Das Bielefelder Modell kommt in Hürth voran!

Es soll das Wohnbaulandkonzept der Stadt Hürth überarbeitet werden. Dazu hat der Planungsausschuss auf Antrag der SPD zum 24.3. Herrn Oliver Klingelberg von der BWG eingeladen, das in Bielefeld in vielen Projekten und seit vielen Jahren realisierte „Bielefelder Modell“ vorzustellen.

Markante Punke möchte ich herausstellen

Selbstbestimmtes Wohnen:

  • Es handelt sich um Projekte für das Wohnen allgemein, nicht um Wohnen nur für alte oder kranke Menschen. Wenngleich für ältere Menschen diese Wohnungen besonders attraktiv sind.  Es ist, wenn man so will, gelebte Inklusion.
  • Die Wohnungen sind teilweise frei finanziert, teilweise gefördert.
    Die von manchen Leuten gefürchteten sozialen Brennpunkte durch geförderte Wohnungen gibt es dann sicher nicht.
  • Die Mietkosten liegen in der Größenordnung der Durchschnittsmieten in Bielefeld.
    Geförderte Wohnungen sind dabei natürlich günstiger als die frei finanzierten.
  • Alle weiteren Leistungen (Pflegedienst, Essen im Wohncafé etc.) müssen nicht in Anspruch genommen werden.

mit Versorgungssicherheit

  • In dem Komplex hat ein ambulanter Pflegedienst einen Stützpunkt, der 24-Stunden am Tag besetzt ist. Der kann bei Bedarf in Anspruch genommen werden.
  • Es gibt einen Gemeinschaftsraum, das „Wohncafé“. Dort werden Mahlzeiten angeboten aber auch kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Musik etc.
    Der Betrieb wird getragen von ehrenamtlichen Menschen. Der Pflegedienst sorgt aber für die Organisation des Wohncafés und stellt sicher, dass sich Menschen darauf verlassen können, dort Mahlzeiten zu erhalten.

ohne Betreuungspauschale

  • Der ambulante Pflegedienst hat einen Stützpunkt im Haus, muss jedoch nicht in Anspruch genommen werden. Es ist auch möglich, einen anderen Pflegedienst zu beauftragen. Nur wenn Pflege in Anspruch genommen wird, falllen Kosten an, die ganz oder teilweise von der Pflegeversicherung übernommen werden.
  • Die Raumkosten für das Wohncafé trägt das Wohnungsbauunternehmen. Die Arbeit wird getragen durch ehrenamtliche Kräfte. Dies können natürlich auch Bewohner sein, die Freude daran haben, sich in eine Gemeinschaft einzubringen. Die (geringen) Kosten dafür tragen nur die, die Leistung auch in Anspruch nehmen.

Bild_Bielefeld

Bild aus einem Vortrag von Günter Niermann (hier)

weitere Information bei der BWG

 Wie kann das funktionieren?

Der ambulante Pflegedienst hat seinen Stützpunkt im Haus, bietet aber seine Leistung auch anderen Menschen an. Dies wertet auch Wohnungen in der Umgebung (Quartier) auf.

Der Pflegedienst hat für einige Wohnungen ein Vorschlagsrecht für die Vermietung. Damit kann er mit kurzen Wegen Menschen betreuen, die besonders viel Pflege benötigen.

In manchen Fällen kann es sein, dass die Gesamtkosten  der ambulanten Pflege die der stationären Pflege überschreiten.  Dies kann toleriert werden, weil durch Vermeidung (oder Herauszögern)  der stationären Pflege in vielen Fällen im Gesamtkonzept auch für die Stadt Kosten gespart werden können. Da müssen die zuständigen Stellen der Stadt mitwirken.

Natürlich ist das Bielefelder Modell nicht für alle Situationen geeignet. Menschen mit bestimmten gesundheitlichen Problemen benötigen mehr spezielle Unterstützung und müssen dann auf  Selbstbestimmung teilweise verzichten. Z.B.:

  • Im Kirschblütencarré gibt es seit 2012 eine Gemeinschaftswohnung für beatmete Patienten (mehr)
  • An der Kölnstraße entsteht eine Gemeinschaftswohnung für Menschen mit Demenz. Am Donnerstag, den 26.3.15 stellte die GWG dieses Konzept der Öffentlichkeit vor. (hier die Ankündigung der GWG)

 Wie geht es weiter:

  • Alle Mitglieder des Planungsausschusses waren angetan vom Konzept und sind bereit bei der Weiterentwicklung des Wohnbaulandkonzepts das Bielefelder Modell in die Überlegungen einzubeziehen und ggf. an Hürther Verhältnisse anzupassen,
  • Unser Bürgermeister Walther Boecker schlug vor, dass sich  die städtischen Stellen intensiver mit dem Bielefelder Modell befassen. Herr Klingelberg von der BGW steht für weitere Diskussionen gern zur Verfügung.
  • Der Arbeitskreis „Wohnbaulandkonzept“, in dem alle Parteien vertreten sind, wird prüfen, welche Grundstücke für eine solche Entwicklung geeignet sind.

Ich freue mich, dass die Arbeit der  SPD AG60 plus  so Früchte tragen wird und bezahlbares Wohnen in Hürth auch für ältere Menschen ermöglicht wird.

Hürth ist bunt- Internationales Begegnungsfest des Integrationsrates

In der  Aula des Albert-Schweitzer-Gymnasiums hatten sich Einheimische und Zugewanderte versammelt, um gemeinsam zu feiern. Kinder und Erwachsene boten ein abwechslungsreiches musikalisches und tänzerisches Programm. Besonders berührend war es, als die Bühne sich mit Flüchtlingsfamilien füllte, und jeder sich in seiner Muttersprache und auf deutsch vorstellte. Dies war besonders der Brücke der Kulturen zu verdanken, einer Gruppe von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, die Asylbewerbern Deutschunterricht geben.

G.Kisun-R_u_M.Reisewitz Frau G. Kinsun (Brücke der Kulturen),
Rolf Reisewitz  und ich

Auch die Musikschule unterstützt die Arbeit der Brücke der Kulturen, indem sie gemeinsames Singen von Kindern und Erwachsenen anbietet. Obwohl die Gruppe der Flüchtlinge erst wenige Woche proben konnte, präsentierten sie einige Lieder auf deutsch auf der Bühne. Hier zeigt sich die bindende Kraft der Musik, die den Asylbewerbern helfen kann, sich in in unserer Stadt heimisch zu fühlen.

Bruder_JakobAlle singen gemeinsam „Bruder Jakob“
unter der Leitung von Frau Rauscher

Dieses Engagement, das von der Stadt unterstützt wird, gilt es besonders hervorzuheben. Dank auch an den Integrationsrat, der mit diesem Fest einen würdigen Rahmen geschaffen hat, um die Integrationsarbeit vorzustellen.

 

Das Bielefelder Modell wird im Planungsausschuss des Rats vorgestellt.

Das Wohnbaukonzept der Stadt Hürth soll überarbeitet werden.  Dabei sollen auch bezahlbare Wohnungen  für ältere Mitbürger entstehen.

Das Bielefelder Modell hatte ja unsere AG 60Plus im Rahmen einer Reihe von Veranstaltungen zum Thema „Wohnen im Alter“ vorgestellt und diskutiert. Nun findet diese Initiative auch Eingang in die Ratsarbeit.

Ich freue mich, dass am 24.3. um 18 Uhr im  Planungsauschuss im Deutschordenssaal das Bielefelder Modell vorgestellt wird.

Unter Tagesordnungspunkt 2, also zu Anfang, wird Herr Klingelberg von der BGW Bielefeld darüber berichten.

Selbstbestimmt Wohnen mit Versorgungssicherheit ohne Betreuungspauschale“

Alle Bürger  sind als Zuhörer zugelassen.

Wahrscheinlich wird dieser Tagesordnungspunkt bis 19 Uhr abgeschlossen sein.

