Hürth erhält einen weiteren Leseclub!

Leseclubs – mit Freu(n)den lesen – so lautet das Motto der Stiftung Lesen, die die Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen unterstützt. 230 Leseclubs werden in ganz Deutschland eingerichtet und Hürth wird bald mit zwei Standorten vertreten sein. Kindern im Grundschulalter wird nicht nur vorgelesen, es werden Rollenspiele gemacht, Rätsel gelöst, Figuren gemalt und gebastelt, Spiele gespielt. Alle Aktionen wecken das Interesse der Kinder , sich mit Geschichten oder Sachthemen auseinanderzusetzen.

Dreimal die Woche nachmittags gibt es die Möglichkeit für Kinder der OGS, dieses Angebot wahrzunehmen. Die Stiftung Lesen liefert die Erstausstattung mit Büchern und Möbeln, die Schule stellt den Raum zur Verfügung und ein weiterer Bündnispartner kümmert sich um die Betreuung.

Da in Hürth bereits Erfahrungen mit dem Leseclub an der Deutschherrenschule vorliegen, entstand der Wunsch bei der Schulleiterin der Brüder-Grimm-Schule in Gleuel, Frau Borchel-Breuer, auch hier einen Leseclub einzurichten. Die Lesefreunde Hürth e.V. sind Bündnispartner und stellten gemeinsam mit der Schule den Antrag an die Stiftung Lesen in Mainz. Wir freuen uns, dass dieser Antrag bewilligt wurde und konnten deshalb den Kooperationsvertrag am 9.Februar 2015 unterschreiben.

Leseclub_Brüder_Grimm_2

Frau Friedrich, Frau Borchel-Breuer und ich beim Unterschreiben des Kooperationsvertrags

Einige Betreuer haben sich schon gemeldet, aber weitere werden noch gesucht. Wer Lust und Zeit hat, mit Kindern auf Lese-Entdeckungsreise zu gehen, ist herzlich eingeladen, an einem Nachmittag in die Brüder-Grimm-Schule  zu kommen. Bitte melden bei der Schulleitung Frau Borchel-Breuer (Tel. 93 22 70, Mail: verwaltung@brueder-grimm-schule-huerth.de)  oder Margit Reisewitz  Tel. 97 80 96, Mail: margit.reisewitz@edv-reisewitz.de )

 

Höchstspannungsleitungen: Netzbetreiber Amprion ändert die Bedingungen

Ging es bisher bei dem Problem der Höchstspannungsleitungen, die durch Hermülheim und Efferen führen sollen, darum, ob diese Leitungen unterirdisch verlegt werden sollen, wie es die Bürgerinitiative IG Hürth sowie Politik und Verwaltung der Stadt fordern, so plant der Netzbetreiber Amprion jetzt, die knapp 100 Meter hohen Masten nicht nur für Wechselstrom auszurüsten, sondern noch zusätzlich dazu eine Gleichstromverbindung „Ultranet“ darauf zu setzen.

Hochspannungsleitung_im_Wohngebiet_Hürth

Keine Hochspannungsleitung liegt so nah an der Wohnbebauung wie hier in Hürth.

Als erste Reaktion auf diese Pläne hat Bürgermeister Walther Boecker die Bezirksregierung Köln davon in Kenntnis gesetzt, da Amprion dieses Vorhaben nicht beim Erörterungstermin zum Planfeststellungsverfahren bekannt gegeben hat. Die Bezirksregierung muss nun entscheiden, ob dieser neue Sachverhalt das Planfeststellungsverfahren gefährdet.

Dies ist eine überraschende Wende, die zeigt, dass der Netzbetreiber die Bedenken der Bürger nicht ernst nimmt. Die SPD kritisiert dieses Verhalten von Amprion und hat sich mit dem „Runden Tisch“ der IG Hürth am 15.12.14 getroffen, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

Darüber mehr in einem weiteren Beitrag.