Der Leseclub Fridolin darf Kisten auspacken!

Der Leseclub Fridolin an der Deutschherrenschule hat Nachschub erhalten. Die Stiftung Lesen schickte acht (!) Kisten mit Büchern, Bastelmaterial und Medien, die mit Begeisterung ausgepackt wurden.

Seit November 2013 gibt es an der Deutschherrenschule in Hermülheim einen Leseclub, der von der Stiftung Lesen mit Möbeln und Büchern ausgestattet wurde. An drei Nachmittagen in der Woche sind wir insgesamt sieben Ehrenamtler damit beschäftigt, altersgemischten Gruppen von Kindern das Lesen näher zu bringen. Es wird aber auch gespielt, gebastelt und gemalt, weil alles auf die Interessen der Kinder ausgerichtet ist.

Nach der Grundausstattung im Jahr 2013 gab es nun eine Nachausstattung, die zum Teil schon vor Weihnachten eintraf. Mitte Januar erfolgte dann noch eine Lieferung mit sieben Kisten voller Bücher und Medien, die von den Kindern sofort mit Beschlag belegt wurden. Das Spiel „Silbendetektive“ war gleich der Renner, ein Buch mit Safari-Tieren, die als Hologramme dargestellt waren und sich bewegten, erregte Staunen. „Der Körper. Unter die Haut geschaut“ ließ schichtweise erkennen, wie unser Körper gebaut ist. Aber auch Kinder, die sich für Märchen interessieren, fanden etwas in den Kisten.

Neuer_Lesestoff_von der Stiftung_Lesen

Wir danken der Stiftung Lesen für ihre großzügige Unterstützung und freuen uns auf neuen Schwung in unserer Leseförderung.

Mit Musik ins neue Jahr

Am Sonntag, 25.1.15 hatte die Josef-Metternich-Musikschule der Stadt Hürth zum Neujahrsempfang geladen, um einen Einstieg zu geben in das Jahr 2015, in dem die Muskschule ihr 50jährigen Bestehen feiert. Eingestimmt wurden die Besucher vom Salonorchester Schwarzwälder Kirsch mit schwungvollen populären Melodien im Foyer.

Der Schulleiter, Ruddi Sodemann, lud dann die Gäste, zu denen nicht nur der Bürgermeister Walther Boecker, der Kämmerer Dr. Dirk Ahrens-Salzsieder, der Bundestagsabgeordnete Kippels und viele Ratsmitglieder (so auch der Bürgermeisterkandidat Stephan Renner) gehörten, in den Konzertsaal der Musikschule ein.

Dort gab  es einige Kostproben des hohen musikalischen Niveaus, das unsere Schüler erreichen.

Alles_bereit_für_das_Harfenensemble

Alles bereit für das Harfenensemble,
das bei Jugend musiziert so erfolgreich ist.

aufmerksame_Zuhörer

viele aufmerksame Zuhörer, darunter auch
Stephan Renner, der Bürgermeisterkandiat der SPD

In seiner Ansprache präsentierte Herr Sodemann den Rückblick auf 50 Jahre Musikschule, die sich rasch entwickelte. Heute unterrichten über 30 Dozentinnen und Dozenten ungefähr 1250 Schüler, größtenteils Kinder und Jugendliche. Die Musikschule pflegt die Kooperation mit Kindergärten, Schulen und Vereinen und hat für ihr deutsch-türkisches Projekt KommUnity 2014 den Kulturpreis der Stadt Hürth erhalten und wurde sogar auf der Homepage der Bundesregierung als vorbildlich gelobt.

2015 feiert die Musikschule nicht nur ihr Jubiläum, sondern auch den 100. Geburtstag ihres Namensgebers, des Hürther Sängers Josef Metternich mit Konzerten, einem Musical mit der Deutschherrenschule, einem internationalen Jugendmusikfestival und einem Festakt im Bürgerhaus. Das ganze Jahr über präsentieren Schüler der Musikschule ihr Können.

Wir freuen uns, in Hürth eine solch lebendige Musikschule zu haben, die über unsere Stadt hinaus bekannt ist und deren Schüler regelmäßig Preise gewinnen. Auf die nächsten 50 Jahre!

Brücke der Kulturen

Wie in anderen Städten auch, erlebt Hürth zur Zeit einen Ansturm von Asylbewerbern, die vor Verfolgung und Krieg zu uns fliehen. Die Stadt bemüht sich, ihnen angemessene Unterkünfte zu beschaffen, was nicht immer einfach ist. Damit sind aber die Probleme noch lange nicht gelöst. Die Asylbewerber brauchen Ausstattung mit Kleidung, Betreuung, um sich zurechtzufinden und vor allen Dingen die Möglichkeit, Deutsch zu lernen.

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Hier kommt nun die Brücke der Kulturen ins Spiel, eine Gruppe von Menschen, die helfen wollen, weil viele selbst die Erfahrung des Fremdseins gemacht haben und über Sprachkenntnisse verfügen, um bei der Lösung von Alltagsproblemen zu helfen. Einige dieser Ehrenamtler haben es sich zur Aufgabe gemacht, Deutschkurse zu geben, die in der Musikschule und in der Caritas stattfinden. Das Interesse der Asylbewerber ist so groß, dass die Kurse jetzt schon 53 Personen umfassen (gegenwärtig ein Fünftel aller Asylbewerber).

Eine wichtige Anlaufstelle ist das Asylcafé (z.Zt. Dienstags und Mittwochs in der Gastronomie des Bürgerhauses), wo sich alle interessierten Asylbewerber treffen können, um mit den Mitgliedern der Brücke der Kulturen zu reden, sich beraten zu lassen und praktische Hilfe zu bekommen. Sport und Musik sollen bei der Integration mit einbezogen werden, deshalb gibt es das Angebot der Musikschule, einen Chor mit Asylbewerbern zu gründen. Auch die Sportvereine werden Angebote machen, so dass auch hier die Flüchtlinge eine Betätigung finden können. Leider ist nicht sicher, wo das Asylcafé auf Dauer unterkommen kann, aber die Stadt arbeitet an einer Lösung.