaren Boden fallen.

Wohnungspolitik auch in Baden-Württemberg ein wichtiges Thema

Weikersheim ist eine sehr hübsche Stadt südlich von Würzburg mit einem historischen Stadtkern. Wir sind in der Vergangenheit oft in der Stadt zu Gast gewesen zu Konzerten der„Jeunesses Musicales Deutschland“.  (mehr).

Dabei haben wir Kontakt zu dem dortigen SPD-Ortsverein insbesondere zu Angelika Barth aufgenommen, die auch im Landesvorstand  der AG60plus in Baden-Württemberg vertreten war. Mit ihr und anderen Genossen konnten wir viele Themen diskutieren und Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Regionen betrachten.

Da hat es uns sehr gefreut, dass Hildegard Buchwitz-Schmidt, Vorsitzende des SPD-Ortsverein Weikersheim,  Rolf Reisewitz zum Neujahrsempfang am 9.1.16 des Ortsvereins eingeladen hat, um dort über das Bielefelder Modell,  Anpassungen an ländliche Gebiete am Beispiel Lemgo und wohnungspolitische Initiativen der SPD-Hürth zu berichten. Denn auch dort ist die Wohnungspolitik ein wichtiges Thema. Es gibt aber im Gegensatz zu Hürth eher Leerstand, weil Menschen  wegen der Arbeitsplätze und wegen der Barrieren von Altbauwohnungen die Stadt verlassen müssen.

Wir waren erfreut über den freundlichen Empfang und die konstruktiven Diskussionen. Insbesondere hat uns gefreut,  das Dorothee Schlegel, Bundestagsabgeordnete, anwesend war  und uns nur wenige Tage später mit wohnungspolitischen Informationen aus Berlin versorgt hat.

(Hier ein Bericht in der Tauber-Zeitung)

In Baden-Württemberg  ist am 13.3.16 Landtagswahl. So wurden wir auch von Ute Schindler-Neidlein, der Landtagskandidatin,  herzlich begrüßt. Wir wünschen ihr viel Erfolg.

SPD_Weikersheim160109

v.l.n.r: Ute Schindler-Neidlein (Landtagskandidatin), Dorothee Schlegel (MdB), Margit Reisewitz (stellv. Fraktionsvorsitzende SPD-Hürth)

Zum Neujahrsempfang am 10.1.16 hatte der  SPD-Ortsverein  Schrozberg in das dortige Schloss eingeladen. Dieser Empfang hatte auch überregionale Bedeutung, waren doch als Gäste neben Bürgermeister Klemens Izsak sowie Vertretern des Stadtrates auch die Europa-Abgeordnete Evelyne Gebhardt, die Bundestagsabgeordnete Annette Sawade, die Landtagskandidaten Jürgen Saknus und Ute Schindler-Neidlein anwesend. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Rede von Nils Schmid, dem stellvertretenden Mininisterpräsidenten und Landesvorsitzenden der SPD in BW.

Nils Schmid ging in seiner Rede alle relevanten landespolitischen Themen durch, aber besonderes Gewicht bekamen die Themen Flüchtlinge und geförderter Wohnungsbau. Dabei war es ihm wichtig herauszustellen, dass diese Probleme schon seit 2011 in Angriff genommen wurden und nicht erst seit  der Flüchtlingsstrom so groß geworden ist.

Neujahrstreffen SPD 20160110

v.n.r.: Schornsteinfeger, MdB Annette Sawade, MdEP Evelyne Gebhard, Tülay Schmid, Margit Reisewitz- SPD Hürth, Nils Schmid- stellv. Ministerpräsident BW, Rolf Reisewitz- SPD Hürth, Ute Schindler-Neidlein – Landtagskandidatin Main-Tauber-Kreis (Weikersheim), Schornsteinfegerin, Hans-Jürgen Saknus – Landtagskandidat Hohenlohe und im Hintergrund Karl-Heinz Rehfeld – Pianist

Unser Besuch in Baden-Württemberg zeigte uns, dass es sich lohnt,  über die Landesgrenzen hinweg die Probleme zu betrachten.