Sonderkonzert mit Preisträgern des Wettbewerbs „Jugend musiziert“

Am Sonntagvormittag, 15.3.15  hatte die Josef-Metternich-Musikschule als Gastgeber in die Aula des Albert-Schweitzer-Gymnasiums zu einem Sonderkonzert eingeladen. Vortragende waren Preisträger des 52. Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ 2015 aus dem Rhein-Erft-Kreis.

Fr_Reuter

 

Christiane Reuter, stellvertretende Leiterin der Musikschule begrüßte als Geschäftsführerin des Regionalausschusses „Jugend musiziert“ Bürgermeister Walther Boecker, den stellvertretenden Landrat Ripp als Vertreter des Kreises, Vertreter aus dem Stadtrat, Frau Cürten-Noack, Stephan Renner und mich sowie Vertreter der fünf kommunalen Musikschulen, die den Wettbewerb austragen.

 Ehrengaeste_2

v.r.: Cürten-Noack, Renner, Boecker, Ripp, Reisewitz

Alle waren gekommen, um zusammen mit den Eltern dem Vortrag der Preisträger aus fast allen Altersklassen zu lauschen. So weit wie der zeitliche Bogen der Stücke gespannt war, so vielfältig war auch die Auswahl an Kompositionen, die von den Preisträgern mit Virtuosität gemeistert wurden.

Es gehört viel Mut und Können dazu,  allein auf einer Bühne so ausgezeichnet zu musizieren.

Alina

Alina Kaytan spielt hier „Un dia de noviembre“ von Leo Brouwer.

Am Landeswettbewerb in Düsseldorf nahmen ungefähr 150 Schüler aus dem Rhein-Erft-Kreis teil, von denen sich 7 für den Bundeswettbewerb in Hamburg qualifizierten. Beeindruckt von den Leistungen spendete das Publikum lang anhaltenden Applaus. Die Rose, die jeder Teilnehmer am Schluss als Symbol der Anerkennung erhielt, war hoch verdient.

Rosen_verteilen

 

„Das sichere Haus“ Informationen zum Schutz vor Einbrechern

Die AG 60+ der Hürth SPD hatte zu einer Informationsveranstaltung  „Das sichere Haus“ eingeladen, ungefähr 40 Personen waren dieser Einladung in die AWO Alt-Hürth gefolgt und hörten interessiert dem Vortrag der beiden Kriminalhauptkommissare Guido Krümpel und Heinz Schmickler zu, die vom Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz/Technische Beratung gekommen waren.

Es gab sogar einen aktuellen Anlaß, auf den ich in meiner Begrüßung hinweisen konnte: In der Presse vom selben Tag war zu lesen, dass die Einbrüche im Rhein-Erft-Kreis (zu denen auch die Versuche gehören), im letzten Jahr von 1840 auf 1280 zurückgegangen sind, was auch der Einbruchschutzaktion „Riegel vor“ der Polizei zu verdanken ist.

mit_Publikum

Herr Schmickler zeigte in seinem Vortrag die Täterperspektive auf, die darauf bedacht sind, Schwachstellen des Hauses oder der Wohnung anzugreifen.

Schmickler

Einbrecher suchen nach Gelegenheiten, sie werden abgeschreckt, wenn Angriffe zu lange dauern oder mit Geräusch verbunden sind. Auch gibt es bevorzugte Jahreszeiten (Wintermonate) und Tageszeiten (nach Anbruch der Dunkelheit), an denen Einbrüche passieren. Deshalb sollte jeder daran interessiert sein, sein Haus zu schützen, ohne es zu einer Festung umzubauen.

ganz_sicheres_Haus Niemand möchte in solch einem Haus wohnen.

Wie kann man nun sein Haus oder seine Wohnung schützen? Da die meisten Einbrüche über die straßenabgewandte Seite erfolgen, müssen hier Fenster und Türen besonders gesichert sein. Herr Schmickler stellte verschiedene Sicherungssysteme vor, die nachträglich eingebaut werden können. Die Polizei rät, nur mit Fachfirmen zusammenzuarbeiten, die auf der Internetseite der Polizei www.polizei.nrw.de/rhein-erft-kreis zu finden sind.

 Auch wenn das Haus nachträglich gesichert wurde, kann man die Beratung der Polizei in Anspruch nehmen, die die Maßnahmen bewertet und ein Siegel verleiht.

