Wohnen in Hürth – Wohnquartiere für Jung und Alt

Arbeitsgemeinschaft 60plus der Hürther SPD lud zur Diskussionsrunde über das Wohnen im Alter ein  am  20.3.14

 Wohnquartiere für Jung und Alt

Die Überarbeitung des Wohnbaulandkonzeptes steht an. Ein interfraktioneller Arbeitskreis wurde durch den Rat der Stadt Hürth eingesetzt. Für die Arbeitsgemeinschaft 60plus (AG 60plus) der Hürther SPD steht fest, dass stärker als bisher darüber nachgedacht werden muss, wie der Generationenwechsel in Siedlungen durch alternative Wohnangebote gefördert werden kann. „Denn auch in Hürth stellen sich für eine zunehmende Zahl älterer Menschen zentrale Fragen: Wo will ich im Alter wohnen? Welche Unterstützung wünsche ich mir im Alltag und was kann ich selbst noch leisten? Welches soziale Umfeld brauche ich, um mich wohl zu fühlen? Wie kann ich möglichst lange selbständig leben? Welche Wohnform kann ich mir leisten und welche finanziellen Unterstützungen gibt es?“, so die Vorsitzende der AG 60plus Margit Reisewitz.

Im Rahmen einer öffentlichen Diskussionsrunde mit Bürgermeister Walther Boecker und dem ehemaligen Baudezernenten Richard Welter wurde das Thema erörtert.

„Ein gelungenes Beispiel für ein solches Wohnquartier für Jung und Alt ist das Kirschblüten – Carre´ in  Hermülheim“, so Richard Welter.

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Der Vorstand der SPD AG 60 plus informiert sich
über das Kirschblüten-Carré.

Die Wohnungs- und Siedlungs-GmbH (WSG) hatte 2011 zwischen Köln-, Bödiker- und von Bötticherstraße 94 Wohnungen errichtet. Davon wurden 69 Wohnungen mit öffentlichen Mitteln gefördert. Durch die Mischung von gefördertem und nicht gefördertem Wohnungsbau ist die soziale Ausgewogenheit des Viertels gewährleistet. „Das Kirschblüten – Carre´ belebt den Stadtteil Hermülheim“,  ergänzt Margit Reisewitz.

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Der Bürgermeister Walther Boecker diskutiert die Überarbeitung des Wohnlandkonzepts von Hürth

Nach den Ausführungen von Bürgermeister Boecker über die Herausforderung, dass Hürth eine wachsende Stadt ist, die den unterschiedlichen Wohnbedürfnissen von Alt und Jung gerecht werden muss, diskutierten Teilnehmer das sog. „Bielefelder Modell“,  das zusätzlich zum versorgungssicheren Wohnen auch Gemeinschaftseinrichtungen bietet, als Anlaufstelle für Jung und Alt. „ Wir werden im Rahmen unserer politischen Arbeit die städtebauliche Diskussion in weiteren Veranstaltungen mit Experten fortführen. Am Ende könnten neue Quartiere ähnlich dem Kirschblüten-Carré entstehen“, so Margit Reisewitz abschließend.