Integration ist eine Querschnittsaufgabe

Als Mitglied des Integrationsrates Hürth nahm ich an mehreren Workshops teil, die im Rahmen der Entwicklung eines Integrationskonzeptes für den Rhein-Erft-Kreis stattfanden. Der letzte Workshop war am 23.5.14 in Brühl, bei dem es um die Themen „Gesundheit und Pflege“, „Sport und Vereinsleben“ und „Mitwirkung und politische Teilhabe“ ging.

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Eine kurze Unterbrechung der Arbeitssitzung.

Vertreterinnen und Vertreter von Verwaltung, Schulen, freien Trägern und Politik diskutierten lebhaft in den drei Gruppen, wobei bestehende Projekte und Initiativen dargestellt, aber auch konkrete Vorschläge erarbeitet wurden, wie die Situation von Migrantinnen und Migranten verbessert werden kann. Diese Vorschläge fließen dann in das Kreisintegrationskonzept ein, das im September verabschiedet werden soll. Hürth steht mit seinem Projekt der Integrationslotsen, die Zuwanderern z.B. bei Behördengängen oder Übersetzungen helfen, besser da als manch andere Kommune.

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Nach einer langen Sitzung rauchen die Köpfe.

Integration ist eine Querschnittsaufgabe, so steht es im Wahlprogramm der SPD in Hürth. So gehört es dazu, dass wir gelegentlich auch eine türkisch-deutsche Lesung organisieren.

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Hier mit Frau Seute in der Stadtbücherei

Auf Initiative einiger Mitglieder des noch amtierenden Integrationsrats wird es im Juni auch eine polnisch-deutsche Lesung für Kinder geben.

Skawina, Partnerstadt von Hürth, 650 Jahre alt

Hürther Musikschüler begeistern Partnerstädte

Skawina, Partnerstadt von Hürth, ist in diesem Jahr 650 Jahre alt geworden. Aus diesem Grund hat Skawina zu den „Skawina Days“ alle ihre Partnerstädte eingeladen. Neben einem umfangreichen Programm mit politischen Vorträgen und Diskussionen z.B. zum Thema „Arbeitslosigkeit“, „Wahlrecht“ und „Europawahl“ konnten die Delegationen die herzliche Gastfreundschaft in Skawina erfahren.

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Ich bin kurzfristig für einen anderen Deutschen eingesprungen und stelle das deutsche Wahlsystem vor.

Ein Höhepunkt war die Eröffnung der Allee der Freundschaft. Weil Hürth am längsten mit Skawina freundschaftlich verbunden ist, durfte Bürgermeister Walther Boecker den ersten Baum der Freundschaft pflanzen. Dann folgten  die Bürgermeister von Turcianske Teplice (Slowakien), Thetford (England), Rostoky (Tschechien) , Civitanova Marche (Italien)und Peremyslany(Ukraine).

Eine Bilderserie zu diesem Ereignis finden Sie  auf

dieser Seite  weiter unten.

Ein weiterer Höhepunkt war eine Feierstunde im Sokol Palast mit Ehrungen für viele, die in den vergangenen Jahren die Städtefreundschaft mit Leben erfüllt hatten.

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Zur Pause schnitten die Bürgermeister der Partnerstädte gemeinsam die Geburtstagstorte an.

Da Skawina seit kurzem eine Musikschule hat, haben einige andere Partnerstädte auch Schüler ihrer Musikschulen mitgebracht, um die Feierstunde zu gestalten.

Kinder der Josef-Metternich-Musikschule aus Hürth haben ein besonders anspruchsvolles Programm beigetragen.

So spielte die 13-jährige Karla Lehmann einen Satz aus dem Flötenkonzert D-Dur von Haydn. Die Preisträgerin im Wettbewerb „Jugend Musiziert“ begeisterte das Publikum, aber auch das kleine Kammerorchester mit Ana Jovanovic 1. Violine, Lisa Nguyen 2. Violine, Nora Becker  Bratsche und Patrick Zobec  Violoncello machte das Konzert zu einem gelungenen Ganzen.

