Fahrt nach Hambach

Geselligkeit gehört auch zur Politik. So unternahm die AG60plus eine Fahrt nach Hambach. Einige Genossen kamen dabei an den Ort zurück, an dem sie bis zur Rente gearbeitet hatten. Wir konnten so die Auswirkung des Braunkohletagebaus sehen, aber auch die Bemühungen zur Rekultivierung erkennen.

Fahrt nach Hambach

 Am 24.4.14 unternahm die AG 60plus der Hürth SPD eine Fahrt zum Tagebau Hambach. 28 Personen, darunter viele Gäste, nahmen an der Fahrt teil. Nach einer informativen Einführung im Infozentrum von RWE, die einen anschaulichen Überblick über die geografische Lage, Geschichte, Förderung und Aufbereitung der Braunkohle und ihrer Einsatzgebiete gab, ging es mit dem firmeneigenen, geländegängigen Bus weiter auf das eigentliche Gelände des Tagebaus. Sehr eindrucksvoll war die Größe der Bagger und auch des „Lochs“, in dem die Braunkohle gefördert wird.

Aber nicht nur Bagger, Absetzer und Förderbänder gab es zu sehen, denn die Fahrt führte auch durch rekultiviertes Gebiet, in dem viele verschiedene Baum- und Pflanzenarten sowie Wildtiere wieder heimisch geworden sind.  Man konnte die Weiterentwicklung der Anforderungen an die Rekultivierung im Laufe der Jahre erkennen. So werden z.B. als Wälder nur noch Mischwälder angelegt, bei denen kaum mehr als 3 benachbarte Bäume von einer Art sind. Und auch die Ansiedlung von Tieren wird soweit nötig unterstützt. Wilhelm von Dewitz vom NABU hat damals wesentlich die Anforderungen mitgestaltet. So ist die Sophienhöhe  als Wandergebiet sehr beliebt geworden. Hier wird das Spannungsfeld zwischen Naturschutz und wirtschaftlichen Erfordernissen sehr deutlich.

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Nach einem kleinen Abendessen im Restaurant „Terra Nova“ mit netten Gesprächen ging´s zurück nach Hürth. Eine beeindruckende Fahrt mit kompetenter Führung und perfekter Organisation, an die wir gerne zurückdenken, sagte Margit Reisewitz, die Vorsitzende der AG 60 plus, und dankte den Organisatoren, darunter auch ehemalige Mitarbeiter der Rheinbraun.

Wohnen in Hürth für Jung und Alt

Das Thema „Wohnen“ geht natürlich alle an.  Die Anforderungen von älteren Menschen an eine Wohnung sind aber spezieller u.a. wegen eingeschränkter Mobilität .

Die SPD Arbeitsgemeimschaft 60 plus aus Hürth, deren Vorsitzende ich bin, befasst sich in einer Veranstaltungsreihe mit diesem Thema.

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Das „Wohnen im Alter Team“ mit Anette Seurer, Richard Welter und Margit Reisewitz.

Am 4. September 2013  haben wir zwei Fragen in den Mittelpunkt gestellt:

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1. Welche Anforderung gibt es an barrierefreie Wohnungen?

Anette Seurer,  Architektin und SPD-Ratskandidatin,  berichtete über technische Anforderungen und Fördermöglichkeiten.

2. Welche Gesichtspunkte aus der Sicht der Stadtplanung sollten beachtet werden?

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Der ehemalige Baudezernent Richard Welter  stellte Konzepte vor, wie eine Stadt wie Hürth mit dem demographischen Wandel langfristig umgehen sollte.

Er schlug u.a. vor, Wohnformen für Jung und Alt zu entwickeln und nannte als gelungenes Beispiel das Kirschblüten-Carré.

Es wurde beschlossen, beim nächsten Termin mehr darüber zu erfahren. Auch sollte über das „Bielefelder Modell“ berichtet werden.

 

 

Kultur macht stark

Als kulturpolitische Sprecherin der  SPD-Fraktion in Hürth habe ich die Kulturleitlinien von Hürth mitgestaltet.

Dabei waren mir zwei Aspekte besonders wichtig:

1. Alle, die in der Hürther Kulturszene mitwirken, sollen besser zusammenarbeiten, so dass mit den knappen Ressourcen möglichst viel erreicht wird.

2.  Insbesondere Kinder und Jugendliche müssen Zugang zu kultureller Bildung erhalten.

Hier der ganze Text der Kulturleitlinie.

Ein besonders schönes Beispiel, dass unsere Kulturleitlinien auch gelebt werden, ist das Märchenoperprojekt unserer Josef-Metternich-Musikschule. Dabei wirken auch mit:

– der Förderverein der Musikschule
– die Opernwerkstatt am Rhein (mit Sitz in Hürth),
– die Stadtbücherei
– die Lesefreunde Hürth und auch
– das Bürgerhaus Hürth .

Das Projekt kommt zu gute 5 Gruppen von integrativen Kindertagesstätten:
– Mobile
– Sterntaler
– St. Maria am Brunnen

Hier etwas mehr über das Projekt: