Hürth entwickelt Inklusionskonzept

Das Thema Inklusion ist in aller Munde, jedoch verbinden sich auch viele Fragen mit der konkreten Umsetzung im Alltag.

Die Stadt Hürth hat sich auf den Weg gemacht, um ein Konzept zu erarbeiten, das Inklusion in Hürth alle Beteiligten erlebbar zu machen. Nach einer Auftaktveranstaltung „Vielfalt wahrnehmen – Inklusion in der Kommune Hürth gestalten“ die die verschiedenen Aspekte des Themas behandelte, den Ratsbeschluß vom 18.3.3014, der den Startschuß gab zur Entwicklung eines Inklusionskonzeptes der Stadt Hürth. Gefordert wurden konkrete Maßnahmen- und Zeitpläne, die dem Rat und den Ausschüssen vorzulegen seien. Beteiligt werden an diesem Prozeß sollten alle relevanten Akteure aus der Stadt, Verbände, Vereine, Intitiativen des Ehrenamtes sowie Politiker.

Treppe
Hürth ist noch lange nicht barrierefrei

Es wurden 4 Planungsgruppen gebildet: Bildung und Erziehung; Kultur; Demografie, Arbeit und Berufsausbildung sowie Wohnen, Bauen, Öffentlicher Raum und Mobilität. Diese Planungsgruppen tagten drei- bis viermal und diskutierten die verschiedenen Themenstellungen. Die Ergebnisse wurden immer wieder der Steuerungsgruppe vorgestellt, die dann die Sondersitzung des Ausschusses für Bildung, Inklusion und Soziales vorbereitete.

In dieser Sondersitzung v. 21.10.15 wurde nicht nur die Maßnahmenpakete präsentiert, die in den Planungsgruppen erarbeitet worden waren, sondern es wurde auch beschlossen, sie allen Bürgerinnen und Bürgern öffentlich vorzustellen. Diese Bürgerinformation fand am 18.11.15 in der Aula des Albert-Schweitzer-Gymnasiums statt. Hier wurden in drei Arbeitsgruppen die Handlungsfelder besprochen, die in das Konzept eingearbeitet werden sollen.

Im Frühjahr des nächsten Jahres wird dann der Entwurf des Inklusionskonzeptes im Ausschuß für Bildung, Inklusion und Soziales zur Abstimmung gestellt. Das fertige Konzept wird dann der Rat beschließen. Allerdings muß bei der Umsetzung immer wieder überprüft werden, ob das Konzept sich in der Realität bewährt.

 

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