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Ana Jovanovich und Lisa Ngyuen, auch beide Preisträgerinnen, zeigten danach mit einem Violinduo von Viotti, welche geigerischen Qualitäten in ihnen stecken.

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Aber auch andere Kinder von anderen Musikschulen verschiedener Alterstufen mit verschiedenen Besetzungen lieferten einen bunten Strauß an Musikstücken auf hohem musikalischen Niveau.

Am Tag darauf gab es ein zweites Konzert in einem größeren Rahmen, in einer bunt geschmückten Halle teilweise mit denselben Kindern.  Hier schlossen die Zuhörer gleich die 7-jährige Jelena Jovanovic in ihr Herz, die den Mut hatte, vor so einem großen Publikum den „Indianertanz“ von William Gillock zu präsentieren.

Am letzten Tag trafen sich die Delegationsleitungen zu einem kleinen Empfang im Rathaus von Skawina. Margit Reisewitz, die kulturpolitische Sprecherin der SPD in Hürth erhielt große Zustimmung aller Delegationen für den Vorschlag, die Zusammenarbeit der Musikschulen fortzusetzen und zu vertiefen. Mit der Sprache der Musik können leichter Grenzen überwunden werden.

Jung und Alt gemeinsam

Premiere in der Friedrich-Ebert-Schule

Jung und Alt aus der SPD Hürth sprachen erstmals gemeinsam über die generationsübergreifenden Themen Familie, Rente und Wohnen.

Zu einer Premiere lud die SPD Hürth am 10. Mai in die Friedrich-Ebert-Schule ein: Erstmals fand dort eine generationsübergreifende Diskussionsrunde statt, an der die SPD-AG 60+ und die Jusos gemeinsam teilnahmen. Margit Reisewitz, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Hürth, hatte sich zu dieser Veranstaltung beim Bundestagswahlkampf der Partei in Bochum inspirieren lassen. In Hürth begrüßte sie in Anwesenheit des Bürgermeisters Walther Boecker die SPD-Mitglieder und andere interessierte Bürger, die trotz schlechten Wetters zahlreich erschienen waren, um sich mit den Themenkomplexen Familie, Rente und Wohnen auseinanderzusetzen.

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Zu Beginn gab Landtagsabgeordnete Brigitte Dmoch-Schweren aus ihrer Erfahrung als Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Impulse zu den drei Themen, die in rotierenden Gruppen von den Anwesenden diskutiert wurden. Dabei regte sievor allem an, die Kapitalisierung des Menschen kritisch zu sehen, das Wohnen als Grundrecht in den Fokuszu nehmen, die Vielschichtigkeit des Themas Familie mitzudenken und die Rentenmaterie flexibel zu betrachten.

Diskutiert wurde durchaus kontrovers, wie durch die Sprecher der Themengruppen Familie im Anschluss deutlich gemacht wurde. Neben einem klaren Bekenntnis zum Kind sahen die Diskutanten Lösungsansätze für bestehende Probleme in der Förderung der Gleichberechtigung sowie einer Verbesserung der Anpassungsmöglichkeit von Arbeitszeiten an familiäre Bedürfnisse. Außerdem regten sie an, den Familienbegriff weiter zu fassen.

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Markus Schulzen (Vorsitzender der Kreis-Jusos)
berichtet aus dem Arbeitskreis Rente

Die Forderung nach einer Grundrente, die Senioren vor dem Gang zum Sozialamt bewahren und die Kommunen entlasten könnte, war auch vor dem Hintergrund des Scheiterns der Riester-Modelle eine zentrale These der Gruppen, die sich mit dem Thema Rente auseinandergesetzt hatten. Eine Steuerfinanzierung der Rente wie in anderen europäischen Ländern wurde als mögliches Vorbild genannt. Gefordert wurde auch eine Flexibilisierung derRentenmodelle, um der Vielzahl an Bedürfnissen und Wünschen von Arbeitnehmern gerecht zu werden. Unterstrichen wurde außerdem, dass junge Menschen aus der sogenannten „Generation Praktikum“ grundsätzlich die Möglichkeit erhalten sollten, rentenwirksame Arbeitsverhältnisse einzugehen.