Diese Veranstaltung hat sicher auch dazu beigetragen, das Bewußtsein für Sicherheitsfragen rund ums Haus zu erhöhen, was hoffentlich weiter zu sinkenden Einbruchszahlen führen wird. Deshalb danken wir von der AG 60+ Herrn Schmickler und Herrn Kümpel für die sehr anschauliche Darstellung und die kompetente Beratung.

 

Großer Erfolg für die IG Hürth

Eine große Anzahl von Hürther Bürgerinnen und Bürgern  (ich schätze über 400) war dem Aufruf zur Demonstration der IG Hürth gefolgt.

Sammeln

Auf dem Parkplatz am Kiebitzwegweg versammelten sie sich mit Transparenten und Plakaten, um ihrer Forderung Ausdruck zu verleihen, die über 90m hohen Höchstspannungsmasten  zu verhindern und die Leitungen stattdessen unter die Erde zu verlegen.

RTL_Walther_Boecker

Walther Boecker gibt RTL ein Interview

Dem Aufruf waren auch viele Politiker gefolgt. Bürgermeister Walther Boecker, unser Bundestagsabgeordnete Dr. Kippels, unsere Landtagsabgeordnete Brigitte D´Moch-Schweren Ratsmitglieder der meisten Parteien darunter auch die Bürgermeisterkandidaten Stephan Renner und Dirk Breuer.

Nachdem der Vorsitzende der IG Hürth Wolfgang Holz die Teilnehmer begrüßt hatte, setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung und marschierte entlang der Luxemburgerstraße über die Beselerstraße und Bahnstraße zum Spielplatz Kiebitzweg zur Abschlussversammlung.

Stephan_Renner

In den Ansprachen betonten die meisten Redner (Boecker, Dr. Kippels, Renner, Dr. Seydel, Holz) die Notwendigkeit der Erdverkabelung und das Engagement, gemeinsam in Berlin auf eine Änderung des ENLAG-Gesetzes zu dringen.

Peinlich fand ich nur den Beitrag  von Dirk Breuer, der als einziger die Gelegenheit zur parteipolitischen Profilierung nutzte.

So wünscht er sich sogar Horst Seehofer als Vorbild für Hannelore Kraft in der Frage der Hochspannungsleitung.  Fakt ist: Dies ist eine bundespolitische Frage  und wir haben in Berlin eine große Koalition mit einer Kanzlerin, die bisher in dieser Frage von ihrer Richtlinienkompetenz keinen Gebrauch gemacht hat und einem Fachminister, der die Sorgen der Hürther Bürger um ihre Gesundheit anscheinend ignoriert. Dem sollten wir in Hürth eine ganz große Koalition entgegensetzen, um eine Gesetzesänderung zu erreichen.

NUR ZUSAMMEN SIND WIR STARK !!!

Mein Dank gilt aber besonders der IG Hürth, die sich immer sehr sachlich und kompetent für die Interessen der Anlieger eingesetzt  und die Veranstaltung ausgezeichnet organisiert hat.

Hier geht es zur Homepage der IG Hürth

„Lesetipps auf dem roten Sofa“ gestartet

Am Samstag, den 28.2.15 luden die Lesefreunde ein zu einer gemütlichen Runde auf dem roten Sofa in der Stadtbücherei.

Birgit Merschky, die stellvertretende Vorsitzende der Lesefreunde, hatte sich mit Sachbüchern und Romanen beschäftigt, die sie bei Kaffee und Gebäck interessierten Lesern vorstellte. Frau Merschky schaffte es mit ihren Bemerkungen, Denkanstöße zu geben und Interesse zu wecken. Die meisten Bücher, die sie vorstellte wurden  anschließend ausgeliehen. Und auch zwei neue Leser meldeten sich bei der Stadtbücherei an. Alle Teilnehmer waren von der Startveranstaltung sehr angetan. Geplant sind noch 3 weitere Termine in diesem Jahr. Der nächste steht schon fest:   23.5.2015.

mehr auf der Homepage der Lesefreunde.

