Lesetütenaktion hat in Efferen begonnen

Nun ist es wieder soweit: Die Erstlesertütenaktion der Lesefreunde Hürth hat begonnen.

Nach langer  Vorbereitung verteilen wir nun wieder an alle 600 Erstklässler in Hürth Leinentaschen mit einem Buch,  zwei Jugendzeitungen und anderen guten Sachen.  Die Hauptsache aus Sicht  der Lesefreunde ist natürlich ein Gutschein über einen Leseausweis der Stadtbücherei.

Gestartet haben wir in diesem Jahr bei den beiden Efferener Schulen (Geschwister-Scholl und Don Bosco)

140 Kinder kamen ins Forum und einige unserer Sponsoren konnten auch kommen und sehen, welche Freude sie den Schülern gemacht haben.

 

Verteilung_Erstlesertüten

Große Freude  als die Lesefreunde und
ihre Unterstützer die Taschen verteilen.

In den nächsten 2 Wochen werde ich viel unterwegs sein, um alle Schulen mit Erstklässlern zu besuchen.

Für mich als Vorsitzende des Schulausschusses ist es besonders schön mitzumachen. So komme ich an viele Schulen und es ergibt sich oft die Gelegenheit, mit Lehrern und Schulleitungen zu sprechen, um zu hören, wo vielleicht der Schuh drückt.

Seit 2008 wurden von den Lesefreunden weit über 4000 Exemplare an alle Erstklässler in Hürth verteilt. Unterstützt werden die Lesefreunde dabei von vielen Sponsoren, der GVG, der Kreissparkasse, der Firma Leverdy, dem Bachem-Verlag und der Ahorn-Apotheke. Wie jedes Jahr packte die Büro-AG der Dr.-Kürten-Schule schnell und zuverlässig die 600 Tüten für den Jahrgang 2014.  Diesen allen einen herzlichen Dank!

Mehr zu der Aktion 

Klartext zum Thema Rente

Seit einigen Jahren befassen wir uns mit dem Thema „Rente“.
Ein  Fehler der Vergangenheit war nach meiner Ansicht, die gesetzliche Rente zu schwächen und die Vorsorgeaufwendungen in private Rentensysteme umzulenken.

Die Lesefreunde Hürth und die VHS Rhein-Erft haben die Autoren Holger Balodis und Dagmar Hühne zur Vorstellung ihres Buches eingeladen.   Sie sind scharfe Kritiker der privaten Altersvorsorge, wie sie seit 1998 von der Bundesregierung propagiert wird. Sie bemängeln, dass das Niveau der gesetzlichen Renten kontinuierlich abgesenkt wurde und bis 2030 nur noch 43% des Niveaus des Bruttos betragen soll, wobei Abschläge wegen früheren Rentenbeginns noch nicht berücksichtigt sind. Die von der Bundesregierung beworbene und mit Steuermitteln unterstützte „Riesterrente“ ist keine Lösung des Problems, da diejenigen, die einen solchen Vertrag abschließen, durch hohe Abschlusskosten und geringe Rendite in der Mehrzahl der Fälle nicht einmal das einbezahlte Geld am Ende der Laufzeit herausbekommen werden. Sollten die Versicherten vorzeitig wegen zu hoher monatlicher Belastung aus dem Vertrag aussteigen, so fällt der Verlust noch höher aus.

In ihrem Buch „Die Vorsorgelüge“ stellen sie das Problem fundiert und ausführlich dar. Ein lesenswertes Buch!

balodis_klein

Aufgabe der Politik insbesondere der SPD sollte es nach meiner Meinung sein, diese Fehlentwicklung zu beheben. Bis zur Bundestagswahl 2017 ist eine gründliche Diskussion nötig, damit die SPD dann mit einem fairen, tragfähigen Konzept für die gesetzliche Rente antreten kann.