Modelle des generationsübergreifenden Zusammenlebens standen im Mittelpunkt der Diskussionen rund um das Thema Wohnen. Kompromissbereitschaft und der gesellschaftliche Dialog sollten gefördert werden, um alternative Wohnkonzepte für alle Generationen zu ermöglichen. Aber auch ein nachhaltiges Bauen, das Umnutzungen und die Anpassung an sich wandelnde Gesellschaftsumstände mit einplane, wurde als Zukunftsziel genannt.

Im Anschluss an die Veranstaltung zeigte sich Margit Reisewitz sehr zufrieden mit den Ergebnissen, dankte ausdrücklich allen Teilnehmern und unterstrich, dass das Thema Jung und Alt auch in Zukunft auf der Agenda bleiben müsse: „Wir wollen die Generationen zusammenbringen und damit einen bewussten Akzent gegen spaltende Parolen setzen. Ganz konkret planen wir eine gemeinsame Fahrt, um den Zusammenhalt in unserer Partei weiter zu stärken. Ich bin überzeugt, dass nur gemeinsame Anstrengungen Erfolge bei der Lösung von Problemen versprechen“, so Margit Reisewitz.

Tierschutz

Eines meiner Anliegen ist der Tierschutz.

Nicht nur im Rat setze ich mich dafür ein, sondern ich bin auch im Vorstand des Tierheims „Helenenhof“.  Auch hier ist es mir wichtig, Menschen zusammenzuführen, damit sie gemeinsam mehr zum Wohle der Tiere erreichen können. Die Feuerwehr hilft beim Retten von Tieren,  der Helenenhof versorgt die geborgenen Tiere.  Diese gute Zusammenarbeit zeigte sich auch beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Hermülheim.

Mehr darüber

Hochspannungsleitung in Hürth – aktuell

Trotz widrigen Wetterverhältnissen wollte die SPD- Landtagsabgeordnete Brigitte Dmoch-Schweren die Bürgerinitiative zur Erdverkabelung , IG Hürth, nicht „im Regen stehen lassen“.  Auf Initiative der SPD Ratsfrau Margit Reisewitz und SPD-Ratskandidat Patrik Trosdorff  wurde am 06.05.2014 einer Ortsbesichtigung in Hürth-Hermülheim durchgeführt. In den Gesprächen wurde von Seiten der IG Hürth die aktuelle Situation erläutert, die eine Erdverkabelung im Wohngebiet zwischen Hermülheim und Efferen  auf Grund der Gesetzeslage – EnergieLeitungsAusbauGesetzt, EnLAG,-  nicht vorsieht.

Die Hürther Bürger wären somit die „Verlierer“ der Energiewende, wenn die Planung als Freileitung bestehen bleiben würde.  So sollen in unmittelbarer Nähe der bestehenden Wohnbebauung sechs Kabel mit einer Stromstärke von 380 KV auf Strommasten verlegt werden.

Hier verwiesen Margit Reisewitz und Patrik Trosdorff nochmals auf Alternativen um die gesundheitlichen Belastungen der betroffenen Bürger und BürgerInnen gegenüber der Freileitungsverlegung zu schützen. Insbesondere das in Hürth ansässigen Unternehmen Nexans hat hier innovative Stromübertragungskabel als Erdkabel entwickelt.

Brigitte_in_Hürth

Treffen der SPD-Landtagsabgeordneten Brigitte Dmoch-Schweren mit der IG Hürth e.v.

Brigitte Dmoch Schweren sagte zu, sich im Landtag wie auch auf Bundesebene für eine Änderung des EnLAG einzusetzen („Wenn nicht hier, wo dann“), um so die Erdverkabelung in diesem speziellen Bereich zu ermöglichen.

Das Thema findet auch Beachtung in der Lokalpresse.

Kölner Stadtanzeiger

Das Thema „Erdverkabelung“ ist für Hürth von besonderer Bedeutung.  Wir haben  in unserer Stadt mit Nexans eine Firma,  die Erdkabel mit Supraleittechnik entwickelt. Eine Pilotstrecke mit dieser Technik wurde kürzlich in Essen in Betrieb genommen.

Hierzu eine Mitteilung von unserem Ratsmitglied Klaus Lennartz.