Mentor-Hürth erhält wieder Zuwachs!

Mentor- die Leselernhelfer im Verein der Lesefreunde Hürth e.V. hatte 13 Interessenten zur Schulung eingeladen. Man traf sich in der Ahl Schull, dem VHS-Gebäude in Efferen am Nachmittag des 20. Februar 2015. Viele in der Gruppe hatten schon lange vorgehabt, mit einem Kind zu lesen, da sie selbst gern lesen und diese Freude weitergeben wollen oder ihre Erfahrungen in der Familien mit anderen  Kindern vertiefen wollen. Andere wollten sich informieren und danach entscheiden, ob dieses Projekt für sie das richtige ist.

Mentorschulung_2015

Das Mentorprojekt wird in Hürth von Margret Schaaf betreut, die auch die Schulung leitete. Sie verdeutlichte den Interessenten, dass es bei den wöchentlichen Treffen mit einem Grundschulkind nicht darum geht, Leistung zu fordern, sondern auf die Interessen des Kindes einzugehen. Es muss auch nicht immer Lesen sein, Gespräche und Spiele gehören genauso zum Konzept. Lesementoren geben keine Nachhilfe und sind auch keine Therapeuten, sie wenden sich dem Kind zu und fördern die Fähigkeiten, die es schon hat.

Die neuen Lesementoren erfuhren, welches Material sie verwenden können und wo sei es erhalten. Die Stadtbücherei spielt dabei eine wichtige Rolle, hier erhalten Lesementoren die Bücher für ihre Lesekinder mit doppelter Ausleihzeit.

Am Schluß der Schulung hatten sich zehn neue Lesementoren gefunden, die so bald wie möglich ihre Tätigkeit aufnehmen werden. Es wird sicher bereichernd für Kinder und Erwachsene, wie ich aus eigener Anschauung sagen kann.

IG Hürth erhöht den Druck!

Die Interessengemeinschaft gegen Höchstspannungsleitungen versucht jetzt, durch öffentlichkeitswirksame Maßnahmen mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen, um noch mehr Unterstützung zu bekommen und auf die Dringlichkeit ihres Anliegens hinzuweisen. Mehrfach hatte die SPD Hürth sich eingeschaltet, um zu helfen. Die Landtagsabgeordnete Brigitte D´Moch-Schweren war wiederholt vor Ort, zuletzt hatte sie Staatssekretät Dr. Günther Horzetzky  mitgebracht, der sich in Hürth ein Bild von der Nähe der Trassen zur Wohnbebauung machen wollte. Bei dem Treffen mit der IG waren auch Bürgermeister Walther Boecker, Stephan Renner und ich anwesend.

Herr Horzetzky war erstaunt zu erfahren, dass Amprion jetzt im Gegensatz zu vorher gemachten Aussagen noch eine weitere Leitung (Ultranet) auf die geplanten Höchstspannungsmasten legen will. Er sieht darin einen Formfehler und will prüfen lassen, ob hier das Verfahren noch geändert werden kann.

Obwohl es einige Signale von Sigmar Gabriel gegeben hat, Erdverkabelung an mehr Stellen als jetzt geplant möglich zu machen, enthält der neue Gesetzentwurf zu EnLAG (Energieleitungsausbaugesetz) wiederum Hürth nicht als Pilotstrecke für Erdverkabelung. Da das Bundeskabinett im Februar über diesen Gesetzentwurf beschließt, im Mai dann die 2. und 3. Lesung stattfindet, muss jetzt die Problematik thematisiert werden, um noch Einfluss zu nehmen.

Die IG hat bereits einige Standaktionen durchgeführt, bei denen ebenfalls Vertreter der Parteien anwesend waren und Unterschriften gesammelt wurden, die in Berlin eingereicht werden sollen. Am 6.3.15 um 17 Uhr ist eine Demonstration geplant, die am Parkplatz Kiebitzweg beginnen soll.

Flyer

Hier geht es zur Homepage der IG
Es wäre zu wünschen, dass das Engagement der Bürger,
die sich bisher immer gesprächsbereit und
kooperativ gezeigt haben,  Erfolg hat.