IG Hürth erhöht den Druck!

Die Interessengemeinschaft gegen Höchstspannungsleitungen versucht jetzt, durch öffentlichkeitswirksame Maßnahmen mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen, um noch mehr Unterstützung zu bekommen und auf die Dringlichkeit ihres Anliegens hinzuweisen. Mehrfach hatte die SPD Hürth sich eingeschaltet, um zu helfen. Die Landtagsabgeordnete Brigitte D´Moch-Schweren war wiederholt vor Ort, zuletzt hatte sie Staatssekretät Dr. Günther Horzetzky  mitgebracht, der sich in Hürth ein Bild von der Nähe der Trassen zur Wohnbebauung machen wollte. Bei dem Treffen mit der IG waren auch Bürgermeister Walther Boecker, Stephan Renner und ich anwesend.

Herr Horzetzky war erstaunt zu erfahren, dass Amprion jetzt im Gegensatz zu vorher gemachten Aussagen noch eine weitere Leitung (Ultranet) auf die geplanten Höchstspannungsmasten legen will. Er sieht darin einen Formfehler und will prüfen lassen, ob hier das Verfahren noch geändert werden kann.

Obwohl es einige Signale von Sigmar Gabriel gegeben hat, Erdverkabelung an mehr Stellen als jetzt geplant möglich zu machen, enthält der neue Gesetzentwurf zu EnLAG (Energieleitungsausbaugesetz) wiederum Hürth nicht als Pilotstrecke für Erdverkabelung. Da das Bundeskabinett im Februar über diesen Gesetzentwurf beschließt, im Mai dann die 2. und 3. Lesung stattfindet, muss jetzt die Problematik thematisiert werden, um noch Einfluss zu nehmen.

Die IG hat bereits einige Standaktionen durchgeführt, bei denen ebenfalls Vertreter der Parteien anwesend waren und Unterschriften gesammelt wurden, die in Berlin eingereicht werden sollen. Am 6.3.15 um 17 Uhr ist eine Demonstration geplant, die am Parkplatz Kiebitzweg beginnen soll.

Flyer

Hier geht es zur Homepage der IG
Es wäre zu wünschen, dass das Engagement der Bürger,
die sich bisher immer gesprächsbereit und
kooperativ gezeigt haben,  Erfolg hat.

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